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Young Professionals in der chemischen Industrie

Bild: VDI / Thomas Ernsting

Was bietet mir die Initiative "Young Professionals in der chemischen Industrie"?

Auch mit einer sehr guten fachlichen Ausbildung erleben die meisten Berufseinsteiger unerwartete Hürden, die sich im Arbeitsalltag auftun. Viele dieser Herausforderungen sind trotz betrieblicher Weiterbildungen nur schwer alleine überwindbar. Daher kann ein Austausch unter Gleichgesinnten auch unternehmensübergreifend eine große Hilfe sein. 
Aus diesem Grund bietet die VDI-Fachgesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (VDI-GVC) die „Initiative von Young Professionals für Young Professionals in der chemischen Industrie“ an. Wir wollen 

  • den Austauschzu vielfältigen Fragestellungen des Alltags von Berufseinsteigern in der verfahrenstechnischen Industrie fördern, 
  • das Kennenlernen von Ansprechpartnern in anderen Unternehmen erleichtern, 
  • bei Aufbau und Pflege eines eigenen Netzwerks helfen, 
  • zukunftsweisende Lösungsvorschläge für technische Aufgabenstellungen liefern, 
  • Hilfestellung bei Karriereentwicklung und Entwicklung der Berufsbilder in der chemischen Industrie leisten, 
  • aktive Mitarbeit bei der Gestaltung der Initiative „Young Professionals in der chemischen Industrie“ ermöglichen. 

Mitmachen

Die Young Professionals leben von ihren ehrenamtlich engagierten Mitgliedern! Das heißt, unsere Aktivitäten und Aktionen richten sich nach der Mitgliederzahl und dem Engagement aller. Dafür kann aber schnell eigenständig in Projekten mitgearbeitet und inhaltlich gestaltet werden. Belohnt wird man durch gute Kontakte – nicht nur untereinander zu Doktoranden und Jung-Ingenieuren, sondern auch zu den mit uns kooperierenden Unternehmen.

Sie haben weitere Fragen? Bitte senden Sie uns eine E-Mail: YP-GVC@vdi.de 

Die Jahrestreffen der Young Professionals in der Prozess-Industrie

Die VDI-GVC lädt jährlich zum Jahrestreffen der Young Professionals in der chemischen Industrie nach Dortmund auf die Messe maintenance ein. Das VDI-Expertenforum wird organisiert durch die Young Professionals in der VDI-GVC und unterstützt durch den Messeveranstalter Easyfairs. 

Ziel der 2016 erstmalig durchgeführten Veranstaltung ist es, Berufseinsteigern Hilfestellungen für Probleme und zukunftsorientierte Themenfelder anzubieten, die auch über den eigenen „technischen Tellerrand“ hinausgehen. Unter dem Motto „Wir gestalten die Zukunft“ wird ein firmenübergreifender Erfahrungsaustausch über Fach- und Karrierefragen mit der Möglichkeit zum intensiven Networking angeboten. Das vorabendliche Get-Together in lockerer Atmosphäre bietet hierfür eine erste Gelegenheit. Auf der Jahrestagung diskutieren wir Aspekte aus der Betriebspraxis und beschäftigen uns mit innovativen Entwicklungen in der verfahrenstechnischen Industrie. Abgerundet wird das Programm durch Beiträge zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.

Darüber hinaus wird ein geführter Rundgang über die Messe „maintenance“ bzw. 2020 das Messetrio "maintenance" „Pumps & Valves“ und „Logistics & Distribution“ angeboten, um einen Austausch mit bestehenden und zukünftigen Partnern, Kunden und Kontraktoren zu ermöglichen. Dieser Messebesuch kann am folgenden Tag selbstständig vertieft werden. Die Teilnehmer*innen erhalten kostenlose Messetickets, die an beiden Messetagen gültig sind.

Die Top-Themen 2020 waren:

  • Wissensmanagement für Generationswechsel
  • Technologieauswahl zwischen Hersteller, Lieferant und Planer
  • Stolperfallen im Betrieb und beim Abenteuer Ausland
  • Mischen possible

Messe maintenance in Dortmund

Die Jahrestreffen der "Young Professionals in der chemischen Industrie" finden im Rahmen der Messe maintenance (2020 im Rahmen des Messetrios maintenance, Pumps&Valves und Logistics&Distribution) in den Dortmunder Westfalenhallen mit freundlicher Unterstützung durch Easyfairs Deutschland GmbH statt.

 

Mehrwert Messe maintenance in Dortmund

Die maintenance hat sich in elf Jahren zur deutschen Leitmesse für die industrielle Instandhaltung entwickelt. Veranstalter der maintenance Dortmund ist die Easyfairs Deutschland GmbH. Zu den Ausstellern gehören führende Instandhaltungs-Dienstleister, Handelshäuser mit hoher Servicekompetenz, auf einzelne Marktsegmente fokussierte Instandhaltungs-Spezialisten und Anbieter von Software für die Instandhaltung. Auch eine große Anzahl an Herstellern von Maschinen und Anlagen präsentieren ihre Innovationen für die Optimierung der Instandhaltung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Aussteller, die Messtechnik und Sensorik für moderne Wartungskonzepte vorstellen. Dadurch ist diese Weltmesse, auf der neueste Technologien diskutiert und Trends gesetzt werden, ein Pflichttermin für Unternehmen und Experten aus der Instandhaltung sowie für Anwender aus allen relevanten Industriebranchen.

Zusätzliche Impulse setzt das Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionsrunden, geführten Messerundgängen und Workshops. Bei der Planung des Programms arbeiten die Messeveranstalter mit führenden Experten aus Instituten und Verbänden zusammen, wie Fraunhofer IML, FIR, RWTH Aachen und VDI.

Rückblick auf die Premiere der Young Professionals in der chemischen Industrie

Industrie 4.0 stellt für Berufseinsteiger eine große Herausforderung dar, denn sie stellt zunehmend traditionelle Geschäftsmodelle auf den Kopf. Hatte man früher in einem Traditionsunternehmen einen vermeintlich sicheren Job auf Lebenszeit, so wird diese Sicherheit heutzutage nicht nur über die aktuellen Börsenkurse und Manager-Entscheidungen beeinflusst, sondern auch darüber, wie schnell und clever neue Geschäftsmodelle an ein*e sich rasant verändernde*s Nachfrage und Kundenverhalten angepasst werden.

Der Nachwuchs ist mit dem Gebrauch der neuen digitalen Tools vertraut. Um aber bestehende Geschäftsmodelle konkret zu hinterfragen und von Grund auf zu verändern, dazu gehören Mut und Weitsicht. Auch von den Jungingenieuren hätte niemand gedacht, dass traditionelle Gerätehersteller gar keine Geräte mehr verkaufen, sondern das vom Kunden gewünschte Endprodukt, erklärte Dr. Thorsten Pötter, Leiter Manufacturing IT von Bayer Technology Services auf dem 1. Jahrestreffen der Young Professionals in der chemischen Industrie 2016 in Stuttgart.

Die Berufseinsteiger sind mit den sozialen Medien sehr vertraut und gehen auch häufig sehr vertrauensvoll damit um. Im beruflichen Umfeld ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Social Engineering (SE) ist die bewusste Kontruktion sozialer Verbindungen, um mittels manipulativer Kommunikation an Informationen zu gelangen, die die angesprochene Zielperson sonst nicht offenbart hätte. Der Schaden durch SE für Unternehmen und den einzelnen Mitarbeiter ist immens - und sorgen auch für Verunsicherung im gegenseitigen Miteinander.

"Stehen Netzwerken auf Veranstaltungen und der fachliche Austausch über gemeinsame Probleme schon im Verdacht des Social Engineering?" "Nein", antwortet Dirk Fleischer (M.A.), Leiter der Corporate Security von Lanxess Deutschland und Referent des 1. Jahrestreffens der Young Professionals in der chemischen Industrie 2016 auf der Messe maintenance in Stuttgart. "Fachlicher Austausch ist wichtig und persönliche Kontakte sind das gesamte Arbeitsleben über hilfreich. SE liegt dann vor, wenn manipulative Absichten bestehen - und das erfolgt meist im anonymen Internet und nicht beim persönlichen Netzwerken."

Dr. rer. nat. Ljuba Woppowa
Ihre Ansprechpartnerin

Dr. rer. nat. Ljuba Woppowa

Geschäftsführerin der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen