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Fabrikplanung unter verschiedenen Voraussetzungen

Dazu bietet die VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik mit ihrem Fachbereich Fabrikplanung und -betrieb Experten die Gelegenheit, in interdisziplinären Teams innovative Lösungen und Konzepte zu entwickeln.

Das sogenannte „Greenfield“ bietet dabei optimale Bedingungen: Hier kann eine Fabrik quasi auf der „grünen Wiese“, also unter idealen Bedingungen und nahezu ohne jegliche Einschränkungen, gebaut werden. Im Gegensatz dazu stellt das „Brownfield“ die Fachleute vor spannende Herausforderungen. In diesem Szenario werden bestehende Betriebe instandgehalten, verändert oder erweitert. Das bedeutet, dass technische Anlagen ständig flexibler und anpassungsfähiger sein müssen, damit mit optimalen Ressourcen und größter Effizienz produziert werden kann.

VDI-Fachbereich definiert technische Standards

Expert*innen tauschen sich in interdisziplinär zusammenarbeitenden Teams über Logistik-, Materialfluss- und Produktionssysteme aus. Sie diskutieren die Planung und den Betrieb von Fabriken und Fertigungsstätten sowohl im „Greenfield“ als auch im „Brownfield“. Innerhalb dieser Teams werden technische Standards zu den verschiedenen Anwendungen entwickelt. Hierbei spielen auch Themen wie Building Information Modeling (BIM), die digitale Fabrikplanung und der digitale Fabrikbetrieb, aber auch Instandhaltung und Supply-Chain-Management sowie damit verbundene Methoden und Tools eine zentrale Rolle.

Ebenso diskutiert werden „Ganzheitliche Produktionssysteme“ (GPS). Die GPS bieten Unternehmen ein methodisches Regelwerk, anhand dessen sich alle Unternehmensprozesse kontinuierlich an den Kundenbedarf ausrichten.

Der VDI-Fachbereich Fabrikplanung und -betrieb entwickelt verschiedene Formate, um Anforderungen unterschiedlicher Arbeitsstände und verschiedener Nutzergruppen gerecht zu werden. Dazu gehören VDI-Richtlinien ebenso wie Expertenempfehlungen oder Broschüren, in den Fachwissen und Best Practices kompakt zusammengestellt sind.

Außerdem finden verschiedene Veranstaltungsformate, unter anderem auch Expertenforen statt, um einen breiten Erfahrungsaustausch sowie den Wissenstransfer zu ermöglichen.

Die wichtigsten Ziele der Fabrikplanung
Eine effiziente Fabrikplanung erfordert das enge Zusammenspiel von Produktionsplanung, Betrieb und Instandhaltung. Die Hauptziele dabei sind:

  •  Ein durchgängiger Produktions- und Fertigungsfluss
  •  Arbeitsbedingungen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen
  • Maximale Flächen- und Raumnutzung
  • Hohe Flexibilität der Bauten, Anlagen und Einrichtungen
  • Optimierte Energieressourcennutzung
  • Störungsfreier Betrieb, langlebige Anlagen und vernetzte, integrative Abläufe

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit im VDI-Fachbereich Fabrikplanung und -betrieb können diese Ziele bestmöglich unterstützt werden.

    Gremium Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
    GPL FB 2 Fachbeirat Fabrikplanung und -betrieb Prof. Dr.-Ing. Tim Mielke - Dipl.-Ing. Joachim Bernard
    Prof. Dr.-Ing. Sigrid Wenzel
    Dr.-Ing. Carsten Matysczok
    Dr.-Ing. Oliver Grimm
    Prof. Dr.-Ing. Karla Ohler-Martins
    Dipl.-Ing. Rainer Droese
    Prof. Dr.-Ing. Alexander Sauer
    Dipl.-Ing. (FH) Richard Losbichler
    Carsten Eckardt
    Dr.-Ing.habil. Hans-Hermann Wiendahl
    Thomas Neuhäuser
    Dr.-Ing. Jens Reichel
    und weitere Experten

    Im Fachbereich Fabrikplanung und -betrieb verbinden wir Mensch, Technik und Organisation zu einem synergetischen Ganzen; ...

    Prof. Dr.-Ing. Tim Mielke BHT – Berliner Hochschule für Technik, Professur für Produktionssysteme und Fabrikplanung

    ...der Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie setzt dabei entscheidende Impulse für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.

