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VDI-Gesellschaft Materials Engineering (VDI-GME)

31.07.2017
Richtlinienentwurf erschienen
 

VDI 3822 Blatt 2.2.10 "Bedeutende instrumentelle Analysemethoden für die Schadensanalyse an Elastomerprodukten"

VDI 3822 Blatt 2.2.10 als Entwurf erschienen (Bild: VDI e.V.)

VDI 3822 Blatt 2.2.10 als Entwurf erschienen (Bild: VDI e.V.)

Schadensfälle an Bauteilen und Halbzeugen verursachen im Allgemeinen wirtschaftliche Verluste durch Produktionsausfall, Folgeschäden sowie notwendige Reparaturmaßnahmen und können darüber hinaus Menschen gefährden.

 

Gezielte Maßnahmen zur Schadensabhilfe können nur dann eingeleitet werden, wenn die Schadensursachen und Fehlereinflüsse durch systematische Untersuchungen aufgeklärt werden. Darüber hinaus können die gewonnenen Erkenntnisse sofort in die Qualitätssicherung eingehen, der Schadensprävention dienen und neue Entwicklungen einleiten.

 

Die VDI-Gesellschaft Materials Engineering hat die Richtlinien VDI 3822 Blatt 2.2.10 " Bedeutende instrumentelle Analysemethoden für die Schadensanalyse an Elastomerprodukten " herausgegeben. In diesem Blatt werden typische bedeutende instrumentelle Analysemethoden für die Schadensanalyse an Elastomerprodukten aufgeführt, die häufig bei der Ursachensuche und Analyse eingesetzt werden.

 

Dieses Richtlinienblatt gilt in Zusammenhang mit dem Grundlagenblatt VDI 3822. Dieses beschreibt, wie eine systematische Vorgehensweise bei einer Schadensanalyse an Werkstoffen und Produkten durchgeführt wird, vereinheitlicht die Benennung und Beschreibung der Schadensarten, gewährleistet die Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Untersuchungsstellen und gibt Hinweise zur erforderlichen Dokumentation der Untersuchungsergebnisse. Durch Schadensanalysen sollen die Ursachen für schadhafte Veränderungen bei Werkstoffen und Produkten bis hin zum Versagen aufgedeckt werden. Die sich hieraus ergebenden Erkenntnisse bilden die Grundlage gezielter Maßnahmen zur Schadensabhilfe und -verhütung. Eine der Hauptaufgaben der Schadensanalyse ist die Auswahl geeigneter Untersuchungsverfahren und die wissenschaftlich fundierte, zusammenfassende Auswertung der Einzelergebnisse.

 

Demnach ist es Zweck der Richtlinie:

  • Begriffe zu definieren
  • Schadensarten einheitlich zu benennen und zu beschreiben
  • Zur Systematischen Vorgehensweise bei der Schadensanalyse anzuleiten
  • Vergleichbarkeit der Ergebnisse verschiedener Untersuchungsstellen zu gewährleisten
  • Voraussetzungen zur nachvollziehbaren Dokumentation zu schaffen

 

Herausgeber der Richtlinie VDI 3822 Blatt 2.2.10 „Bedeutende instrumentelle Analysemethoden für die Schadensanalyse an Elastomerprodukten" ist die VDI-Gesellschaft Materials Engineering (GME). Die Richtlinie ist im Juli 2017 als Entwurf erschienen und kann ab sofort zum Preis von EUR 38,70 beim Beuth Verlag in Berlin unter +49 30 2601-2260 bestellt werden. Onlinebestellungen sind unter www.beuth.de möglich. Die Möglichkeit zur Mitgestaltung der Richtlinie durch Stellungnahmen bestehen durch Nutzung des elektronischen Einspruchportals oder durch schriftliche Mitteilung an die herausgebende Gesellschaft (gme@vdi.de). Die Einspruchsfrist endet am 31.12.2017.

 

Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dr. Achim P. Eggert VDI
VDI-Gesellschaft Materials Engineering
Telefon: +49 211 6214-351
Telefax: +49 211 6214-97351
E-Mail: eggert@vdi.de

 

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