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DIN ISO 12219-3 Innenraumluft von Straßenfahrzeugen - Teil 3: Screeningverfahren für die Bestimmung von flüchtigen organischen Verbindungen aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen - Mikroprüfkammer-Verfahren (ISO 12219-3:2012)

Auf einen Blick

Englischer Titel
Interior air of road vehicles - Part 3: Screening method for the determination of the emissions of volatile organic compounds from vehicle interior parts and materials - Micro-scale chamber method (ISO 12219-3:2012)
Erscheinungsdatum
2013-12
Herausgeber
VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) - Normenausschuss
Zugehörige Handbücher
Seitenanzahl
31
Erhältlich in
Deutsch
Kurzreferat

Dieser Teil der ISO 12219 gibt Handlungsanweisungen zu einem schnellen qualitativen und quantitativen Screeningverfahren für die Messung von in der Dampfphase befindlichen flüchtigen organischen Verbindungen, die aus Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen unter simulierten realen Gebrauchsbedingungen in einer Mikroprüfkammer entweichen,. Dieses Verfahren dient der Bewertung von neuen Fahrzeuginnenraumausstattungsteilen, kann aber prinzipiell auch für Komponenten aus gebrauchten Fahrzeugen verwendet werden. Das Prinzip der Prüfung besteht in der Bestimmung der flächenspezifischen (oder der massenspezifischen) Emissionsrate der VOC, die aus Fahrzeugprodukten emittiert werden. Die Prüfung wird in einer Mikroprüfkammer bei konstanter Temperatur und konstantem Volumenstrom durchgeführt. Die Oberfläche (oder Masse) der Probe in der Mikroprüfkammer ist konstant; durch die Messung der Masse oder der Konzentrationen der emittierten Verbindungen in der Dampfphase können die flächenspezifischen (oder massenspezifischen) Emissionsraten der VOC des zu untersuchenden Produktes bei einer gegebenen Zeit bestimmt werden. Der analytische Teil des Gesamtmessverfahrens basiert auf der Verwendung von Sorptionsröhrchen mit anschließender thermischer Desorption und gaschromatografischer Analyse der VOC (nach ISO 16000-6) sowie der Verwendung von mit 2,4-Dinitrophenylhydrazin(2,4-DNPH)-dotierten Sorptionsröhrchen, mit anschließender Hochleistungsflüssigchromatografie(HPLC)-Analyse mit Ultraviolettabsorption zur Bestimmung des Formaldehyds und anderer Carbonyle (nach ISO 16000-3). Diese Vorgehensweise ist in Übereinstimmung mit bestehenden Normen und bietet Dritten - Prüflaboratorien und Herstellern - eine kostengünstige Vorgehensweise für: - Überwachung und Screeningmessung von VOC-Emissionen als Teil der Routinequalitätskontrolle; - Überwachung der Produktkonstanz/Konformität zwischen den formalen Zertifizierungsprüfungen; - Vergleich von Emissionen aus einem Produktbereich (z. B. unterschiedliche Farben/Muster); - Prototypbewertungen von gering-emittierendem Materialien/Produkten während der Entwicklung.

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Bild: baranq/Shutterstock.com