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Dresdner Bezirksverein

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Dresdner Bezirksverein

Der Dresdner BV des VDI begrüßt Sie auf seiner Homepage.

Wir bieten Ihnen aktuelle und interessante Seiten zu der Geschichte, den Arbeitskreisen und Tätigkeiten unseres Vereines.

 

siehe auch Auszeichnungen mit dem Zeuner-Preis und Förderpreisen

 

Beachten Sie bitte die vielen Aktivitäten des AK Studenten und Jungingenieure.

 

Ingenieurrecht

Der VDI Landesverband Sachsen hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des neuen Sächsischen Ingenieurrechts abgegeben. Diese Stellungnahme sowie Erläuterungen dazu finden Sie hier.

 

Frauen im Ingenieurberuf (FiB)

Zwei Frauen wurden auf der Hannover Messe 2018 für Ihre herausragenden innovativen Leistungen ausgezeichnet. Frau Dr. Sonja Mülhopt vom KIT Karlsruher Institut für Technologie belegte mit ihrer Anlage zum Nachweis von Feinstaub in Luftproben den 1. Platz. Susan Bremer stellte eine Heiz-/Kühltechnologie in Form eines Demonstrators, der in Kooperation mit ihren Kunden und Lieferanten entstanden war, auf der Hannover Messe 2018 vor und wurde dafür mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Den beiden Frauen unseren Glückwunsch zu der Auszeichnung!

Ralph Appel, Susan Bremer, Dr. Sonja Mülhopt, Kira Kastell (Bild: Michaela Claus-Lynker VDI FiB)
Susan Bremer, Dr. Sonja Mülhopt (Bild: Michaela Claus-Lynker VDI FiB)

Nachruf


Nach langer Krankheit verstarb am 23.03.18 unser langjähriger Leiter des Arbeitskreises Fahrzeug- und Verkehrstechnik und VDI- Vorstandsmitglied des BV Dresden

 

Dr. Manfred Bergmann (geb. 15.02.1935)


Wir werden ihn in sehr positiver Erinnerung behalten als offenen, ideenreichen und freundlichen Menschen. Mit seiner großen Begeisterung für die Fahrzeugtechnik, seiner breiten Erfahrung aus dem Automobilbau und seiner erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik war er in mehr als 25 Jahren ein sehr engagiertes Mitglied  des VDI Bezirksvereins Dresden, den er mehrere Jahre als Vorstandsvorsitzender führte. Den ersten regionalen Arbeitskreis Fahrzeug- und Verkehrstechnik in den damaligen neuen Bundesländern baute er beharrlich auf und beförderte ihn mit viel Herzblut und Begeisterung zu einem der wichtigsten Anlaufpunkte für Mitglieder und Interessenten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Praxis. Seine mit namhaften Entscheidern aus der Industrie durchgeführten Vortragsveranstaltungen - beispielsweise die Sächsischen Autoforen - genossen einen weit über den Dresdner Bezirksverein hinaus gehenden, anerkannten Ruf.


Der Abschied von ihm fällt uns sehr schwer, wir werden seine freundliche und sachliche Art vermissen und behalten ihn für immer in unseren Herzen.


In stillem Gedenken

Der Vorstand des BV Dresden

Liebe Mitglieder und Partner des VDI,

bei den vielen Diskussionen zum Thema Luftqualität in den Städten steht die Elektromobilität als mögliche Lösung im Raum. Angesichts von Zehntausenden vollelektrisch fahrenden Bussen in chinesischen Großstädten ging ich voller Spannung im März zur gut besuchten Veranstaltung unseres AK Elektromobilität mit der Fragestellung, warum das nicht auch in Dresden möglich ist.
Mit einer ingenieurtechnisch seriösen, umfassenden Analyse wurde die Fragestellung technisch und finanziell eingehend untersucht. Und für mich kam der große AHA-Effekt des Abends: Ausgerechnet mit der Energiewende machen wir uns die Rentabilität der Elektromobilität zunichte! So kosten die Elektrobusse - teilweise noch in Erstserienkonfiguration - das 2-3fache der Dieselbusse deutscher Herstellung. Meine Hoffnung, dass sich diese Differenz über die Jahre durch die geringeren Betriebskosten wieder amortisiert oder gar positiv gestaltet, ging nicht auf: Die infolge Netzdurchleitungsgebühren und sonstigen Abgaben stark gestiegenen Strompreise führen zu einem verschwindend geringen Amortisationseffekt – und wenn im Winter gar auch noch im Bus stark geheizt werden muss, weil die Türen aller 60 Sekunden bei Frost öffnen, wird die Bilanz bei den Energiekosten sogar deutlich negativ im Vergleich zum Diesel mit seiner „Freihaus-Lieferung“ von Wärmeenergie.
Für mich war dies die erneute Bestätigung, dass wir als Ingenieure nicht allein mit Technik die Lösungen realisieren können, sondern es müssen auch die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen stimmen. Und ganz offensichtlich müssen diese von den politischen Akteuren überhaupt erst einmal als Problem erkannt werden! Wir werden als VDI weiter dafür kämpfen, dass sich diese gesamtheitliche Sicht durchsetzt und zum Standard wird.
Eine gute Möglichkeit zum ebensolchen Gedankenaustausch im Themenkontext ergibt sich auf unserem Ingenieurtag am 1.6.2018 mit dem Titel „Mobilitätskonzepte der Zukunft - smart und individuell“, wo wir auch versuchen werden, möglichst innovative und rentable Lösungen durch neue Geschäftsmodelle im Bereich Mobilität zu finden. Seien Sie dazu recht herzlich eingeladen (s. S. 3).
Über viele Jahre hat der AK Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT) mit ebensolchen Diskussionen den fachlichen Diskurs in unserem BV mit bestimmt, die Veranstaltungen waren weit über die Grenzen Sachsens bekannt. Umso trauriger ist die Nachricht, dass der Gründer und langjährige AK-Leiter Dr. Manfred Bergmann leider Ende März verstorben ist. Wir werden ihm stets überaus dankbar für seine für den VDI geleistete Arbeit sein. Mit einem Gedenk-Kolloquium wollen wir uns am 16. Mai in einer Form von ihm verabschieden, welche ihm selbst sicher auch sehr gefallen hätte.

Mit besten Grüßen
Ihr Prof. Dr. Thomas Wiedemann
siehe auch Veranstaltungsberichte