Wir verbinden Kompetenz
Verein Deutscher Ingenieure
 
Verein Deutscher Ingenieure > Technik > Fachthemen > Bauen und Gebäudetechnik > Architektur > Richtlinien
Folgen:  FacebookTwitterInstagramXingLinkedInYoutube

VDI-Fachbereich Architektur

Richtlinienreihe VDI 6008 "Barrierefreie Lebensräume"

Die Richtlinienreihe VDI 6008 "Barrierefreie Lebensräume" wird seit Frühjahr 2010 überarbeitet. Geplant ist folgende Struktur:  

Interessenten zur Mitarbeit wenden sich bitte an die Geschäftsstelle der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik.

In den bestehenden Regelwerken zum Thema "Barrierefreie Lebensräume" gibt es immer noch große Lücken bei den Anforderungen an barrierefreies Bauen. Die Richtlinienreihe VDI 6008 will Abhilfe schaffen und gibt in zusammenfassender Form einen Überblick zu den hauptsächlichen Anforderungen.


Für die Richtlinienreihe VDI 6008 gilt die folgende Definition für Barrierefreiheit von Liegenschaften:

"Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und deren Technische Gebäudeausrüstung von Menschen in jedem Alter und mit jeder Mobilitätseinschränkung oder Behinderung betreten oder befahren und selbständig sowie weitgehend ohne fremde Hilfe benutzt werden können und damit individuelle Potenziale zum selbständigen Handeln nicht einschränken".

 

Dadurch wird der angesprochen Personenkreis erheblich erweitert und der Begriff "Barrierefreies Bauen" richtet sich nicht nur an Anforderungen, die Rollstuhlfahrer stellen, sondern umfasst auch das zunehmende Alter der Menschen und damit einhergehender Mobilitätseinschränkungen.

Die  Richtlinie behandelt Anforderungen und Lösungswege in und an Gebäuden. Die Richtlinie wendet sich an folgende Zielgruppen:

 

• Planer als Architekten und Ingenieure
• ausführende Firmen
• Beratungsstellen (z.B. Wohnraumanpassung)
• Wohlfahrtsverbände und karitative Einrichtungen
• Kommunale und staatliche Bauämter
• Bauherren und Investoren
• Wohnungswirtschaft
• betroffene Menschen und deren Angehörige
• Schulungs- und Ausbildungseinrichtungen
• Kostenträger für technische Maßnahmen im Sinne der Richtlinie (z.B. Krankenkassen, Rentenversicherung, Unfallversicherung und weitere)