Direkt zum Inhalt
Mund-Nasen-Schutz

Vom Reinraum in den Alltag

Die Corona-Krise hat unseren Alltag verändert: Ohne Mund-Nasen-Schutz, kurz Maske, ist kein Einkauf und keine Fahrt im öffentlichen Nahverkehr erlaubt. Hygiene gewinnt also mehr und mehr an Bedeutung. Doch auf was ist besonders zu achten?

Das Coronavirus wird uns nach Ansicht namhafter Virologen noch eine Weile begleiten. Lockerungen der Beschränkungen im öffentlichen Leben sind daher nur in dem Maße möglich, wie es uns gelingt, die Pandemie einzudämmen. Denn die Infektion mit dem Erreger geschieht zu großen Teilen über Tröpfchen, die sich sowohl beim Niesen als beim Husten lösen und so in die Umgebung gelangen.

Wenn die Tröpfchen ungebremst austreten, fliegen diese bis zu ungefähr zwei Meter weit und fallen dann auf den Boden oder landen auf anderen Oberflächen. Wir können uns durch Einatmen der Tröpfchen oder durch die kontaminierten Oberflächen infizieren. Die Maske wiederum fängt viele der Tröpfchen und verlangsamt die, die hindurchgehen. So trägt sie zur Infektionsprophylaxe bei. Ein Mund-Nasen-Schutz stellt daher ein einfaches, nach Ansicht einiger Experten sogar sehr wirksames Mittel dar, um die Ansteckungswahrscheinlichkeit zu senken.

Da wir Masken vermutlich noch eine Weile im Alltag tragen müssen, haben wir Frank Duvernell, Gründer der sogenannten ReinraumAkademie und Geschäftsführer des Cleanroom Future Campus, gebeten, ein Video zum Thema Hygienemaßnahmen in der Öffentlichkeit zu erstellen. Duvernell befasst sich nämlich mit Reinraumreinigung und ist im Bereich Fortbildung in Sachen Reinraumtechnik aktiv. Er war lange Zeit an der Richtlinienarbeit beteiligt, bekanntermaßen an VDI 2083. Aktuell wirkt Duvernell an der Aktualisierung (Blatt 4.1) mit, die voraussichtlich in zwei Jahren fertig ist.

Autor: Frank Magdans

Zum Video

Artikel teilen