    Prof. Dr. Ing. Peggy Näser B-TU - Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg, Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb

    Unsere Richtlinien

    Ergebnisse verfeinern 66 Ergebnisse
    • Richtlinie | Bauen und Infrastruktur
      01.09.2023

      VDI/bS-EE 2552 Blatt 11.8

      Building Information Modeling (BIM) - Informationsaustauschanforderungen - Fabrikplanung

      Zu den Details
    • Richtlinie
      01.07.2012

      VDI 2870 Blatt 1

      Ganzheitliche Produktionssysteme - Grundlagen, Einführung und Bewertung

      Zu den Details
    • Richtlinie
      01.02.2013

      VDI 2870 Blatt 2

      Ganzheitliche Produktionssysteme - Methodenkatalog

      Zu den Details
    • Richtlinie
      01.01.2017

      VDI 2871 Blatt 1

      Ganzheitliche Produktionssysteme - Führung

      Zu den Details
    • Richtlinie
      01.06.2021

      VDI-MT 2871 Blatt 2

      Ganzheitliche Produktionssysteme - Führung - Methodenkatalog

      Zu den Details
    • E
      Richtlinie
      01.10.2019

      VDI 2872 Blatt 1

      Ganzheitliche Produktionssysteme - Lean-Enterprise-System - Grundlagen und Einführung

      Zu den Details
    • E Entwurf
    • Ü Überprüft und bestätigt
    • ZA Zurückziehung angekündigt
    • Zurückgezogen
    • P Projekt

    Unsere Fachausschüsse

    Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
    GPL FB2 FA201 Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS)

    Seit den 90er Jahren reagieren immer mehr Unternehmen auf veränderte Anforderungen an Produktionsbetriebe, indem Sie eigene so genannte Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) in Anlehnung an das Toyota Production System entwickeln und umsetzen. Trotz der hohen Verbreitung von GPS bleibt der Erfolg häufig hinter den Erwartungen zurück. Hierdurch werden viele Fragen aufgeworfen, z. B. auf welche Weise GPS im Unternehmen zu entwerfen und einzuführen sind, wie eine unterstützende Führung aussieht oder wie ein GPS in die Unternehmensstrategie und -kultur eingebunden werden kann. Die Einführung Ganzheitlicher Produktionssysteme betraf dabei in der Vergangenheit vornehmlich die Fertigung und Montage (vgl. VDI 2870). Darüber hinaus wurde die Führung in GPS (vgl. VDI 2871) betrachtet. Der zunehmende Wettbewerb und die Änderung bestehender Rahmenbedingungen, führen dazu, dass Unternehmen Prinzipien für die Produktion auch auf andere Unternehmensbereiche übertragen. Durch die Übertragung auf die Produktentstehung, den Vertrieb und Service sowie den Administration soll ein Lean Enterprise entstehen. Im FA201 unter Leitung von Herrn Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uwe Dombrowski (Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung der TU Braunschweig) werden diese und ähnliche Fragestellungen diskutiert, Erfahrungen über die Gestaltung und Einführung von GPS ausgetauscht und ein Industriestandard für ein Lean Enterprise (VDI-Richtlinie) erarbeitet.

    Prof. Dr.-Ing. Tim Mielke Dr.-Ing. Oliver Grimm M.Sc. Christoph Holtkötter
    Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stefan Schmidt
    Prof. Dr.-Ing. Patricia Stock
    Dipl.-Wirt.Ing. Christoph Marten
    Prof. Dr.-Ing. Rolf Diesch
    M.Sc. Maximilian Dreyer
    Dr.-Ing. Frank Lennings
    M.Sc. Felix Sieckmann
    Prof. Dr.-Ing. Alexander Karl
    Dr.-Ing. Philipp Krenkel
    Prof. Dr.-Ing. Friedrich Morlock
    Dipl.-Logist. Helena Piastowski
    Dr.-Ing. Henrike Knake
    Andre Ihle
    Frank Deckert
    Dipl.-Ing. (FH) Dennis Wrobel
    M.Sc. Julia Claussen
    und weitere Experten
    GPL FB2 FA202 Instandhaltung

    Der Fachausschuss versteht sich als das Sprachrohr der Instandhalter in Deutschland. Praktiker, Generalisten und Spezialisten aus allen Industriebranchen ebenso wie Vertreter aus Forschung, Wissenschaft und Dienstleistung leben eine interaktive Gemeinschaft, die sich 2x im Jahr trifft.
    Instandhaltung bedeutet Wertschöpfung für Unternehmen - insbesondere durch hohe Verfügbarkeit und Prozess-Sicherheit der technischen Anlagen. Diese Botschaft zu transportieren, ist ein Anliegen des Fachausschusses Instandhaltung. Neben der Lösung von technischen Aufgabenstellungen aus allen Bereichen der Instandhaltung stehen auch Fragen zur Organisations- und Prozessgestaltung im Fokus des Ausschusses. Hierzu bietet die jährliche Tagung Forum Instandhaltung eine erfolgreiche Plattform. Der Erfahrungsaustausch auch über die eigenen betrieblichen Grenzen hinweg ist Ziel der Teilnehmer dieser Veranstaltung.
    Durch großes persönliches Engagement ist der Fachausschuss Instandhaltung aktiver Mitgestalter von technischen Regelwerken im VDI. Die in vernetzten Arbeitsgruppen zusammen arbeitenden Fachleute erstellen praxisorientierte VDI-Richtlinien, die als Entscheidungshilfe für Techniker und Betriebswirte gleichermaßen genutzt werden.

    Prof. Dr.-Ing. Karla Ohler-Martins Dipl.-Ing. (FH) Richard Losbichler Gerhard Loup
    Dr.-Ing. Gerhard Wulf
    Dr.-Ing. Christoph Jaschinski
    Dipl.-Ing. (FH) Karsten Bartels
    Dipl.-Ing. Hans-Günther Hensengerth
    Prof. Dr.-Ing. Lennart Brumby
    MBA Eng. Hendrik Varelmann
    Dipl.-Ing. (TU) Markus Ahorner
    Dr.-Ing. Bert Lorenz
    Dipl.-Ing. Michael Holtmann
    Bettina Geisseler
    Dr.-Ing. Jens König
    Matthias Vollmer
    Marc Birkenkamp
    Prof. Dr.-Ing. Katja Gutsche
    M.Sc. Daniel Franz
    Frederick Birtel
    Dipl.-Ing. (FH) Rolf Gerhardt
    Dipl.-Ing. (TU) Henning Borchers
    Werner Flögel
    Dr.-Ing. Jens Reichel
    Dipl.-Ing. (FH) Jens Löbel
    und weitere Experten
    GPL FB2 FA203 Fabrikplanung

    Im Fachausschuss werden innovative Ansätze und praxisnahe Lösungen zur Fabrikplanung erarbeitet, die durch den Erfahrungsaustausch im Gremium und durch die Veröffentlichung in VDI-Richtlinien für eine breite Anwendung sorgen. Das Gremium besteht aus einer Mischung aus erfahrenen Fabrikplanern verscheidener Branchen, Standortgrößen und Dienstleistern und aus Hochschulmitarbeitern etablierter Institute und Lehrstühle der Fabrikplanung in Deutschland.
    Themengebiete, die der Fachausschuss behandelt, sind u.a. neue und vor allem wandlungsfähige Fabrikkonzepte, die insbesondere durch Konfigurierbarkeit und Modularisierung umgesetzt werden können. Weiterhin wird Anlauf- und Veränderungsmanagement sowie die Systematisierung der Planungs- und Veränderungsprozesse diskutiert, sowohl für vorhandene Fabrikstandorte (das sog. Brownfield) als auch neue Standorte auf der grünen Wiese (das sog. Greenfield).
    Dazu finden die Methoden der digitalen und virtuelle Fabriken, mit und ohne und IT-Systeme-Unterstützung Anwendung - weiterhin werden die Fragen zur Wirtschaftlichkeit behandelt, Standardisierung und Normung von Inhalten und Schnittstellen diskutiert und die Rahmenbedingungen und Genehmigungsprozeduren beleuchtet. Ziel ist immer die Bereitstellung umsetzbarer Leitfäden für den Fabrikplaner (insbesondere bei KMU), der Hilfestellung für große und kleine Planungsprojekte sucht. 

    Prof. Dr.-Ing. Peggy Näser Thomas Neuhäuser Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt
    GPL FB2 FA204 Modellierung und Simulation

    Der Fachausschuss "Modellierung und Simulation" wurde am 10. Februar 1989 gegründet. Er setzt sich seit weit über 30 Jahren mit der Simulationstechnik im Bereich von Logistik-, Materialfluss- und Produktionssystemen sowohl aus methodischer Sicht als auch aus Anwendersicht auseinander und beschäftigt sich mit der Erarbeitung von VDI-Richtlinien zu diesem Thema. Die in dieser Zeit entstandenen und immer wieder aktualisierten Richtlinien VDI 3633 Blatt 0 - 13 zur Simulation sowie die Richtlinie zur Modellbildung (VDI 4465) dokumentieren gelebtes Erfahrungswissen und geben praktische Hinweise zur Nutzung der Simulationstechnik im industriellen Alltag. 

