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Quelle: VDI/Thomas Ernsting

Netzwerken in unseren Fachnetzwerken

Die Fachnetzwerke sind Plattform und Netzwerk für alle Mitglieder des Vereins. Die Arbeit der Fachnetzwerke des VDI Bezirksvereins Köln steht in enger Verbindung zu den Fachgesellschaften des VDI e.V.

Werden Sie Teil unseres agilen, regionalen Netzwerkes: Ingenieur*innen aller Fachrichtungen in allen beruflichen Funktionen. Was uns verbindes ist die Faszination für Technik mit ihrem Protential, die Welt positiv zu verändern.

Das VDI Fachnetzwerk Produkt- und Prozessgestaltung bietet mit seinen Themen für alle Branchen abgesichertes Wissen zur Gestaltung von Produkten und Prozessen sowie deren Optimierung bezüglich Qualität, Zeit und Kosten-Nutzenverhältnis.

Das abgesicherte Wissen umfasst den gesamten Produktlebenszyklus von Produktidee über Produktentwicklung, Marketing und Service bis hin zu Recycling unter Verwendung optimierter Methoden, Werkzeuge und Systeme inklusive der erforderlichen Informationstechnik.

Dies stellt die erfolgreiche Verbindung von Markt und Technik für nachhaltiges Wachstum und Ertrag sicher.

Das Fachnetzwerk bietet eine Plattform für die fachliche Diskussion und Mitarbeit ausgehend vom Stand der Technik über eine kontinuierliche Weiterentwicklung bis hin zu Entwicklungstrends. 

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer VDI BV Köln
Leitung Fachnetzwerk Produkt- und Prozessgestaltung BV Köln

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer

Der Einfluss der Informationstechnik (IT) auf alle Bereiche in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft führt heute zu völlig neuen Anforderungen im Ingenieurberuf. Das Fachnetzwerk Informationstechnik widmet sich daher diesem Themenfeld in einer interdisziplinären, querschnittsorientierten Vorgehensweise. Betrachtet wird insbesondere die anwendungsnahe Informationstechnik.

Es werden aktuelle Themen der IT aufgegriffen und neue Aktivitäten initiiert. Die Einsatzgebiete der Informationstechnik werden der Fachöffentlichkeit zeit- und anwendungsnah, z. B. im Rahmen von Expertenforen oder Fachpublikation vorgestellt.

Aktuelle Themen

  • Wissensmanagement im Engineering
  • Wissensbasierte Konstruktion
  • reverse Engineering
  • MES (Manufacturing Execution Systems)
  • Roadmap IT 2020+

Die Entwicklung von Produkten ist kein Selbstzweck. Zur Ingenieurskunst gehört auch, Produkte im Hinblick auf Kundenbedürfnisse zu definieren, zu entwickeln und zu fertigen, sie den Kunden kompetent zu erklären und mit Erfolg verkaufen und betreuen zu können. Wissen, Flexibilität und Einsatzbereitschaft des Ingenieurs sind im Vertrieb ganz besonders gefragt.


Der Ingenieur im Vertrieb ist an der Schnittstelle von Markt und Technik tätig. Diese Aufgabe erfordert neben exzellenten technischen Kenntnissen Handlungskompetenzen in Marketing, Produktplanung, Management von Kundenbeziehungen, Angebotsbearbeitung, Verkaufstechnik, Vertriebssteuerung und Service zur Sicherung des Absatzerfolges und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in dynamischen und globalisierten Märkten.


Das Fachnetzwerk bietet Hilfestellung für die Lösung dieser Schnittstellenaufgaben sowie Hilfestellung bei der Karriereentwicklung im Vertrieb oder in anderen kundennahen Bereichen. 

Unternehmen, Dienstleister, Institutionen und Administrationen werden fortwährend durch innovative Weiterentwicklungen, aber auch durch konkurrierende Angebote oder sich ändernde Kundenbedürfnisse gefordert. Von allen Mitgliedern dieser Organisationen wird ein hohes Maß an situativer Kompetenz und an fachlichem Wissen erwartet.

Die schon seit Jahrzehnten in der Praxis bewährten Wirksysteme Wertanalyse und Value Management stellen die hierzu benötigten Methoden, Instrumentarien und Hilfen zum Ablauf eines Projektes zur Verfügung. Charakterisierend ist das ganzheitliche Berücksichtigen von „Methodischem Vorgehen“, „Menschlichen Verhaltensweisen“ und „Management“ im jeweiligen Umfeld.

 

Planung, Umsetzung und Steuerung sind die Voraussetzungen für den Erfolg aller Maßnahmen in Unternehmen. Ob bei Investitionsmaßnahmen, Reorganisationen, Produktentwicklungen oder Marketingmaßnahmen – Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen, Bereichen und sogar Firmen erreichen im Team die besten Ergebnisse.

Voraussetzung ist die strukturierte Vorgehensweise in Planung, Durchführung und Steuerung mit den Methoden des Projekt- und Prozessmanagements. Die Zusammenhänge, die Erfolgsfaktoren und die Risiken zu erkennen und abzuwägen, sind genauso wichtig wie die sorgfältige Gliederung der Projektelemente und die Führung der Mitarbeiter, die am Projekt beteiligt sind.

Das Fachnetzwerk Projekt- und Prozessmanagement widmet sich der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Methodik und der Qualifizierung der Mitarbeiter, die mit diesen Aufgaben betraut sind.

Die Entwicklung und Sicherstellung von zuverlässigen Produkten erfolgt heute unter Randbedingungen, die sich zunehmend verschärfen: höhere Komplexität, größere Funktionalität, steigende Produkthaftung, gestiegene Kundenanforderungen, verringerte Entwicklungskosten, kürzere Entwicklungszeiten und Minimierung der Fehlerkosten.

Im internationalen Wettbewerb ist eine hohe Zuverlässigkeit neben geringen Produktkosten ein entscheidendes Verkaufsargument. Aussagen zu Zuverlässigkeitskenngrößen sind heute unerlässlich. Die geforderte hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit und Sicherheit (RAMS – Reliability, Availability, Maintainability, Safety) wird nicht mehr allein auf klassischem Wege über ausgereifte Konstruktionen und Verfahren sichergestellt, sondern ist nur mit der Anwendung spezieller analytischer Zuverlässigkeitsmethoden zu erfüllen. Dabei werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden angewandt.

Die Aktivitäten des Fachnetzwerks werden ständig erweitert. Wir laden Sie ein, gemeinsam die Zukunft dieses Netzwerkes im VDI zu gestalten. 

Mechanische Schwingungen an Maschinen, Anlagen, Gebäuden oder Fahrzeugen führen zu vorzeitiger Abnutzung und Materialermüdung und erhöhen den Energieverbrauch. Die Einwirkung auf den menschlichen Organismus erzeugt gesundheitliche Schäden.

Die Arbeitsfelder des Fachnetzwerks sind Schwingungsmesstechnik, Prüfeinrichtungen für Schwingungen, Schwingungsminderung mittels Werkstoff- und Bauteildämpfung, Schwingungstilger, Schwingungsisolation, schwingungsarmes Konstruieren, Messung, Interpretation und Beurteilung von Schwingungen und Körperschall sowie Beurteilung von Einwirkungen auf den Menschen.

 

Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen nicht nur hervorragende technische Produkte anbieten, sondern auch ökonomische Prinzipien im Entwicklungsprozess beachten. Eine effiziente Gesamtleistung entsteht im reibungslosen Zusammenspiel aller für die Produktentstehung verantwortlichen Personen.

In diesem komplexen Entwicklungsprozess verantworten Ingenieure die Umsetzung neuer Ideen sowie die Anpassung bestehender Produktprogramme an technologische und wirtschaftliche Veränderungen. Märkte, Kunden und Wettbewerb beeinflussen diesen Prozess und sorgen für einen stetigen Wandel unter Zeit- und Kostendruck.

Die weitere Entwicklung der Produkte hin zu mechatronischen Anwendungen verlangt eine verstärkte Interdisziplinarität, effizientere Prozesse und neue Werkzeuge, um zusammen mit kundenindividuellen Dienstleistungen innovative Leistungsbündel anzubieten.

Getriebe übertragen und wandeln Bewegungen und Energien. Die Effizienz von industriellen Anlagen oder von Fahrzeugen hängt zu einem großen Teil von Getriebekonstruktionen ab, die diese Wandlung intelligent steuern und regeln. Dazu ist das Zusammenspiel verschiedener Maschinenelemente erforderlich.

Ob die Leistungsübertragung in Fahrzeugen, Kraftwerken oder Windkraftanlagen, ob die Gestaltung der Bewegungsabläufe in der Handhabungs- und Montagetechnik oder die Steuerung der Funktionsabläufe für Verpackungsanlagen, sie alle sind ohne Getriebe nicht denkbar.

Entwicklung und Produktion von Getrieben beginnt bei der Konzeptauswahl zwischen den verschiedenen Möglichkeiten der Leistungsübertragung. Nicht nur bei Getrieben, sondern bei allen technischen Produkten wird die Funktionserfüllung durch Einsatz optimierter Maschinenelemente und häufig Schraubenverbindungen sicher gestellt.

Das Fundament der deutschen Wirtschaft sind seit jeher die produzierenden Unternehmen. Mit der Produktion eng verzahnt und für den wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar sind logistische Dienstleistungen. Intelligente Produktionstechnologien sind für den Standort Deutschland ebenso unverzichtbar wie eine technisch moderne und ganzheitliche Steuerung und Planung von Güterflüssen und Wertschöpfungsketten.

Der Produktions- und Logistikstandort Deutschland steht in einem harten globalen Wettbewerb. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, muss die Technologieführerschaft in Kernbereichen wie dem Maschinen- und Anlagenbau und auch bei industrienahen Dienstleistungen wie der Logistik ausgebaut werden.

Zur Marktführerschaft gehört außerdem, nicht nur Hightech-, sondern auch volumenstarke Produkte unter den Rahmenbedingungen einer hoch entwickelten Wirtschaft herstellen zu können. Nicht alles technisch Mögliche und Machbare wird vom Markt angenommen.

Das Fachnetzwerk Produktion und Logistik schafft Kontakte unter erfahrenen Fachleuten aus Großindustrie und Mittelstand, die Erfahrungen und Wissen austauschen, damit innovative Ideen in die Praxis umgesetzt werden können und zugleich der Kontakt zu den Anforderungen des Marktes und den Bedürfnissen der Kunden gewährleistet ist.

 

Ansprechpartner

Dr. Martin Schönheit

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Oliver Michel

Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Brockmann

Die Märkte verlangen nach ständig neuen Produkten mit kleinen Stückzahlen und mehr Produktvarianten. Auf diese Anforderungen muss die Produktionstechnik flexibel reagieren. Fertigungs- und Montageverfahren müssen kontinuierlich weiterentwickelt und intelligent kombiniert werden.

Als Fertigungsverfahren bezeichnet man in der Technik und Wirtschaft alle Prozesse der Produktionstechnik, bei denen Produkte aus anderen Gütern geschaffen werden. Hierzu gehören alle Verfahren zum Umformen, Trennen, Fügen und Beschichten.

Innovative Fertigungsverfahren sind ein wesentlicher Baustein für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Beispielsweise gewinnen Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing sowie die unterschiedlichen Verfahren der Mikrobearbeitung zunehmend an Bedeutung.

Zudem stellen Wettbewerb und Umweltschutz Anforderungen. Der Produktionsprozess muss unter den Aspekten Qualität, Kosten und Ressourcenschonung optimiert werden.

In dem Fachbereich beschäftigen sich hochqualifizierte Fachleute und Spezialisten damit, neue Trends in Technik und Organisation kritisch zu bewerten, neue Ideen zu entwickeln und – wo es sinnvoll ist – die Umsetzung von Innovationen in die industrielle Praxis zu fördern und in nationale Standards und Handlungsempfehlungen zu formulieren.

Fabrikplanung und -betrieb

Unter Fabrikplanung versteht man die systematische Planung von neuen Fabrikbetrieben sowie die Instandhaltung, Erweiterung und Änderung bestehender Betriebe. Die hierzu gehörenden technischen Anlagen müssen flexibel und wandlungsfähig sein, um mit optimalen Ressourcen und höchster Effizienz produzieren zu können.

Das setzt das Zusammenwirken von Fabrikplanung,Fabrikbetrieb und Instandhaltung voraus.

Zu den Hauptzielen der Fabrikplanung zählen:

  • ein günstiger Produktions- und Fertigungsfluss
  • menschengerechte Arbeitsbedingungen
  • optimale Flächen- und Raumausnutzung
  • hohe Flexibilität der Bauten, Anlagen und
  • Einrichtungen
  • optimale Ausnutzung der Energieressourcen
  • störungsfreier Betrieb, langlebige Anlagen, vernetze und intergrative Abläufe

Experten setzen sich in interdisziplinär zusammenarbeitenden Gremien im Bereich von Logistik-, Materialfluss- und Produktionssystemen auseinander. In der digitalen Fabrik wird ein Abbild der realen Fabrik erzeugt, um die darin ablaufenden Prozesse zu visualisieren und zu simulieren. Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) bilden für Unternehmen ein methodisches Regelwerk für die kontinuierliche Ausrichtung sämtlicher Unternehmensprozesse am Kundenbedarf mit dem Fokus, die von der Geschäftsleitung vorgegebenen Ziele zu erreichen. Instandhaltung sorgt für Werterhalt, Verfügbarkeit und Prozess-Sicherheit.

Technische Logistik

Das Fachnetzwerk Technische Logistik versteht sich als erste Adresse für die Technik der Branche in Deutschland. Durch kontinuierliche Ausschussarbeit werden die Zukunftsthemen der Logistik in praxisorientierte VDI-Richtlinien umgesetzt. Diese helfen den Ingenieuren*innen bei ihrer täglichen Arbeit, Logistikabläufe zu optimieren.

Die Logistik ist heute die drittgrößte Branche in Deutschland. Zu den wichtigsten Anforderungen an einen modernen Industriestandort gehört, dass intelligente Logistikdienstleistungen umfassend verfügbar sind. Denn die industrielle Produktion ist darauf angewiesen, dass die richtige Ware zum vereinbarten Zeitpunkt in der bestellten Qualität am richtigen Ort ist. Zum Thema Ladungssicherung hat er ein umfangreiches Regelwerk von VDI-Richtlinien erarbeitet, die als anerkannte Regeln der Technik gelten.

Das Fachnetzwerk Bauen und Gebäudetechnik bietet Ihnen als Architekt, Bauingenieur, TGA Ingenieur oder Facility-Manager eine fachliche Heimat und disziplinübergreifende Plattform. Der ideale Ort, um vom Erfahrungsaustausch im Kreis anerkannter Experten zu profitieren. Um Technologietrends aus erster Hand zu erleben. Sich gegenseitig zu befruchten. Und sich gemeinsam den technischen und logistischen Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

Denn nur als interdisziplinär arbeitendes Team können Sie diese meistern. Nur dann sind Sie als ein Vertreter dieser unterschiedlichen Disziplinen imstande, innovative, nachhaltige Lösungen zu realisieren, die den gesamten Lebenszyklus von der Planung und Ausführung bis zum Betreiben, zur Umnutzung und zum Recycling von Bauwerken umfassen.

Prof. Dr.-Ing. Michaela Lambertz
Ansprechpartner:

Prof. Dr.-Ing. Michaela Lambertz

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Daniel Zech

Integral und nachhaltig, darin liegt der Schwerpunkt des VDI-Fachnetzwerks Architektur. Seine Mitglieder vernetzen sich bei der integralen Gebäudeplanung interdisziplinär mit allen am Bau beteiligten Fachleuten – Architekt*innen, Bauingenieur*innen, Ingenieur*innen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) und Facility-Manager*innen sowie mit anderen baunahen, aber auch baufernen Disziplinen. Ebenfalls im Fokus stehen die nachhaltige Stadtentwicklung und die Nachwuchsförderung.

Im Fachnetzwerk Architektur geht es um Menschen mit ihren individuellen, sich ändernden Bedürfnissen. Moderne Häuser sind nicht nur funktional und ästhetisch. Sie tragen auch Aspekten der Nachhaltigkeit bzw. des Umweltschutzes Rechnung. Dies gelingt mit der integralen Planung, die Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachgebiete an einen Tisch bringt.

 

Die Bauwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftszweig in Deutschland. Nur eine funktionierende bauliche Infrastruktur und neue Bauwerke, beispielsweise für die Erfordernisse der Energiewende, ermöglichen auch zukünftig einen leistungsfähigen und den Anforderungen der Gesellschaft entsprechenden Standort. Das Volumen der Investitionen in Neubau und dem Bauen im Bestand ist seit Jahren hoch und beträgt fast 10 % des Bruttoinlandsproduktes.

In der Bautechnik wird inzwischen einigen Themen durch VDI-Richtlinien ein normativer Rahmen gegeben. Besonders zu nennen sind hier die Themengebiete Infrastruktur, Standsicherheitsüberprüfung, softwaregestütze Tragwerksberechnung, Abbruch, Schadstoffsanierung, Transportankersysteme und wiederverwendbare Raumzellen. Auch neue Richtlinienthemen werden besetzt, beispielsweise der Bereich der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Bauelementen und in dem weiten Themengebiet des Building Information Modeling (BIM).

 

 

 

Eine Gebäudehülle ohne TGA ist nicht nutzbar. Die Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung sind in den letzten Jahren enorm gestiegen: Im Vordergrund steht die Funktion, Räume sollen aber auch in jeder Hinsicht nutzerfreundlich und komfortabel gestaltet sein. Gleichzeitig muss den vielfältigen Forderungen nach Umweltschutz und Ressourcenschonung, insbesondere auch sparsamem Umgang mit Energie entsprochen werden. Entsprechend vielfältig sind die Aufgaben von Ingenieuren*innen in dieser Branche.

Zentrale Themen

  • Aufzugtechnik
  • Elektrotechnik und Gebäudeautomation
  • Raumlufttechnik
  • Reinraumtechnik
  • Sanitärtechnik
  • Wärme-/Heiztechnik

 

Gebäude müssen nicht nur wirtschaftlich erstellt, sondern auch wirtschaftlich, nachhaltig und rechtsicher betrieben werden. Die Lebenszykluskosten eines Gebäudes werden durch ein effizientes Facility-Management gesenkt, die Verfügbarkeit wird erhöht und der Wert der Liegenschaft erhalten.

ZENTRALE THEMEN 

  • Betreiben von Gebäuden
  • Inbetriebnahme-Management
  • Energieberatung
  • Technisches Monitoring
  • Lebenszykluskosten

VDI-Fachbereich Materials Engineering

 

Vorrangiges Ziel der Arbeiten in der VDI-GME ist es, die einschlägigen Ingenieur-Kompetenzen und Disziplinen im Bereich aller Materialklassen wie Kunststoffe, Metalle, Nanowerkstoffe und Composites entlang der gesamten Engineeringkette bestmöglich zu vernetzen und damit die dieser Entwicklung zugrunde liegenden Methoden und technischen Prozesse kontinuierlich voranzutreiben. Grundelement ist dabei die Vernetzung der Werkstoff- und Verfahrenstechniker unterschiedlicher industrieller Sektoren und der Wissenschaft in den GME-Fachbereichen sowie die gezielte Moderation der Diskussion aktueller werkstofftechnischer Fragestellungen mit hohem industriellen und gesellschaftlichen Interesse. Etwa 450 ehrenamtlich tätige Experten liefern mit ihrer Arbeit einen essentiellen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Industrie.

Die GME engagiert sich darüber hinaus in der Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder gegenüber politischen Entscheidungsträgern und trägt damit dazu bei, den Boden für die gezielte Förderung technologischer Entwicklungen zu bereiten. Da die Industrie und die Forschung von der Qualität des Nachwuchses lebt, sehen wir unsere Verantwortung auch darin, substantielle Beiträge zur Gestaltung der fachlichen und universitären Ausbildung zu liefern.

Dr.-Ing. Hans-Detlef AltmeyerVDI BV Köln
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Hans-Detlef Altmeyer

Das VDI-Fachnetzwerk Werkstofftechnik vernetzt die mit Werkstoffen befassten Ingenieur*innen aus Industrie und Wissenschaft, um die Diskussion und Bearbeitung aktueller Fragestellungen gezielt zu moderieren und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Dabei behandelt das Fachnetzwerk Themen von hohem industriellen und gesellschaftlichen Interesse und liefert damit einen essentiellen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Industrie.

Denn Werkstoffe spielen heute eine zentrale Rolle für den Großteil aller technischen Innovationen, da die technischen Produkte von den Eigenschaften der Werkstoffe direkt oder indirekt abhängen.

Neben der klassischen Werkstofftechnik spielen heute auch Forderungen nach einer guten Ökobilanz neuer Werkstoffe sowie Fragen nach CO2-armen Herstellverfahren und der Rezyklierbarkeit eine Rolle.

In seiner querschnittlichen Funktion behandelt das Fachnetzwerk Nanotechnik übergreifende Themen. Anwendungsfragen z. B. in der Medizintechnik befassen sich vornehmlich mit der gezielten Oberflächenmodifizierung und -funktionalisierung, aber auch mit der Produktverbesserung durch den Einsatz von Nanopartikeln und Nanofasern.

Als die Kunststoffindustrie noch in den Kinderschuhen steckte, gründete sich bereits die VDI Kunststofftechnik. Akzeptiert ist sie nicht nur als Partner der ersten Stunde, sondern als Partner mit eigener Kompetenz, der aktuelles Wissen und innovative Leistung in der Branche unterstützt und voranbringt.

Die Kunststoffverarbeitung umfasst die Themen Aufbereitungstechnik, Blasformtechnik, Extrusionstechnik, Polymere Ingenieurwerkstoffe, Schaumstofftechnik, Spritzgießtechnik und die Produktionstechnik von Faser-Verbund-Werkstoffen. Produktorientiert steht der Einsatz von Kunststoffen im Automobilbau und Kunststoffen in der Medizintechnik im Fokus des Fachbereichs Kunststofftechnik.

DIE ZENTRALEN THEMEN 

  • Kunststoffwerkstoffe
  • Kunststoffverarbeitung
  • Kunststoffanwendungen

Mit seiner Arbeit leistet das Fachnetzwerk Mess- und Automatisierungstechnik einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung und zur Verbreitung des Wissens um die modernen Techniken, die in diesem Fachgebiet heute zur Anwendung kommen. Das Fachnetzwerk ist kompetenter Partner für Anwender, Hersteller und Wissenschaftler, deren Wissenstransfer und Zusammenarbeit sie koordiniert. Sie trägt dazu bei, dass Prozesse zielgerichtet beeinflusst und schnell in innovative Entwicklungen für die industrielle Praxis umgesetzt werden können.

 

Dr.-Ing. Hans Detlef AltmeyerVDI BV Köln
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer

Moderne automatisierungstechnische Systeme nutzen neue Verfahren und Methoden und zeichnen sich durch eine sehr hohe Funktionalität und einer damit verbundenen hohen Komplexität aus. Die Anforderungen an die Messtechnik sowie an die automatisierungstechnischen Funktionen Regelung und Steuerung steigen stetig, die Beherrschung der damit verbundenen Komplexität wird zunehmend schwerer.

Für die Mess- und Automatisierungstechnik sind anwendungsspezifische und praktikable Methoden für die Beherrschung zukünftiger Systeme erforderlich. Ziel der Aktivitäten in diesem Fachnetzwerk ist daher der Erfahrungsaustausch sowie die Diskussion aktueller theoretischer und methodischer Entwicklungen in diesem Fachgebiet. Dabei steht neben dem Erreichen eines vertieften Verständnisses für Automatisierungs- und Messtechnische Systeme auch die Diskussion der praktischen Umsetzbarkeit.

Die Arbeiten schaffen Grundlagen für das Verständnis komplexer Abläufe und erfüllen damit Voraussetzungen für die Umsetzung neuer Konzepte in der Messund Automatisierungstechnik.

ZENTRALE THEMEN 

  • Grundlagen der Messsysteme
  • Messunsicherheit
  • Eignungsnachweis von Mess- und
  • Prüf prozessen
  • Modellbildung, Identifikation und Simulation
  • Theoretische Verfahren der Regelungstechnik
  • Methoden der Steuerungstechnik
  • Funktionale Sicherheit

Die Kenntnis des Zustands von Prozessen und Strukturen ist für alle technischen Anwendungen von hoher Bedeutung. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Fachnetzwerk wesentliche Aktivitäten der Prozessmesstechnik und des Strukturmonitorings behandelt. Messverfahren liefern Informationen zu Messgrößen aus der Prozessindustrie und zur Sicherheit und Stabilität von Bauwerken. Gerade vor dem Hintergrund immer komplexerer Bau werke und Anlagen gewinnt der Themenbereich Strukturmonitoring zunehmend an Bedeutung.

Der Fachnetzwerk bündelt Aktivitäten von VDI und VDE zur verfahrenstechnischen Messtechnik und zum Strukturmonitoring.

ZENTRALE THEMEN 

  • Experimentelle Strukturanalyse/
  • Structural Health Monitoring
  • Dehnungsmessstreifen (DMS)-Messtechnik
  • Identifikation mechanischer Systeme
  • Biomechanik
  • Strukturanalyse und -überwachung
  • Faseroptische Sensorik
  • Füllstandmesstechnik
  • Durchflussmesstechnik für Volumen und
  • Masse
  • Temperatur und Feuchte
  • Optische Analysenmesstechnik

Die Fertigungsmesstechnik ist elementarer Bestandteil eines jeden Fertigungsprozesses. Nur geeignete Messtechnik sowie standardisierte Messverfahren geben Aufschluss darüber, ob ein Produkt den Vorgaben aus der Konstruktion entsprechend hergestellt wurde. Die resultierende Kenntnis über Abweichungen zu Produktvorgaben ermöglicht den rechtzeitigen Eingriff in den Produktionsprozess und vermeidet teure Fehlproduktionen. Die Beherrschung von Fertigungsprozessen ist damit direkt mit dem Einsatz geeigneter Messtechnik verknüpft.

Die Anforderungen an moderne Produkte im Konsumgüterbereich genauso wie in der Industrie sind heute höher denn je. Daraus ergeben sich beständig steigende Anforderungen an die Produktion hinsichtlich Präzision, Durchsatz und Qualität bei geringsten Produktionskosten. Dieser Spagat lässt sich nur mit optimal gesteuerten Produktionsprozessen unter Einsatz genauer und vergleichbarer Messtechnik erreichen.

Im Fachnetzwerk Fertigungsmesstechnik werden wesentliche Messverfahren für die Fertigungs- und Produktionstechnik abgebildet. Die Ausschüsse erarbeiten VDI/VDE-Richtlinien zu einzelnen Messverfahren. Dabei liegt ein wesentlicher Schwerpunkt in Verfahren zur Rückführung der Messungen und zur Ermittlung der beigeordneten Messunsicherheit.

Ziel der Arbeiten ist die Sicherstellung der Vergleichbarkeit von Messungen mit unterschiedlichen Messgeräten oder -verfahren. Zudem werden dem Anwender Hinweise zur Auswahl von Messverfahren in Bezug auf seine Messaufgaben gegeben.

ZENTRALE THEMEN 

  • Kalibrieren und Überwachung
  • Prüfmittelüberwachung und Prüfmittelmanagement
  • Form-, Kontur- und Oberflächenmesstechnik
  • Härteprüfung
  • Koordinatenmesstechnik und Computertomographie
  • Optische 3D-Messtechnik
  • Metrologie in der Mikro- und Nanotechnik
  • Bildverarbeitung
  • Verzahnungsmesstechnik
  • Messen mechanischer Größen
  • Mess- und Prüfverfahren in der Schraubtechnik

Automation bringt Bewegung in die Welt – das Fachnetzwerk Mechatronik, Robotik und Aktorik widmet sich auf unterschiedlichen fachlichen Ebenen den automatisierungstechnischen Aspekten der Umwandlung von Informationsflüssen in Leistungsflüsse, das heißt in die zielgerichtete Beeinflussung von Prozessen zum Beispiel in der Verfahrenstechnik oder der Fertigungstechnik.

Überall sind Experten auf der Suche nach Problemlösungen in verschiedensten Anwendungsbereichen und für unterschiedlichste Anforderungen durch Automation – und in der GMA treffen sie sich. Im Fachbereich 4 „Mechatronik, Robotik und Aktorik“ mit sechs Fachausschüssen und über 150 ehrenamtlichen Fachgrößen und Spezialisten werden Richtlinien realisiert, Handlungsempfehlungen erarbeitet und gemeinsam mit Industrie und Hochschulen Forschungsbedarfe spezifiziert oder Expertenforen und Tagungen konzipiert, um die Branche voranzutreiben.

