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Dresdner

Bezirksverein

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Der Dresdner BV des VDI begrüßt Sie auf seiner Homepage

Wir bieten Ihnen aktuelle und interessante Informationen zu den Aktivitäten unseres Vereins vor allem in unseren Facharbeitskreisen, zu den aktuellen Themen aus Wissenschaft und Technik, aber auch zur Geschichte. Wir möchten Sie einladen, von der Themenvielfalt unseres Netzwerkes zu profitieren (Arbeitskreise), den Ingenieurtechnischen Nachwuchs zu unterstützen (Gustav-Zeuner-Preis und VDI-Förderpreis) oder sich in dem Netzwerk der Studenten und Jungingenieure (SuJ) zu engagieren.

Liebe VDI-Mitglieder und Partner des VDI,

als ich Ihnen im letzten Editorial  ein gesundes neues Jahr  wünschte, konnte niemand von uns ahnen, welche Aktualität  dieser zum Jahresbeginn ausgesprochene Wunsch bald für jeden von uns haben würde.

Die anfänglichen Änderungen in unserem täglichen Ablauf zu Beginn der Corona-Pandemie wurden und werden immer mehr zu umfassenden Veränderungen, die uns doch länger beschäftigen werden, als anfangs gedacht. Für viele bedeutet dies weitreichende, tiefe Einschnitte in das private und berufliche Umfeld sowie teils drastische Anpassungen an die veränderten Umstände.

Das globale Ausmaß an persönlichem Leid, an Einschränkungen und Zwangspausen für Unternehmen, Schulen und Hochschulen, Kultur und Dienstleistungen aller Art - und das fast überall auf der Welt - ist bedrückend.

In Sachsen sind wir dank rechtzeitiger strikter Maßnahmen von einer großen Welle an Erkrankungen bisher verschont geblieben. Die Pandemie führt uns aber vor Augen, wie weit mittlerweile die wirtschaftliche und technologische Verflechtung und logistische Optimierung gediehen sind, so dass Störungen an einem Ort sehr schnell zu Lieferengpässen und Störungen an anderen Orten führen. Wir alle hoffen, dass eine baldige Eindämmung der Pandemie und Rückkehr zur Normalität gelingt.

Aus meiner persönlichen Sicht als nüchtern analysierender Ingenieur und Wissenschaftler muss ich jedoch auch feststellen, dass die mediale Berichterstattung mit unkommentierten Zahlen und einer sehr selektiven Bildauswahl eher dazu beiträgt, eine unangemessene Panikstimmung zu verbreiten. Eine höchst dringliche Diskussion über die Ursachen von Viruspandemien findet dagegen kaum statt. Bedenkt man, dass der ausgezeichnete amerikanische Spielfilm „Contagion“ bereits 2011 ein sehr realistisches Bild einer Pandemie auf Basis der damaligen realistischen WHO-Szenarien zeichnete, ist es erschreckend, dass wir in Deutschland und Europa so schlecht vorbereitet waren. Staaten wie Singapur, Südkorea und Taiwan waren hier wesentlich besser aufgestellt. Man kann nur hoffen, dass nun die richtigen Lehren für die Zukunft gezogen werden.

 

In unserem VDI Dresdner Bezirksverein haben wir als letzte Veranstaltung unsere Mitgliederversammlung am 6. März noch durchführen können. Ich möchte allen danken, die daran teilgenommen haben – es ist dies die wichtigste jährliche Veranstaltung für uns als Verein. Den Bericht dazu lesen Sie in dieser Ausgabe der "Dresdner Mitteilungen". Alle weiteren Veranstaltungen haben auch wir kurzfristig leider absagen müssen. Wir werden jetzt abwarten müssen, wie die Lockerungen der derzeitigen Allgemeinverfügung aussehen werden. Alle geplanten Vorhaben werden aber nach Möglichkeit nachgeholt. Wir werden Sie dazu rechtzeitig informieren – ein regelmäßiger Blick  auf unsere Internetseite www.vdi.de/bv-dresden lohnt sich, um auf dem Laufenden zu bleiben. Auch auf der Webseite des Hauptvereins www.vdi.de werden Sie viele nützliche Tipps finden.

Derzeit sind wir dabei, unter der Federführung von Herrn Professor Wiedemann Möglichkeiten zu entwickeln, Ihnen fachliche Angebote zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung in digitaler Form zu machen. Dies wird nicht in allen Fragen von heute auf morgen realisierbar sein, aber die derzeitige Situation treibt diese Entwicklung jetzt an. Ich bin überzeugt, dass bald einen gewaltigen Schub in Richtung Digitalisierung geben wird – ob als virtuelle Sitzungen, Webinare, Lehrveranstaltungen an Schulen und Hochschulen bis hin zu Prüfungen, Projektabwicklungen o. ä. Und wir sind als Ingenieure alle gefordert, uns in diese Entwicklungen mit unseren Erfahrungen aktiv einzubringen.

Im VDI gibt es seit über 100 Jahren die „VDI Ingenieurhilfe“, die unverschuldet in Not geratenen Ingenieuren/-innen unabhängig von einer Mitgliedschaft helfen kann. Der Verein finanziert sich ausschließlich aus den Spenden der VDI Mitglieder. Herr Walther steht Ihnen gern als unser Vertrauensmann zur Verfügung (Kontakt: hbwalther@t-online.de).

Die Geschäftsstelle ist wie gewohnt für Sie erreichbar, gern stehen wir Ihnen für Fragen, Anregungen oder auch Hilfestellungen zur Verfügung. Als gemeinnütziger Verein werden wir gegenseitige Hilfe – wo immer es möglich ist – organisieren. Weiterhin finden Sie auf der Startseite des VDI www.vdi.de eine Reihe nützlicher Informationen zur derzeitigen Situation sowie zu Hilfsangeboten, auch Podcasts sind abrufbar. Schauen Sie doch einmal vorbei und bleiben Sie mit dem VDI in Kontakt!

Diese Ausgabe der „Dresdner Mitteilungen“ haben wir etwas umgestaltet. Den Veranstaltungskalender können wir natürlich noch nicht mit konkreten Terminen füllen. Aber wir haben all unsere Vorhaben, die bis Sommer geplant waren und nun abgesagt werden mussten, einmal aufgeführt, so dass Sie sehen können, was Sie an interessanten Aktivitäten erwarten wird, wenn die Beschränkungen aufgehoben werden.

Ich wünsche Ihnen vor allem, dass Sie gesund bleiben, das ist in dieser Zeit sicher das Wichtigste, und freue mich auf ein Wiedersehen bei einer unserer hoffentlich bald wieder stattfindenden Veranstaltungen.

Mit den besten Grüßen verbleibe ich

Ihr Dr.-Ing. Olaf Andersen

(Vorsitzender)

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Aktuelle Ausgabe der "Dresdner Mitteilungen"

Geschäftsstelle

Dresdner Bezirksverein

Am Waldschlösschen 4, 01099 Dresden, Geschäftszeiten Mo, Di, Do und Fr: 9.00 - 15.00 Uhr Mi : 13.00 - 17.00 Uhr (Besuche bitte nach vorheriger Absprache)