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VDI-Podcast

Urbaner Klimawandel: Welche Anpassungen müssen Städte vornehmen?

Bild: Sindii/Shutterstock.com

Hitzewellen, Starkregen, Trockenheit: Die Klimaveränderung ist spürbar. Welche Auswirkungen kommen auf uns und unsere Städte zu? Darüber sprechen wir in einer neuen Folge von „Technik aufs Ohr“. 

Diesmal sprechen Marco und Sarah mit zwei Gästen.

Prof. Wilhelm Kuttler forscht und wirkt an der Universität Duisburg-Essen am Institut für Geographie, Klimatologie und Landschaftsökologie. Er hat zahlreiche Bücher und Schriften veröffentlicht und ist Mitglied in mindestens ebenso vielen Fachgremien.

Hans-Georg Dannert ist Diplom-Geograph und arbeitet bei der Stadt Frankfurt im Umweltamt als Experte für Stadtklima und Klimawandel.

Beide Herren sind als ehrenamtliche Experten beim VDI aktiv.

Grüne Städte Essen und Frankfurt als Best Practice

Was muss passieren, damit der Klimawandel Städte nicht zu Notstandsgebieten macht?

Die Experten stellen Maßnahmen aus Essen und Frankfurt vor. Ob ausgebaute Fahrradwege, grüne Wände an Hochhäusern oder der Verzicht auf Steingärten: Es gibt einige Maßnahmen, die schon jetzt Abhilfe schaffen und zum Beispiel neuen Lebensraum für Bienen schaffen. Essen wurde 2017 als grüne Klimahauptstadt ausgezeichnet. 

Ob das Pflanzen von Alleen in Häuserschluchten oder Vertikalbegrünungen geeignete Mittel sind, sprechen wir im Podcast an.

In Baden-Württemberg wurden Steingärten für das gesamte Bundesland verboten. Dannert und Kuttler befürworten diese Maßnahme. „Man spricht hier auch von Todeszonen.“ 

Schaffen wir die 1,5 Grad Begrenzung?

Zum Ende des Podcasts kommen Sarah und Marco auf die alles entscheidende Frage zu sprechen: „Schaffen wir die 1,5 Grad Begrenzung überhaupt noch?“ „Es wird schwer“, da sind sich unsere Gäste einig. Als wissenschaftliche Hilfestellung dienen VDI Richtlinien, darunter die Richtlinie VDI 3787 Blatt 8 aus September 2020. Womit sich die Wissenschaft sonst noch beschäftigt, hört Ihr hier.

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