Die Themen des Fachnetzwerks Mechatronik, Robotik und Aktorik umspannen die Fragestellungen, wie neuartige physikalische Wirkungsprinzipien für Stellaufgaben genutzt werden können, in welcher Art die Antriebs- und Stelltechniken von offenen Lösungen der Informationstechnik profitieren kann, in welcher Weise Bewegungen unter Nutzung moderner Antriebssysteme optimiert werden können oder wie durch Systemkonzepte der Mechatronik und Robotik neue Produktfunktionalitäten geschaffen werden können.

ZENTRALE THEMEN 

  • Motion Control
  • Steuerung und Regelung von Robotern
  • Stellgeräte für strömende Stoffe
  • Mechatronik
  • Unkonventionelle Aktorik
  • Energie-Effizienz in Antrieben der
  • Montage- und Handhabungstechnik

Das Fachnetzwerk Industrielle Informationstechnik hat zum Ziel, die Aspekte der Informationstechnik in der industriellen Automation zu beleuchten. Der Schwerpunkt liegt auf der industriellen Anwendung, insbesondere in den Bereichen industrielle Software, industrielle Kommunikation und Mensch-Maschine-Systeme.

Industrielle Software und industrielle Kommunikation unterscheiden sich aufgrund der an sie gerichteten Anforderungen für den Einsatz in industriellen Umgebungen deutlich von Software für den Bürobereich und reinen Kommunikationskomponenten. Als Teile der automatisierungstechnischen Infrastruktur sind sie wenig spektakulär, fi nden sich aber in allen Ebenen der Automatisierungspyramide häufig als elementarer Bestandteil und sind verantwortlich für die einfache und vielfältige Konfigurier- und Parametrierbarkeit der eingesetzten Geräte sowie deren vielseitige Funktionalität.

Ziel ist es, die Plattform für den Austausch von Anwendern und Anbietern industrieller Software und Kommunikation zu stellen. Den funktionalen Anforderungen der Anwender werden die Funktionalitäten der bereitgestellten Technologien der Anbieter gegenübergestellt und kritisch diskutiert.

ZENTRALE THEMEN 

  • Embedded Software
  • Echtzeitsysteme
  • Computational Intelligence
  • Agentensysteme
  • Middleware in der Automatisierungstechnik
  • Funkgestützte Kommunikation
  • Security
  • XML in der Automation
  • Nutzergerechte Gestaltung von Maschinenbediensystemen
  • Nutzergerechte Gestaltung von Prozessleitsystemen

Das Fachnetzwerk Engineering und Betrieb automatisierter Anlagen widmet sich ausgewählten Thematiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie dem Lebensdauerzyklus von Geräten und Anlagen der Mess- und Automatisierungstechnik. Betrachtet wird sowohl die Feld- als auch die Managementebene.

Die Themen umspannen innerhalb des Engineerings die einzelnen Engineering-Phasen vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme und die dort benötigten Softwarewerkzeuge. Von besonderer Bedeutung ist hier der Aspekt der funktionalen Sicherheit (Safety). Beim Betrieb automatisierter Anlagen werden schwerpunktmäßig die Themen Überwachung, Diagnose und Prozessführung betrachtet.

ZENTRALE THEMEN

  • Virtuelle Inbetriebnahme
  • Durchgängiges Engineering von Leitsystemen
  • Engineering von sicherheitsgerichteten
  • Systemen
  • Validierung von automatisierten Systemen
  • in der Pharmaproduktion (GAMP-D-A-CHForum)
  • Zuverlässiger Betrieb Ethernet-basierter
  • Bussysteme
  • Prozessführung und gehobene Regelungsverfahren
  • Plant Asset Managemen

VDI-Fachbereich Engineering & Betrieb

 

Der Fachbereich Engineering und Betrieb automatisierter Anlagen widmet sich ausgewählten Thematiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie dem Lebensdauerzyklus von Geräten und Anlagen der Mess- und Automatisierungstechnik. Betrachtet wird sowohl die Feld- als auch die Managementebene.

Die Themen dieses Fachbereichs umspannen innerhalb des Engineerings die einzelnen Engineering-Phasen vom Entwurf bis zur Inbetriebnahme und die dort benötigten Softwarewerkzeuge. Von besonderer Bedeutung ist hier der Aspekt der funktionalen Sicherheit (Safety). Beim Betrieb automatisierter Anlagen werden schwerpunktmäßig die Themen Überwachung, Diagnose und Prozessführung betrachtet.

Im Fachbereich Engineering und Betrieb automatisierter Anlagen hat die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden wie zum Beispiel der NAMUR eine hohe Bedeutung.

ZENTRALE THEMEN DES FACHBEREICHS ENGINEERING UND BETRIEB AUTOMATISIERTER ANLAGEN

  • Virtuelle Inbetriebnahme
  • Durchgängiges Engineering von Leitsystemen
  • Engineering von sicherheitsgerichteten
  • Systemen
  • Validierung von automatisierten Systemen
  • in der Pharmaproduktion (GAMP-D-A-CHForum)
  • Zuverlässiger Betrieb Ethernet-basierter
  • Bussysteme
  • Prozessführung und gehobene Regelungsverfahren
  • Plant Asset Management
Ansprechpartner:

Phillip Hillebrand

Optische Technologien haben sich zu einer branchenübergreifenden Schüsseltechnologie entwickelt. Von den Life Sciences zur Fertigungstechnik, von der Beleuchtungstechnik zur Datenverarbeitung, von der Messtechnik zur individuellen Mobilität: überall tragen optische Technologien zu effizienten Prozessen, Benutzerfreundlichkeit, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bei.

Das Fachnetzwerk Optische Technologien ist das Forum für den persönlichen Austausch zwischen den Menschen, die in Anwendung, Herstellung, Forschung und Lehre in den optischen Technologien tätig sind.

ZENTRALE THEMEN:

  • Röntgenoptische Systeme
  • Optische Systeme für LED-Beleuchtungen
  • Prüfung von Kunststoff-Lichtwellenleitern
  • Temperaturmessung mit Wärmebildkameras
  • Terahertz-Systeme

Automation bringt Bewegung in die Welt – ob Gewährleistung stabiler, ressourcenschonender Produktion, Energie-Erzeugung und -Verteilung, die Ermöglichung von Freiheiten der Mobilität von öffentlichem über Individualverkehr bis zu Barrierefreiheit oder die Unterstützung von Diagnose und Therapie durch Medizintechnik.

Überall sind Experten auf der Suche nach Problemlösungen in verschiedensten Anwendungsbereichen und für unterschiedlichste Anforderungen durch Automation – und hier, in der GMA, treffen sie sich. Im Fachbereich 7 „Anwendungsfelder der Automation“ mit zehn Fachausschüssen und knapp 250 ehrenamtlichen Fachgrößen und Spezialisten werden Standards gesetzt zum maximalen Nutzen der Anwenderbranchen, Hindernisse beseitigt, bevor sie entstehen und Prozesssicherheit im Dialog zu entwickelt.

Hier finden Sie Impulsgeber für die Automation und Regelung konventioneller wie erneuerbarer Energien, Experten der Regelung von Kfz- und Verbrennungsmotoren, Förderer nachhaltigen Wachstums der produzierenden Industrie in Deutschland, die notwendige Schnittstellen-Standardisierungen realisieren sowie Fachausschüsse zu Cyber Physical Systems und Industrie 4.0, deren Ziel die maximale Flexibilität der Produktion ist.

ZENTRALE THEMEN:

  • Leittechnik in Kernkraftwerken
  • Leittechnik in konventionellen Dampfkraftwerken
  • Regelung von Synchronmaschinen und Transformatoren
  • Netzregelung und Systemführung
  • Cyber Physical Systems
  • Industrie 4.0
  • Automatisierungstechnik für Schienenverkehrssysteme
  • Steuerung und Regelung von Kfz und Verbrennungsmotoren AUTOREG
  • Barrierefreie Lebensräume
  • Automatisierungstechnische Systeme für die Medizin

Wer sind wir?

Wir sind Ingenieurinnen und Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen rund um die Verkehrsträger Straße, Schiene, Luft und Wasser. Wir bieten unseren zugeordneten Mitgliedern damit eine fachliche Heimat in unseren Fachbereichen. Wir arbeiten aktiv in einem Netzwerk mit den Arbeitskreisen der VDI-Bezirksvereine, den Studenten und Jungingenieuren, den anderen VDI-Fachgesellschaften und Gliederungen des VDI zusammen. Wir sind national und international vernetzt.

Was ist unser Auftrag?

Wir wollen die Wahrnehmung des Ingenieurberufs stärken und so die Stellung des VDI als technisch-wissenschaftlicher Meinungsführer in der Fachwelt, der Politik und in der Gesellschaft erhöhen. Wir verfolgen das Ziel, das Zusammenwirken unserer Fachbereiche innerhalb und außerhalb des VDI zu stärken. Wir geben fachliche Impulse und entwickeln Perspektiven für Querschnittsthemen rund um die Themen Mensch und Mobilität sowie Transportmittel und Infrastruktur.

Wie kommunizieren wir?

Wir sind Träger hochkarätiger Fachveranstaltungen – auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Wir nehmen öffentlich Stellung zu aktuellen Themen der FVT – unter anderem erstellen wir Positionierungen und Fachartikel. Wir setzen international anerkannte Standards – unter anderem erstellen wir VDI-Richtlinien.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. (FH) Guido Jacobs, M. Eng.

Das Auto hat die heutige Gesellschaft geprägt und ist von ihr geprägt worden. Dabei haben sich die Konzepte der Fahrzeuge mal schneller, mal langsamer gewandelt. Nachdem es über viele Jahrzehnte hinweg so aussah, als werde das Automobil nur noch im Detail verbessert, steht die Tür zu großen Veränderungen wieder weit offen. Offen wie in der Anfangszeit des Motorwagens ist die Frage, mit welcher Antriebsmaschine das Auto bewegt werden soll. Der Ruf nach mehr Energieeffizienz lässt kleinere und leichtere Personenwagen als derzeit üblich ebenso zukunftsträchtig erscheinen wie größere Nutzfahrzeuge. Die Fortschritte der Fahrerassistenzsysteme machen die Utopie des selbstfahrenden Autos plötzlich vorstellbar.

Die Bahntechnik und der VDI sind ungefähr gleich alt und haben eine lange gemeinsame Geschichte, auch wenn zentrale Themen der Bahntechnik ihre eigenen Vereine und Verbände prägen und beschäftigen. Aber an vielen Schnittstellen zwischen Bahn und anderen technischen Disziplinen ist das Netzwerk des VDI für Bahntechniker von großem Vorteil. Und weil die Bahn als Verkehrsträger seit dem Aufkommen der Hochgeschwindigkeitszüge wieder an Zuspruch gewinnt und der Schienenverkehr in Ballungsräumen gegenüber dem Individualverkehr viele Vorzüge hat, ist die Bahntechnik auch für die Zukunft der Mobilität unserer Gesellschaft von zentraler Bedeutung.

Beide Aspekte – das technische Detail z. B. der Lüftungstechnik, und das große Ganze, wie das Potenzial der Bahntechnik für effiziente und ressourcenschonende Mobilität, haben im FVT-Fachbereich Bahntechnik eine fachliche Heimat.

Wenige Bereiche der Technik stellen so hohe Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit wie die Luft- und Raumfahrt, die zugleich durch die Notwendigkeit extremen Leichtbaus gekennzeichnet sind. Kein Wunder, dass diese Branche oft eine Vorreiterrolle für die gesamte Fahrzeugtechnik spielt und viele Disziplinen wie die Werkstofftechnik oder die Elektronik zu neuen Höchstleistungen treibt. Luft- und Raumfahrttechnik sind ein Motor der Innovation. Für ein technisch-wissenschaftliches Netzwerk wie das des VDI spielen Experten aus diesem Fachgebiet an vielen Stellen eine wichtige Rolle.

Das Fachnetzwerk Schiffbau und Schiffstechnik möchte alle Ingenieure, die in den vielen Bereichen maritimer Technik tätig sind, untereinander zu vernetzen und zum Wissens- und Erfahrungsaustausch untereinander und mit anderen technischen Disziplinen einladen.

Bei „Schiffbau“ denkt jeder an Werften und schaut in Richtung Küste. Doch die Schiffstechnik umfasst eine Zulieferindustrie, die tief im Binnenland aktiv ist und zahlreiche Schnittstellen auch zu anderen Branchen hat – und die ihre Produkte überwiegend an internationale Abnehmer liefert.

Im Verkehrsbereich nimmt die Bedeutung des Schiffstransports angesichts der Globalisierung der Industrie und des Handels ständig zu, und für viele Güter ist auch die Binnenschifffahrt ein wichtiger Verkehrsträger. Bei der Betrachtung der Effizienz des Güterverkehrs ist es deshalb wichtig, auch die Schifffahrt mit einzubeziehen. Auch im Tourismus und im Personenverkehr hat das Schiff wachsende Bedeutung und vor allem eine immer anspruchsvollere Technik an Bord – Kreuzfahrtschiffe sind schwimmende Städte, deren Technik starke Ähnlichkeit mit höchstentwickelter Gebäudetechnik hat, beispielsweise in der Lüftungs- und Klimatisierungstechnik.

Fast ein Viertel des Primärenergieverbrauchs in Deutschland entfällt derzeit auf den Straßenverkehr, und nach wie vor stammt dieser Anteil fast komplett aus endlichen, fossilen Energiequellen und trägt negativ zur CO2-Bilanz bei. Mit welcher Energie fahren die Fahrzeuge der Zukunft? Diese Frage war lange Zeit etwas für Futurologen, doch unter dem Druck von „Peak Oil“ und der Diskussion um den von anthropogenen Emissionen beschleunigten Klimawandel hat sie sehr schnell an Aktualität gewonnen. Heute erscheint ausgemacht, dass die Fahrzeuge in nicht allzu ferner Zukunft möglichst CO2-neutral fahren können müssen.

Aber der Weg dorthin wird nicht einfach, denn die Zahl der Optionen für Übergangslösungen ist nicht klein. Wie zukunftsträchtig sind die einzelnen Lösungen, und vor allem: wie schnell können sie marktreif werden, und welches Potenzial haben sie, um die gewünschte Emissionsvermeidung in der Praxis zu erzielen?

Dies sind die Fragen, mit denen sich das Fachnetzwerk Antrieb und Energiemanagement beschäftigt. 

 

In kaum einem anderen Lebensbereich ist die fortschreitende Automatisierung so deutlich sichtbar, wie im Bereich der Fahrzeugtechnik. Fast alle Funktionen in Fahrzeugen werden heute durch Mikroprozessoren gesteuert, überwacht und optimiert. Die meisten dieser Funktionen sind überhaupt erst durch Elektronik möglich geworden – eine Entwicklung, deren Ende nicht abzusehen ist.

Das Fachnetzwerk Sicherheit, Methoden und Prozesse bietet eine unabhängige und verkehrsträgerübergreifende Plattform, um unsere Mobilität der Zukunft sicher und nachhaltig zu gestalten.

Schwerpunkte sind die Themen Fahrzeug- und Verkehrssicherheit.

Mobilität ist ein individuelles und ein gesellschaftliches Grundbedürfnis, das niemand infrage stellen wird. Darüber, wie man es am besten befriedigt, lässt sich hingegen trefflich diskutieren. Denn Mobilität kostet Ressourcen, und viele dieser Ressourcen werden knapper und sind endlich. Deshalb kommt es darauf an, die Effizienz der Systeme zu verbessern, die an unserer Mobilität beteiligt sind.

Der Vergleich einzelner Verkehrsträger und ihre bessere Verknüpfung untereinander, die Wechselbeziehungen zwischen Verkehr und Infrastruktur, die Möglichkeiten der Steuerung und Beeinflussung von Verkehrsflüssen und von individuellen Mobilitätsentscheidungen spannen ein unerhört komplexes Themenfeld auf. Verkehr geht buchstäblich alle an, aber die Branchen, die sich auf dem Feld der Verkehrstechnik betätigen, agieren meist unabhängig voneinander oder stehen gar oft in Konkurrenz zueinander.

Im VDI mit seinem großen Netzwerk finden sich Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen. Hier ist auf technisch-wissenschaftlicher Basis eine gesamtheitliche Betrachtung des Themas Mobilität möglich. 

Das Fachnetzwerk Energie und Umwelt beschäftigt sich mit Fragen zur Versorgungssicherheit, der Finanzierbarkeit und der Nachhaltigkeit der Energieversorgung im Zuge der Energiewende. Weitere Schwerpunkte sind erneuerbare Energieträger, Kraft-Wärme-Kopplung und konventionelle Kraftwerke, die die Strom- und Wärmeversorgung im Mix sicherstellen.

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer VDI BV Köln
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer

Die Energiewende ist eingeleitet. Und damit rücken gleichzeitig Themen wie Versorgungssicherheit, Finanzierbarkeit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der Diskussion. Das Fachnetzwerk Energietechnik beschäftigt sich mit zentralen Fragen aus dem Bereich erneuerbarer Energieträger, insbesondere hinsichtlich der weiteren Entwicklung und Anwendung.

Weitere Themen:

  • Wasserstoff und Brennstoffzellen (in Kooperation mit der ETG im VDE)
  • Energiespeicher
  • Energie- und Umweltmanagement
  • Informationstechnologie
  • Kraftwerkstechnik
  • Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen
  • Regenerative Energien
  • Thermodynamik (in Kooperation mit DECHEMA)
  • Verbrennungskraftmaschinenanlagen
  • Wärme- und Kälteschutz

Das Fachnetzwerk Umwelttechnik wendet sich an alle im Bereich des Umweltschutzes oder der Ressourceneffizienz tätigen Personen. Darüber hinaus ist er die Anlaufstelle für alle an umwelttechnischen Fragestellungen Interessierten sowie für alle Mitglieder, die sich für Luftreinhaltung und Lärmminderung interessieren. Die Facharbeit wird von den fünf Gremien Abfallbehandlung, Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS), Recycling elektrischer und elektronischer Geräte, Ressourceneffizienz und Wirtschaften in Kreisläufen geleistet.

Das Fachnetzwerk Betriebliches Sicherheitsmanagement ist die zentrale Anlaufstelle für alle in diesem Bereich tätigen Personen. Er steht zusätzlich jedem offen, der sich für sicherheitstechnische Fragestellungen interessiert. Die Kernthemen des Fachbereichs reichen vom Brandschutz bis zum betrieblichen Sicherheitsmanagement. Die vier Kernthemen sind:

  • Betriebliche Sicherheit
  • Betriebssicherheitsmanagement
  • Staubbrände und -explosionen
  • Betrieblicher Brandschutz

Das Fachnetzwerk beschäftigt sich mit unterschiedlichsten, fachübergreifenden Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Energie- und Umwelttechnik. Die wichtigsten Fragestellungen sind dabei die folgenden:

  • Wie soll die künftige Energieversorgung aussehen? Auf welche Primärenergieträger kann dabei zurückgegriffen werden? Wie entwickeln sich die Kosten energietechnischer Anlagen?
  • Welche Ressourcen stehen mit welchen Reichweiten zur Verfügung?
  • Wie ist der Stand der Klimawissenschaft? Welche Schlussfolgerungen müssen daraus für die Energiewirtschaft und Umwelttechnik gezogen werden?
  • Wie können Technologien und Produkte unter Nachhaltigkeitsaspekten bewertet werden?
  • Wie kann der technisch-wissenschaftliche Fortschritt in der Energie- und Umwelttechnik beschleunigt werden?
  • In der Arbeit rund um die Themen „Energie und Klima“, „Nachhaltigkeit“ sowie „Primärenergie und Ressourcen“ greift das Fachnetzwerk auf die Expertise aus den Bereichen Betriebliches Sicherheitsmanagement, Umwelttechnik und Energietechnik zurück.

Zentrale Themen

  • Strategische Rohstofffragen
  • Industrielle CO2-Kreisläufe
  • Energieszenarien: Funktionen, Kriterien, Bewertung
  • Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft

Die Welt verändert sich radikal. Wir haben die Verantwortung, diese Veränderung positiv zu gestalten. Immer mehr Menschen leben auf der Erde, werden immer älter und verbrauchen immer mehr endliche Ressourcen. Die große Herausforderung wird sein, die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen in Zukunft zu sichern. Ernährung, Gesundheit und Sicherheit – gerade diese elementaren Themen sind es, die die gesellschaftliche Entwicklung im 21. Jahrhundert prägen werden. Nur wenn wir die Fragestellungen nicht solitär, sondern interdisziplinär angehen, schaffen wir tragfähige Innovationen für die Zukunft. Hier sind die Life Sciences gefragt, zeichnen sie sich doch durch eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit der Fachleute aus.

Die VDI-TLS bündelt diese Fachkompetenzen und bietet Ingenieuren, Ärzten, Agrar- und Naturwissenschaftlern ein umfassendes Leistungsspektrum und optimale Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Netzwerkbildung. Wir stellen unseren Mitgliedern internationale Kooperationen zur Verfügung, schaffen ihnen eine Plattform und betreiben durch die Erstellung von VDI-Richtlinien aktiven Wissens- und Technologietransfer. Dieser wird ergänzt durch Fortbildungen, Erarbeitung von politischen Positionspapieren und Durchführung von Expertenforen. Mitglied in der VDI-TLS zu sein heißt, die Zukunft aktiv mitgestalten und engagiert auf gesellschaftspolitische und technologische Entwicklungen einwirken zu können.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Arndt Schäfer

Agrartechnik befindet sich immer im engen Kontakt mit lebende Organismen, wie Pflanzen und Tieren, oder mit Boden als wichtigem Natur- und Produktionsfaktor. Technik in der Landwirtschaft ist an sehr differenzierte Bedingungen anzupassen und in hohem Maße verantwortlich für effizientes und nachhaltiges Wirtschaften.

Die wachsende Weltbevölkerung und der zunehmend höhere Veredelungsgrad von Nahrungsmitteln führen zu einem steigenden Bedarf an landwirtschaftlichen Produkten. Neue Einsatzgebiete von Biomasse, wie energetische und stoffl iche Verwertung, erhöhen langfristig die Nachfrage nach Lebens- und Futtermitteln sowie nach Rohstoffen für die Industrie.

Nachhaltigkeit, verstanden als gleichermaßen ökonomisches, ökologisches und sozial verträgliches Wirtschaften, setzt in einer hoch produktiven Landwirtschaft den Einsatz leistungsfähiger Maschinen in intelligenten Produktionssystemen voraus. Technik und Verfahrensgestaltung, aber auch Marketing und Vertrieb stehen vor neuen Herausforderungen. Die Ingenieure kooperieren immer enger mit Spezialisten agrarwissenschaftlicher Fachgebiete.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Michael Flanhardt

Viele Problemlösungen der Natur sind beispielhaft: robuste Materialverbünde, raffinierte Mobilitätsmechanismen, funktionale Bau- und Wohnweisen und perfekte Kommunikations- und Informationssysteme. Bionik verbindet Biologie und Technik und will das Innovationspotenzial dieser Wissenschaftsdisziplin für den Menschen nutzbar machen.

Charakteristisch für die Bionik ist die interdisziplinäre Vorgehensweise zwischen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern bei der Lösung anwendungsnaher Fragestellungen. Bionische Lösungen entstehen darin, wenn starres Disziplinendenken überwunden wird und es einen Austausch zwischen Forschung und industrieller Anwendung gibt. In dieser aktuellen Wissenschaftsdisziplin kann durch Standardisierung insbesondere Ingenieuren der Zugang zu den Potenzialen der Bionik erleichtert werden.

Der VDI ist daher damit befasst, VDI-Richtlinien zu den Themen, Grundlagen und Strategie der Bionik, Oberflächen, Roboter, Materialien und Strukturen, evolutionären Algorithmen, Strukturoptimierung, Sensorik sowie Architektur und Design zu erarbeiten. Diese bionischen Herangehensweisen werden inzwischen gemeinsam mit dem DIN auf Basis der VDI-Richtlinien auf internationaler Ebene standardisiert. Neben diesem Technologietransfer wird alle zwei Jahre der internationale Bionic-Award an Nachwuchsforscher verliehen. Im Rahmen einer gezielten Öffentlichkeitsarbeit wird die Bionik auf Messen und Veranstaltungen präsentiert.

Das enorme Potenzial der Biotechnologie ist noch längst nicht ausgeschöpft, und viele Verfahren befinden sich noch in der Entwicklung. Damit sich diese Verfahren am Markt etablieren und im industriellen Maßstab angewendet werden können, müssen sie wettbewerbsfähig sein und wichtige Qualitätsstandards einhalten. Dazu müssen Biotechnologen eng mit Ingenieuren anderer Fachrichtungen zusammenarbeiten – zum Beispiel aus der Automatisierungstechnik oder dem Anlagenbau, aus dem Chemieingenieurwesen oder der Mikroelektronik.

 

Die gezielte Veränderung der DNA spielt heute in Forschung, Entwicklung und Produktion eine wichtige Rolle. Gentechnische Verfahren sind aus Medizin, Pharmaindustrie oder Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. 

Die Gesundheitsbranche zählt zu den größten Arbeitgebern in Deutschland und ist zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das stärkste Wachstum innerhalb der Branche verzeichnen die Bereiche Medizin und Medizintechnik. Insbesondere dort, wo sich Gesundheitsnetzwerke effektiv mit Hochtechnologie verbinden, ergibt sich ein enormes Innovationspotenzial. 

Zukunfts- und vor allem menschenorientierte Konzepte der Medizintechnik bedürfen eines intensiven Austauschs und Wissenstransfers. 

Ohne Chemie wäre unser Alltag ziemlich trist. Von Autos könnten wir nur träumen und Trinkwasser würde zum Luxusgut. Lebensrettende Arzneimittel? Weitgehend Fehlanzeige. Die Gesichter junger Damen erzählten wieder die ungeschminkte Wahrheit. Und in der Küche kehrten wir zu den Kindertagen unserer Urgroßeltern zurück. Aber dem ist nicht so. Die Chemie ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags. Sie macht unser Leben leichter, angenehmer, unkomplizierter. Mehr noch: Dank modernster Verfahrenstechnik stimmt sogar die Chemie zwischen Innovation, Sicherheit und Umweltschutz. Ist es doch ihre Aufgabe, Verfahren zu entwickeln, die Luft, Wasser und Boden so wenig wie möglich belasten und Reststoffe weitgehend verwerten. Da ist hohe ingenieurtechnische Kreativität an der Schnittstelle zwischen Chemie, Life Sciences und den Ingenieurwissenschaften gefordert.


Eine nachhaltige Produktion – sicher, energieeffizient und ressourcenschonend: Das ist sowohl in der chemischen, petrochemischen und biotechnologischen Produktion als auch in der Pharmazie, Rohstoffindustrie, Lebensmittelbranche und der Medizinverfahrenstechnik die zentrale Herausforderung an die technische Entwicklung. Hier tragen Ingenieure ein großes Maß an Verantwortung, steht doch die Prozess- und Anlagensicherheit, die Instandhaltung und Anlagenverfügbarkeit sowie die Einhaltung der hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards im Fokus ihrer Arbeit.

Die VDI-GVC bündelt diese Fachkompetenzen und bietet Verfahrens-, Prozess- und Betriebsingenieuren, Chemieingenieuren und Chemikern, Biologen und Werkstoffwissenschaftlern ein umfassendes Leistungsspektrum und optimale Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit und Netzwerkbildung.
Mitglied in der VDI-GVC zu sein, heißt, die Zukunft aktiv mitzugestalten, um engagiert auf gesellschaftspolitische und technologische Entwicklungen einwirken zu können.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Rüdiger John

Am Anfang jeder Produktionskette stehen verfahrenstechnische Prozesse und Methoden. Eine material- und energieeffiziente Produktion mittels chemischer Reaktionstechnik ermöglicht dabei nachhaltiges Wirtschaften. Doch die im Labor entwickelten Reaktionen müssen sich zunächst im Produktionsalltag bewähren.

Verfahrenstechnische Anlagen sind die Basis chemischer Produktionsprozesse. Zahlreiche Standorte in Deutschland haben hier eine lange Tradition. Um die Produktionsanlagen auf dem Stand der Technik zu halten, sind technische Weiterentwicklung und Instandhaltung unerlässlich.

 

Damit alle Prozesse rund laufen, benötigen Firmen Betriebsingenieure. Betriebsingenieure sind Generalisten mit breit aufgestelltem technischem Wissen und praktischem Erfahrungsschatz. In der Produktion gewährleisten Betriebsingenieure einen reibungslosen Arbeitsablauf. Für die Sicherung des Industrie- und Produktionsstandortes Deutschland spielen sie daher eine wichtige Rolle und tragen eine große Verantwortung.

 

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer VDI BV Köln
Koordinator Fachnetzwerke

Dr.-Ing. Hans Detlef Altmeyer

Mitglied beratendes Gremium