Direkt zum Inhalt

VDI-TOPTHEMA

Autonomes Fahren

Bild: metamorworks/Shutterstock.com

Autonomes Fahren: Automatisiert unterwegs

Sensorsysteme und KI nehmen dem Fahrer beim autonomen Fahren vieles, bei der Vollautomatisation alles ab. Viele VDI-Experten zählen hier zu den führenden Köpfen. Sie liefern Fakten und beleuchten den Status quo sowie Trends im VDI-Statusreport. Auch in Fach- und Leitartikeln kommen sie zu Wort und bewerten Entwicklungen des autonomen Fahrens aus technischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht.

Fahrassistenzsysteme sind längst zum festen Bestandteil vieler PKWs oder LKWs geworden. Mit sinkenden Kosten durchdringen sie den Markt immer stärker, wobei ihre Potenziale bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind: Autonomes Fahren (auch Automatisiertes Fahren genannt) ist einer der Trends der nächsten Dekade. Gewaltigen Chancen für die Gesellschaft oder die Umwelt stehen etliche Herausforderungen gegenüber.

Mehr Inklusion, mehr Freiräume

Fahrzeuge mit hohem Automatisierungsgrad ermöglichen älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen, wieder am Straßenverkehr teilzunehmen: ein wichtiger Beitrag zur Inklusion. Durch den demographischen Wandel ist mit steigendem Bedarf zu rechnen. Letztlich profitieren Menschen eines jeden Alters von der Technologie. Wer viel unterwegs ist, kann die Zeit nutzen, um im mobilen Büro zu arbeiten, anstatt sich am Steuer auf den Verkehr zu konzentrieren. Das bedeutet zusätzliche Wertschöpfung, wo bisher keine möglich war.

Mehr Sicherheit

Auch unter Sicherheitsaspekten stecken große Potenziale im automatisierten Fahren. Experten des VDI e.V. führen 90 Prozent aller Unfälle auf menschliches Versagen zurück. Sie erwarten, dass neue Technologien schon bis 2020 zu 20 Prozent weniger Todesopfern im Straßenverkehr führen. Langfristig sinken die Zahlen vielleicht sogar auf vergleichbar niedrige Werte, wie man sie von Bahn- oder Flugreisen kennt.

Vorteile für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Nicht zuletzt ist autonomes Fahren ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Aktuell arbeiten 800.000 Menschen bei Autobauern oder Zulieferbetrieben. Und 52 Prozent aller Patente zum autonomen Fahren stammen aus Deutschland. Der Wissensvorsprung ist nicht zu übersehen, muss aber noch stärker als bisher in die Praxis umgesetzt werden. Der VDI kann sich hier in den nächsten Jahren zu einem zentralen Player bei der flächendeckenden Implementierung des autonomen Fahrens entwickeln.

Vielfältige Herausforderungen

Diesen unübersehbaren Chancen stehen vielfältige Herausforderungen gegenüber. Es gilt wie bei jeder neuen Technologie, Chancen und Risiken zu evaluieren und zu kommunizieren. Hohe Sicherheitsstandards sind ebenfalls notwendig. Und zahlreiche Gesetze müssen novelliert oder erst geschaffen werden, damit hoch automatisierte Fahrzeuge überhaupt zum Einsatz kommen. In vielen Fällen braucht es zusätzliche Fördergelder, um das komplette Potenzial neuer Technologien auszuschöpfen. VDI-Experten fordern auch eine Nationale Plattform „Zukünftige Mobilität (NPZ)“ zur Koordinierung aller Aktivitäten.

VDI-Statusreport Automatisiertes Fahren Bild: metamorworks/shutterstock.com
Ihre persönlichen Daten * Pflichtfelder

Mit dem Absenden meiner Kontaktdaten erkläre ich mich mit der Datenschutzerklärung des VDI einverstanden. Eine darüber hinausgehende Nutzung meiner Daten ist ausgeschlossen. Diese Einwilligung zur Nutzung meiner Daten kann ich jederzeit mit einer Nachricht an vdi@vdi.de widerrufen.

Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff
Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff

Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik

Jetzt Mitglied werden

Viele Vorteile & Informationen

Werden Sie jetzt Mitglied im VDI und profitieren Sie vom weltweit größten Ingenieurnetzwerk!

Mitglied werden

Bild: baranq/Shutterstock.com