    Prof. Dr.-Ing. Sigrid Wenzel Dr.-Ing. Carsten Matysczok Dr. Sven Spieckermann
    Dr. Monika Schneider
    Dr. Jörg Pirron
    Prof. Dr. Christoph Laroque
    Prof. Dr.-Ing. Volker Ahrens
    Prof. Dr.-Ing. Patricia Stock
    Harald Mutzke
    Prof. Dr. Horst Zisgen
    Dr.-Ing. Tobias Reggelin
    Marc Münnich
    Prof. (FH) Stefan Galka
    M.Sc. Alexander Wuttke
    Felix Özkul
    und weitere Experten
    GPL FB2 FA205 Digitale Fabrik

    Die Kosten- und Zeitoptimierung der Planungs-, Realisierungs- und Anlaufprozesse ist Ziel der Digitalen Fabrik. Die Reduktion von Planungszeiten und Planungskosten sowie die Minimierung von Transaktionskosten von Informationsaustausch und Kommunikation sind wesentliche Vorgaben, jedoch auch das Auffinden und Bewerten von Varianten und Alternativen zur Optimierung von Änderungskosten sowie die Absicherung und Verkürzung beim Produktionsanlauf sollen durch die Digitale Fabrik erreicht werden. Der Fachausschuss möchte mit Begriffsbestimmungen und Handlungsanleitungen für die praxisgerechte Umsetzung einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Wettbewerbssituation in der Industrie.

    Dr.-Ing. Carsten Matysczok Prof. Dr.-Ing. Sigrid Wenzel Dipl.-Ing. Mathias Bös
    Dr.-Ing. Lars Weyand
    Prof. Dr.-Ing. Gert Zülch
    Dr.-Ing. Olaf Quasdorff
    Dr.-Ing. Bernd Brinkmeier
    Dipl.-Wirt.Ing. Andrés Kohler
    Prof. Dr. Christoph Laroque
    Michael Spitzhirn
    Felix Özkul
    und weitere Experten
    GPL FB2 FA207 Supply Chain Management

    Der Fachausschuss beschäftigt sich mit der Definition und Abgrenzung des Supply Chain Management im Bereich von Beschaffung, Materialfluss- und Produktionssystemen und Distribution sowohl aus organisatorischer als auch aus operativer Sicht. Dabei wird unter Supply Chain die Planung und das Management aller Aufgaben bei der Koordination und der Zusammenarbeit der beteiligten Lieferanten, Händler, Logistikdienstleistern und Kunden verstanden.
    Im SCM sind Klarheit und Abgrenzung, Definition und einheitliches Verständnis der Thematik, vor allem aus Sicht der Ingenieure als Zielgruppe sehr wichtig. Schwerpunktmäßig werden hier die kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) adressiert. Die erarbeitete Richtlinienreihe ist eine Empfehlung zum SCM innerhalb der Unternehmensstruktur hinsichtlich Kenngrößen/-zahlen (als Beschreibung), IT (als Planungsinstrumente u. Programme) und Controlling geben.
    Das SC-Management legitimiert sich, indem es die Gesamtkosten optimiert. Die Supply-Chain wird aus der Kundensicht betrachtet, d.h. man betrachtet die Wertschöpfungskette bzw. den Prozess quasi von hinten bzw. rückwärts. Aktuell beschäftigt sich der Fachausschuss mit dem Risk-Management in der Supply-Chain, weiterhin werden Bestände, Lieferfähigkeit und Liefertreue, reichweitenbasiertes Bestandsmanagement usw. noch bearbeitet.
     

    Dipl.-Ing. Joachim Bernard - Dipl.-Ing. Peter Röttchen
    Dipl.-Wirt.Ing.(FH) Frank Schneidereit
    Michael Seddig
    Dr.-Ing. Michael Ott
    Ulrich vom Bovert
    Dipl.-Ing. (FH) Gerd Faedtke
    Jan Huckenbeck
    und weitere Experten

    Weitere Fachbereiche in der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik

    Ihr Ansprechpartner

    Dipl.-Ing. Jean Haeffs

    Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik