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Ehrungen und Preise im VDI e.V.

Bildschoen Berlin / Willi Nothers

Alle Ehrungen, Preise und Wettbewerbe im Überblick

Von A wie Albert-Tichelmann-Preis bis Z wie Wolfgang-Zerna Ehrenmedaille: Der VDI e.V. zeichnet Ingenieur*innen und Naturwissenschaftler*innen für wissenschaftliche und berufliche Leistungen sowie für besondere Verdienste im und um den VDI aus. Gleiches gilt für Ingenieur*innen, die sich in der technisch-wissenschaftlichen Gemeinschaftsarbeit verdient gemacht haben. VDI-Mitglieder, die sich (ingenieur-)wissenschaftlich oder berufspolitisch besonders engagieren, herausragende Leistungen erbringen oder Innovationen schaffen, haben die Chance auf eine der begehrten Ehrungen oder einen der attraktiven Preise.

Der VDI e.V. würdigt so in besonderer Weise Ingenieur*innen oder Naturwissenschaftler*innen für deren Leistungen und Engagement. Ehrungen und Preise sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaftsarbeit im VDI.

Ehrungen des VDI

Die Grashof-Denkmünze ist neben der Ehrenmitgliedschaft die höchste Ehrung des VDI. Sie wurde 1894 zur Erinnerung an Franz Grashof, dem Mitbegründer und von 1856 bis 1890 ersten Direktor und Schriftführer des VDI, gestiftet. Franz Grashof war Professor der theoretischen Maschinenlehre an der Technischen Hochschule Karlsruhe.

Die Denkmünze wird an Ingenieur*innen verliehen, die sich durch außerordentlich hervorragende wissenschaftliche oder berufliche Leistungen auf technischem Gebiet ausgezeichnet haben – in der Regel für ein ganzes Lebenswerk. Es werden bei jedem Deutschen Ingenieurtag eine oder zwei Grashof-Denkmünzen verliehen.

Die aus Gold geprägte Münze trägt auf der Vorderseite das Bildnis Franz Grashofs umgeben von einem Kranz aus Eichenlaub. Auf der Rückseite sind der Name des/der jeweiligen Inhaber*in und die Jahreszahl der Verleihung sowie die Umschrift „Verein Deutscher Ingenieure – Grashof-Denkmünze“ eingeprägt.

Die Ehrenmitgliedschaft wurde bereits 1856 mit dem Gründungsstatut gestiftet und ist somit die älteste und – neben der Grashof-Denkmünze – höchste Auszeichnung, die der Verein Deutscher Ingenieure zu vergeben hat. Sie wurde erstmalig 1860 an Herrn o. Bergrat Prof. Dr. phil. h.c. Julius Weisbach vergeben.

Die Ehrenmitgliedschaft wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonders hohem Maße Verdienste um den VDI und um den Berufsstand der Ingenieur*innen erworben haben. In der Regel werden bei jedem Deutschen Ingenieurtag ein bis drei Ehrenmitglieder ernannt.

Das Ehrenmitglied erhält ein großes und ein kleines VDI-Abzeichen in Gold.

Das Ehrenzeichen wurde 1931 anlässlich der 75-Jahr-Feier des VDI gestiftet. Es ist eine hohe Ehrung, die der VDI in Würdigung besonderer technischer Leistungen oder in Anerkennung von Verdiensten auf dem Gebiet der technisch-wissenschaftlichen Gemeinschaftsarbeit oder im berufspolitischen Bereich im In- und Ausland verleiht. Die Verleihung erfolgt jährlich anlässlich einer Vorstandsversammlung des VDI.

Das Ehrenzeichen ist eine goldene gegossene Plakette, deren Vorderseite die Aufschrift „Für Verdienste um die Technik“ trägt. Auf der Rückseite sind der Name des/der jeweiligen Inhaber*in und das Jahr der Verleihung eingegossen.

Der Ehrenring wurde 1934 vom VDI gestiftet und ist eine Auszeichnung für Ingenieur*innen bis zum vollendeten 40. Lebensjahr, die sich durch ihre weit über das übliche Maß herausragende Arbeit auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet ausgezeichnet haben. Die auszuzeichnenden Leistungen können im Bereich von Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung oder anderen technischen Fachgebieten liegen. Die Verleihung erfolgt jährlich anlässlich einer Vorstandsversammlung des VDI.

Der Ehrenring ist aus Gold geschmiedet und trägt auf der Außenseite die Buchstaben VDI und die Umschrift „Für besondere Leistungen“ und auf der Innenseite den eingravierten Namen des/der Träger*in mit der Jahreszahl der Verleihung.

Die Korrespondierende Mitgliedschaft wurde erstmals 1863 an Herrn Geheimen Regierungsrat Dr.-Ing. E. h. Dr. Franz Reuleaux und Herrn Geheimen Rat Prof. Dr. h. c. mult. Dr. phil. Gustav Zeuner vergeben. Sie ist eine Auszeichnung für Ingenieure und Vertreter nicht-technischer Fachgebiete im In- und Ausland, die sich durch bedeutende Leistungen auf ihrem Fachgebiet, in der technisch-wissenschaftlichen Gemeinschaftsarbeit oder in der berufspolitischen Arbeit verdient gemacht haben. Die Verleihung erfolgt jährlich anlässlich einer Vorstandsversammlung des VDI.

Das Korrespondierende Mitglied erhält ein kleines VDI-Abzeichen in Gold.

Ehrungen der Gliederungen

Die Ehrenmedaille wird seit 1978 vergeben. Sie steht in der Nachfolge der 1959 gestifteten Ehrenmünze des VDI und wird an besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige sowie an hervorragende Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, einzelner Fachgebiete und des berufspolitischen Bereichs verliehen. Die Ehrung wird vom Präsidium, den VDI-Landesverbänden und Bezirksvereinen sowie der Gliederung VDI Technik und Gesellschaft für Verdienste in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich vergeben.

Die Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite mit der Visualisierung einer Fackel und dem VDI-Logo , auf der Rückseite mit dem VDI-Logo und der Umschrift „Für Verdienste um die Technik und den VDI“.

Die Benz-Daimler-Maybach-Ehrenmedaille wird seit 1986 von der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeiten der Namensgeber verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten des Automobilbaus oder der Verkehrstechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Benz-Daimler-Maybach-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie die Bildnisse und Namen von Karl Benz, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach sowie die Umschrift „VDI – Fahrzeug- und Verkehrstechnik“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich

Die Fritz-Kesselring-Ehrenmedaille wird seit 1979 von der VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Getriebetechnik, Konstruktion und Schwingungstechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Fritz-Kesselring-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Fritz Kesselrings, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI – Konstruktion“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich.

Die Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille wird seit 1991 von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Technischen Gebäudeausrüstung hohe Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Hermann Rietschels, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI – Technische Gebäudeausrüstung“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich

Die Herwart-Opitz-Ehrenmedaille wird seit 1980 von der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Produktionstechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Herwart-Opitz-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Herwart Opitz‘, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI – Produktionstechnik“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich.

Die Karl-Wellinger-Ehrenmedaille wird seit 1979 von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Werkstofftechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Karl-Wellinger-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Karl Wellingers, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI – Werkstofftechnik“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich.

 

Die Otto-Winkler-Ehrenmedaille wird seit 1998 von der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Mess- und Automatisierungstechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Otto-Winkler-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Otto Winklers, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich.

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille wird seit 1978 von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Kunststofftechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Richard Viewegs, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI – Kunststofftechnik“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich.

Die Wolfgang-Zerna-Ehrenmedaille wurde erstmals 2014 von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik, in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieur*innen, die sich auf den Gebieten der Bautechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenmedaille des VDI gleichgestellt.

Die Wolfgang-Zerna-Ehrenmedaille ist eine geprägte Goldmünze; auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Wolfgang Zernas, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr sowie die Umschrift „VDI – Bautechnik“. Die Rückseite ist der Ehrenmedaille des VDI gleich.

Die Ehrenplakette wird seit 1948 verliehen. Sie ist aus den früheren Ehrenmitgliedschaften der Bezirksvereine hervorgegangen. Sie wird von den VDI-Landesverbänden und Bezirksvereinen sowie der Gliederung VDI Technik und Gesellschaft oder vom Präsidium an verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige verliehen.

Die Ehrenplakette ist eine Bronze gebürstete Plakette auf der Vorderseite mit der Visualisierung einer Fackel und dem VDI-Logo, auf der Rückseite mit dem VDI-Logo und der Umschrift „Für Verdienste um die Technik und den VDI“.

Die Gruson-Ehrenplakette wird seit 1995 vom Magdeburger Bezirksverein in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen und ist eine Auszeichnung für verdiente ehrenamtlich Tätige und an Persönlichkeiten aus dem Magdeburger Raum, die sich um die Technik und/oder die Arbeit des Magdeburger Bezirksvereins besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenplakette des VDI gleichgestellt.

Die Gruson-Ehrenplakette ist eine gegossene Bronzeplakette, auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Hermann Grusons, dessen Name, Geburts- und Sterbejahr und die Umschrift „Magdeburger Bezirksverein“. Die Rückseite ist der Ehrenplakette des VDI gleich.

Die Max-Eyth-Gedenkmünze wurde 1950 von der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik als Anerkennung für hervorragende Einzelleistungen, die einen historischen Bestandteil der agrartechnischen Entwicklung darstellen, gestiftet. 1995 wurde sie im Rahmen des Zusammenschlusses der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik und der VDI-Gesellschaft Agrartechnik in eine VDI-Ehrung überführt. Sie wird seitdem von der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences als Max-Eyth-Gedenkmünze des VDI an verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter*innen und an Persönlichkeiten verliehen, die sich auf den Gebieten der Agrartechnik besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenplakette des VDI gleichgestellt.

Die Max-Eyth-Gedenkmünze ist eine gegossene Bronzeplakette, auf der Vorderseite trägt sie das Bildnis Max von Eyths und als Umschrift dessen Name sowie sein Geburts- und Sterbejahr; die Rückseite trägt die stilisierte Darstellung einer ägyptischen Pyramide, der Sphinx und eines Traktors mit der Umschrift „VDI – Max-Eyth-Gesellschaft Agrartechnik – Für besondere Verdienste um die Agrartechnik“.

Die Saarländische Ehrenplakette der Ingenieure des VDI wird seit 2016 vom VDI Landesverband Saarland verliehen. Sie ist eine Auszeichnung für verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige sowie an Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben des Saarlands, die sich um die Gemeinschaft der Ingenieur*innen und/oder um die Arbeit des VDI im Saarland besondere Verdienste erworben haben. Sie ist der Ehrenplakette des VDI gleichgestellt.

Die Saarländische Ehrenplakette der Ingenieure des VDI ist eine geprägte Bronzeplakette, auf der Vorderseite trägt sie das saarländische Landeswappen, darunter den Text „Zu Ehren der Ingenieure“ und die Umschrift „Verein Deutscher Ingenieure – VDI Landesverband Saarland“. Die Rückseite ist der Ehrenplakette des VDI gleich.

Die Preise des VDI – Innovation. Ausgezeichnet.

Autor*in einer technikhistorischen Schrift oder einer besonders innovativen Abschlussarbeit? Initiator*in eines zukunftsweisenden Projekts? Erfinder*in einer wirklich pfiffigen Lösung einer technischen Fragestellung? Der Verein Deutscher Ingenieure vergibt – oftmals in Kooperation mit Partnern – Preise an Personen, die im Sinne der jeweiligen Stiftung oder Ausschreibung hervorragende Leistungen erbracht haben.

Preise des VDI

Der Preis wurde 2003 von der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik gestiftet und wird jährlich einmal im Rahmen der Diplomfeier der Hochschule des/der jeweiligen Preisträger*in als Auszeichnung für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Technischen Gebäudeausrüstung verliehen. Die Auswahl unter den eingereichten Arbeiten trifft der Ehrungsausschuss der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Sachpreis.

Der Preis wurde 1991 von der VDE/VDI-Gesellschaft Mikroelektronik, Mikro- und Feinwerktechnik in Erinnerung an Prof. Dr.-Ing. Alfred Kuhlenkamp, dem Nestor der Feinwerktechnik, gestiftet. Er soll mindestens alle drei Jahre als Auszeichnung für hervorragende wissenschaftliche, konstruktive, experimentelle oder handwerkliche Arbeiten und beruflicher Leistungen junger Menschen aus dem Berufskreis der Mikro- und Feinwerktechnik und den mit ihr verwandten Zweigen der Technik vergeben werden. Die Auswahl erfolgt durch eine von der VDE/VDI-GMM eingesetzten Jury, der das Kuratorium zustimmen muss. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 1956 von der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen gestiftet und wird jährlich im Rahmen der DECHEMA/VDI-Jahrestagung als Auszeichnung für hervorragende technisch-wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiet der Verfahrenstechnik verliehen. Er ist in erster Linie zur Förderung von ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchskräften bestimmt. Über die Vergabe des Preises entscheidet ein von der VDI-GVC gewählter Ausschuss. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 2008 von der Schauenburg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft gestiftet und wird alle zwei Jahre gemeinschaftlich vom Stifter, der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Rahmen des Bionik-Wirtschaftsforums verliehen. Er ist eine Auszeichnung für herausragende Arbeiten zum Thema Bionik, die in den letzten zwei Jahren vor dem Einreichungstermin durch ein Team junger Nachwuchsforscher oder auch durch einen Einzelnen fertiggestellt wurde. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der Preisträger erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 1986 vom Bremer Bezirksverein gestiftet. Er wird jährlich bei einer gesonderten Veranstaltung für hervorragende Diplomarbeiten an den Bremer Hochschulen sowie der FH Oldenburg vergeben. Die Auswahl wird aufgrund von Vorschlägen der Hochschulen und Universitäten vom Vorstand des Bremer Bezirksvereins getroffen. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 2007 von der Gliederung VDI Beruf und Gesellschaft gestiftet und wird alle zwei Jahre im Rahmen der Technikgeschichtlichen Tagung des VDI als Auszeichnung für deutschsprachige Beiträge zur Technikgeschichte, welche in Druckmedien, bildgebenden Medien oder im Hörfunk veröffentlicht wurden und seit 2005 entstanden sind, verliehen. Er soll die technikhistorische Forschung und das Interesse der Öffentlichkeit für die Technikgeschichte fördern. Die allgemeine Verständlichkeit ist somit oberste Priorität. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde, einen Geldpreis und eine Skulptur. 

Der Preis wurde 1990 von der Familie Professor Dr.-Ing. E. E. Schilling aus Köln gestiftet. Er wird jährlich an bis zu zwei Personen anlässlich einer besonderen Veranstaltung des Bezirksvereins Köln oder auf der Absolventenfeier des Instituts der Landmaschinentechnik der Fachhochschule Köln für hervorragende Diplomarbeiten dieses Fachbereiches verliehen. Die Auswahl wird von einer Jury getroffen. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der VDI und die Dr. Wilhelmy-Stiftung fördern gemeinsam junge Nachwuchswissenschaftlerinnen in den Ingenieurwissenschaften. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende Dissertationen aus, die eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft und den Technikstandort Deutschland haben. Ziel ist es, junge Talente zu fördern und den Fachkräftebedarf Deutschlands als Technikstandort langfristig zu sichern.

Ingenieurinnen aller Fachrichtungen können ihre Promotion einsenden. Voraussetzung ist, dass die Dissertation mindestens mit „cum laude“ abgeschlossen und im deutschsprachigen Raum verfasst wurde. Der Preis wird ausschließlich an Bewerberinnen vergeben, die bei Abgabe ihrer Dissertation das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf und Promotion) können per E-Mail an wilhelmy-preis@vdi.de eingereicht werden.

Der Preis wurde 1976 von der Eugen-Hartmann-Stiftung begründet und wird in der Regel alle zwei Jahre anlässlich des Kongresses AUTOMATION als Auszeichnung für hervorragende wissenschaftliche, konstruktive, experimentelle oder handwerkliche Arbeiten auf dem Gebiet der Mess- und Automatisierungstechnik oder den mit ihr verwandten Zweigen der Technik verliehen. Der Preisträger soll in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein. Die Auswahl wird von einem vom Beirat der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik eingesetzten Preisprüfer getroffen. Der Preisträger erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Die Preise werden gemäß der jeweiligen Stiftungsstatuten von den Bezirksvereinen für hervorragende Diplom- bzw. Bachelor-/Masterarbeiten, besondere Studien- oder Projektarbeiten oder für ein besonders soziales Engagement von Student*innen für Student*innen vergeben. Die Auswahl der Preisträger wird aufgrund der eingereichten Arbeiten von einer Jury getroffen. Die Preisträger*innen erhalten in der Regel eine Urkunde und einen Geld- oder Sachpreis.

Der Preis wurde 2012 von der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen gestiftet und wird jährlich im Rahmen des internationalen Kongresses für Partikeltechnologie PARTEC als Auszeichnung für besondere Verdienste auf dem Feld der Partikelforschung, Partikeltechnologie und Produktdesigns verliehen. Er dient in erster Linie als Beitrag des VDI, eine identitätsstiftende Wirkung in der Community der Verfahrenstechniker*innen und Partikelforscher*innen zu erzeugen. Über die Vergabe des Preises entscheidet ein vom Beirat der VDI-GVC berufener Ehrungsausschuss. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 1993 vom Dresdner Bezirksverein e. V. gestiftet und wird jährlich anlässlich der Mitgliederversammlung für ausgezeichnete Diplomarbeiten auf dem Gebiet des Ingenieurwesens, insbesondere des Maschinenwesens, vergeben. Die Auswahl wird aufgrund von Vorschlägen der Professor*innen der Universitäten und Hochschulen im Bereich des Dresdner Bezirksvereins von einer Jury getroffen. Die Beschlussfassung obliegt dem Vorstand des Bezirksvereins. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde, einen Geldpreis und eine Statuette.

Der Preis wurde 1982 vom Hamburger Bezirksverein e. V. gestiftet und wird jährlich entweder anlässlich der Mitgliederversammlung oder zu einer gesonderten Ehrungsveranstaltung für hervorragende Diplomarbeiten der technischen Fachrichtungen der Universitäten und Fachhochschulen aus dem Bereich des Hamburger Bezirksvereins verliehen. Es werden getrennt nach Universitäten und Fachhochschulen zwei 1. Preise und zwei 2. Preise vergeben. Die Vorschläge werden von den Professor*innen der Hochschulen eingereicht. Ein Auswahlgremium aus acht Personen ermittelt die Preisträger*innen. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 1982 von der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft im Landbau und der Familie Ries gestiftet und wird von der VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences im Rhythmus von zwei bis fünf Jahren im Rahmen des Arbeitswissenschaftlichen Kolloquiums als Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Arbeitswissenschaften verliehen. Da insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden soll, werden in der Regel Verfasser*innen von Dissertationen, Diplom- oder Masterarbeiten ausgezeichnet, die das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 1978 von der Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik e. V. gestiftet und wird seit 1995 vom VDI jährlich im Rahmen der Nachwuchsförderungstagung des VDI-Fachbereichs Max-Eyth-Gesellschaft für Agrartechnik als Auszeichnung für die besten agrartechnischen Abschlussarbeiten aus den Fachhochschulen und Universitäten vergeben. Der Preis wird an bis zu vier Preisträger*innen verliehen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 2013 von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering gestiftet und wird auf bedeutenden Veranstaltungen des Fachbereiches Kunststofftechnik für herausragende Hochschulabschlussarbeiten auf diesem Gebiet verliehen. Den Verleihungsrhythmus bestimmt der Fachbereich selbst. Beurteilungskriterien sind die wissenschaftliche Exzellenz, die wirtschaftliche Bedeutung und die Qualität der Arbeit. Die VDI-Gesellschaft Materials Engineering unterstreicht mit diesem Nachwuchspreis die Bedeutung der Kunststofftechnik und trägt damit zur Förderung des Nachwuchses bei. Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt durch eine vom Beirat der VDI-Gesellschaft Materials Engineering einberufene Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und eine Statuette.

 

Der Preis wurde 2013 von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering gestiftet und wird auf bedeutenden Veranstaltungen des Fachbereiches Nanotechnik für herausragende Hochschulabschlussarbeiten auf diesem Gebiet verliehen. Den Verleihungsrhythmus bestimmt der Fachbereich selbst. Beurteilungskriterien sind die wissenschaftliche Exzellenz, die wirtschaftliche Bedeutung und die Qualität der Arbeit. Die VDI-Gesellschaft Materials Engineering unterstreicht mit diesem Nachwuchspreis die Bedeutung der Nanotechnik und trägt damit zur Förderung des Nachwuchses bei. Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt durch eine vom Beirat der VDI-Gesellschaft Materials Engineering einberufene Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und eine Statuette.

Der Preis wurde 2013 von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering gestiftet und wird auf bedeutenden Veranstaltungen des Fachbereiches Werkstofftechnik für herausragende Hochschulabschlussarbeiten auf diesem Gebiet verliehen. Den Verleihungsrhythmus bestimmt der Fachbereich selbst. Beurteilungskriterien sind die wissenschaftliche Exzellenz, die wirtschaftliche Bedeutung und die Qualität der Arbeit. Die VDI-Gesellschaft Materials Engineering unterstreicht mit diesem Nachwuchspreis die Bedeutung der Werkstofftechnik und trägt damit zur Förderung des Nachwuchses bei. Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt durch eine vom Beirat der VDI-Gesellschaft Materials Engineering einberufene Jury. Der /die Preisträger*in erhält eine Urkunde und eine Statuette.

Der Preis wurde 2001 von der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt gestiftet und wird jährlich im Rahmen einer öffentlichen VDI-Veranstaltung als Auszeichnung für eine hervorragende umweltrelevante Master- oder Diplomarbeit verliehen. Bewerben können sich alle Studierenden, die an einer Hochschule, Universität, Fachhochschule oder Gesamthochschule in der Bundesrepublik Deutschland einen Studiengang mit entsprechenden Schwerpunkten im Umweltbereich absolvieren, sowie deutsche Studierende, die an einer ausländischen Hochschule studieren. Das Thema der Arbeit soll technisch orientiert und bereits eingereicht sein; die Einreichung soll nicht länger als 12 Monate zurückliegen. Eine von der VDI-GEU einberufene Jury bewertet alle eingereichten Arbeiten und trifft die Entscheidung. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis in Höhe von 1.500 Euro.

Wer kann sich um den Preis bewerben?

Bewerben können sich Studentinnen und Studenten, die an einer Hochschule, Universität, Fachhochschule oder Gesamthochschule in der Bundesrepublik Deutschland einen Studiengang mit entsprechenden Schwerpunkten im Energie-/Umweltbereich absolvieren sowie deutsche Studentinnen und Studenten, die an einer ausländischen Hochschule studieren.

Die betreffenden Lehrstühle in den Fakultäten und Fachbereichen der einschlägigen Hochschulen sind aufgefordert, potenzielle Bewerberinnen und Bewerber zur Einreichung ihrer Arbeit zu motivieren.

Was soll Thema der Abschlussarbeit sein?

Das Thema der Abschlussarbeit soll technisch orientiert, die fertige Arbeit zur Bewertung beim betreuenden Institut bereits eingereicht sein und die Einreichung nicht länger als 12 Monate zurückliegen.

Eine von der VDI-GEU einberufene Jury bewertet die eingegangenen Arbeiten und entscheidet über den Preisträger.

Kriterien für die Auswahl sind insbesondere:

• Ökologische/ökonomische/soziale Auswirkung auf Mensch und Umwelt, Verfahren, Produktion Entwicklungspotenzial/Innovationsgrad
• Originalität/Kreativität
• Aktualität (wirtschaftlich und politisch) Darstellung der theoretischen Grundlagen praktischer Nutzen und Verwertungsfähigkeit Begründung der Umweltrelevanz.
• Qualität des Literaturverzeichnisses Gesamteindruck der Arbeit incl. Layout Darstellung der theoretischen Grundlagen Qualität der Diskussion und des Ausblicks
• Strenge der Beachtung der Energie- und Umweltrelevanz in Abgrenzung z. B. zur Strömungsmechanik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik etc.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30. September des laufenden Jahres bei der VDI-GEU einzureichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Angaben über Thema, Dauer und Umfang der Abschlussarbeit sind erforderlich ebenso wie ein Hinweis darauf, dass es sich um eine Einzel- oder eine Gruppenarbeit handelt. Sollte die Abschlussnote bereits bekannt sein, ist diese anzugeben. Vom Bewerber/von der Bewerberin sind ein Lebenslauf und ein Foto sowie eine Stellungnahme durch den die Arbeit betreuenden Professor beizufügen.

Preisverleihung
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen einer Fachveranstaltung. Hier erhält die Preisträgerin/der Preisträger auch Gelegenheit, ihre/seine Arbeit vorzustellen.

Kontakt:
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt
Postfach 10 11 39
40002 Düsseldorf
Tel.: +49 211 6214-415
E-Mail: geu@vdi.de 

Der Preis wurde 1977 von Unternehmen aus dem Energiebereich gestiftet. Er wird alle zwei Jahre mit Unterstützung der Stadt Heilbronn anlässlich der Frühjahrssitzung des Beirats der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt als Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich durch besondere publizistische Leistungen auf den Gebieten der Energietechnik, der Energiewirtschaft oder der Würdigung ihrer Träger*innen, der Energieingenieur*innen, hervorgetan haben, verliehen. Preiswürdig sind Arbeiten, welche einerseits Stand und Entwicklung der Energietechnik und ihrer Bedeutung in Gegenwart und Zukunft für den Einzelnen wie für die Allgemeinheit überzeugend darstellen oder andererseits die berufliche und gesellschaftliche Stellung des/der Energieingenieur*in im Umfeld der aktuellen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Lage behandeln. Die Auswahl der Beiträge liegt bei einem von der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt eingesetztem Gremium. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Die Transformation unseres Energiesystems sowie die sicherere und bezahlbare Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt vergibt in regelmäßigen Abständen den Robert-Mayer-Preis, der Verfasser anschaulicher Veröffentlichungen zur Energietechnik und Energiewirtschaft auszeichnet. Er ist mit mindestens 3.000 Euro dotiert und kann an bis zu drei Personen verliehen werden. Die Auszeichnung erinnert an den großen Naturforscher, Ingenieur und Arzt Dr. Julius Robert von Mayer. Sie ehrt Persönlichkeiten, die sich durch besondere publizistische Leistungen auf den Gebieten der Energietechnik und der Energiewirtschaft sowie der Würdigung ihrer Träger, der Energieingenieure, hervorgetan haben. Der Robert-Mayer-Preis wird seit 1979 mit Unterstützung der Stadt Heilbronn, der Heimatstadt Robert Mayers, verliehen und in der Regel alle zwei Jahre ausgelobt.

Als Preisträger kommen Journalisten und Publizisten in Frage, die in Essays, Reportagen, Features, Büchern, Zeitungen oder Zeitschriften, Film-, Funk- oder Fernsehsendungen informativ, sachkundig und interessant über die Bedeutung der Energie für unser Leben und die aktuellen Aufgaben der Energie-Ingenieure berichtet haben.

Kontakt:
Dr.-Ing. Jochen Theloke
VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt
E-Mail: geu@vdi.de 

Der Preis wurde 1991 vom Bezirksverein Mittelhessen e. V. gestiftet und wird jährlich an bis zu vier Personen anlässlich der Mitgliederversammlung für hervorragende Diplom-, Master- und Doktorarbeiten verliehen. Vorzugsweise werden Diplom- und Masterarbeiten prämiert, die in kleinen und mittelständischen Unternehmen zukunftsweisende Impulse gesetzt haben, sowie Doktorarbeiten, die an der Fachhochschule Gießen-Friedberg angefertigt und betreut wurden. Die Auswahl der Preisträger*innen wird aufgrund von Vorschlägen der Professor*innen vom Stiftungsrat und vom Vorstand des Bezirksvereins getroffen. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Preis wurde 1996 in Erinnerung an Prof. Dr.-Ing. Rudolf Günther und seinen hervorragenden Einsatz in Wissenschaft und Praxis für die Belange der Verbrennungstechnik von der Deutschen Vereinigung für Verbrennungsforschung e. V., The Combustion Institute (Deutsche Sektion) e. V. und der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt gestiftet. Er wird alle zwei Jahre durch die obengenannten Trägerorganisationen anlässlich des Deutschen Flammentages als Auszeichnung für eine herausragende, langjährige Leistung auf dem Gebiet der Verbesserung und Förderung der wissenschaftlichen Erforschung oder der industriellen Nutzung von sicheren, umweltverträglichen und effektiven Verbrennungsvorgängen verliehen. Die Prüfung der Vorschläge obliegt einem Gremium aus den Vorsitzenden und Geschäftsführer*innen der Trägerorganisationen. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und eine Medaille. Die Urkunde wird vom VDI, die Medaille vom Combustion Institute (Deutsche Sektion) gestellt.

Der Preis wurde 2002 vom Bezirksverein Bayern-Nordost e. V. gestiftet und wird alle zwei Jahre jeweils einmal bei einer gesonderten Veranstaltung für eine herausragende technisch-wissenschaftliche Leistung eines/einer jungen Nachwuchsingenieur*in aus der Region Bayern-Nordost (Mittelfranken, Oberfranken, Oberpfalz) verliehen. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus leitenden Führungskräften der Industrie und Hochschullehrern. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde, eine Medaille und einen Sachpreis.

Der Preis wurde 2005 von der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik gestiftet und wird in der Regel alle zwei Jahre anlässlich der Tagung USEWARE für innovative Leistungen im Bereich der Useware-Gestaltung verliehen, die zu neuen Methoden, Prozessen oder Produkten geführt haben oder noch führen werden. Ausgezeichnet werden Unternehmen oder Forschungseinrichtungen, die ihre Entwicklungs-/Forschungsarbeiten auf den Nutzer fokussieren. Wesentliches Kriterium für die Auswahl des Preises ist die Bedeutung des eingereichten Vorschlages für die praktische Nutzung und Verwertungsfähigkeit. Die Auswahl trifft ein vom Beirat der VDI-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik eingesetztes Bewertungskomitee. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und eine Skulptur.

Der Preis wurde 2003 von der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik gestiftet und wird auf dem jährlich stattfindenden Deutschen Materialfluss-Kongress zur Förderung von Entwicklungen in der Logistik, die sich durch Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit auszeichnen, verliehen. Ausgefeilte Technologien, die den Menschen bei der Erfüllung seiner komplexen Aufgaben optimal unterstützen, sollen damit publik gemacht werden. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der erste Preis ist verbunden mit der Übergabe einer Urkunde und eines Unikats eines/einer deutschen Künstler*in. Der/die zweite und dritte Preisträger*in erhält eine Urkunde.

Der Preis wurde 2004 von der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik gestiftet und wird jährlich im Rahmen des Deutschen Materialfluss-Kongresses als Auszeichnung für ausgezeichnete und wegweisende Diplom- und Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Fördertechnik Materialfluss Logistik verliehen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und einen Geldpreis.

Der Fachbereich Value Management/Wertanalyse verleiht jährlich im Rahmen des Wertanalyse-Praxistags den VDI Value Management Award an den besten Beitrag der Tagung. Mit diesem Preis werden Unternehmen, Verwaltungen, Behörden oder Dienstleister in Deutschland ausgezeichnet, die durch Fachwissen, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Mut und nicht zuletzt mit Hilfe der systematischen Vorgehensweise der Wertanalyse bzw. des Value Management einen besonderen Fortschritt ihrer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen erreichen konnten. Auch können Beiträge ausgezeichnet werden, in denen Methoden geschildert werden, die einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung von VM/WA leisten. 

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Der Preis wurde 2013 von der VDI-Gesellschaft Materials Engineering gestiftet und wird auf bedeutenden Veranstaltungen der VDI-GME für herausragende neue und aktuelle Werkstoffanwendungen verliehen. Voraussetzung ist, dass Produktanforderungen mit der Entwicklung einer maßgeschneiderten Werkstoffkombination und der hierfür erforderlichen Herstelltechnologie beispielhaft umgesetzt werden. Eine intensive Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen über Unternehmensgrenzen hinweg bildet die Basis. Den Verleihungsrhythmus bestimmt die Fachgesellschaft selbst. Beurteilungskriterien sind Innovationshöhe, wirtschaftliche Bedeutung sowie Nachhaltigkeit, Umwelt und Sicherheit. Die Auswahl der Preisträger*innen erfolgt durch eine vom Beirat der VDI-Gesellschaft Materials Engineering einberufene Jury. Der/die Preisträger*in erhält eine Urkunde und eine Statuette.

Wettbewerbe des VDI

Beim VDI-Wettbewerb ChemCar gehen Modellfahrzeuge ins Rennen, die von (bio)-chemischen Reaktionen angetrieben werden. Ziel ist es, eine erst kurz vor dem Start ausgeloste Distanz möglichst genau zu erreichen. Die Studierenden-Teams können mit ihrer innovativen Idee, aber auch mit einem überzeugenden Sicherheitskonzept und einer guten Präsentation beim Posterwettbewerb punkten. Die ersten drei Siegerteams können sich über Preisgelder freuen, die von hochrangigen Unternehmen der chemischen Industrie zur Verfügung gestellt werden.

Wettbewerb Integrale Planung

Im chemPLANT-Wettbewerb sind theoretisches Wissen und praktisches Können der Verfahrenstechnik gefragt. Das Ziel des Studierenden-Wettbewerbs ist der Ideen- und Wissensaustausch zwischen Unternehmen und Studierenden. Ein Konsortium aus Industrieunternehmen stellt jährlich eine konkrete Aufgabe. Mögliche Themenfelder sind: Digitalisierung und Industrie 4.0, Prozessplanung und Konzeptionierung neuer Anlagen oder Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie.

Architekt*innen, Bauingenieur*innen und die Ingenieur*innen der Technischen Gebäudeausrüstung stehen in einer gemeinsamen Verantwortung für die Schaffung einer lebenswert gebauten Umwelt. Ein maßgeblicher Beitrag der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik zur Verbesserung der Integralen Planung – schon im Studium – ist der VDI-Wettbewerb Integrale Planung, der jährlich zum Wintersemester ausgeschrieben wird. Hier bekommen Studierende der Architektur, des Bauingenieurwesens, der Technischen Gebäudeausrüstung, des Facility-Managements und verwandter Studienrichtungen die Möglichkeit, gemeinsam an einem Projekt ihre Fähigkeiten einzubringen und die Ergebnisse einer Fachjury zu präsentieren.

Der Wettbewerb für Studierende. Das erwartet euch beim VDI-Racing-Camp: Scrutineering,Statics, Dynamics, Electric, Driverless, Combustion & Networking. Weitere Informationen auf VDI-Racing-Camp für Studierende.

Die Young Automation Challenge mit Themen wie "Intralogistik – Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort" ist der neue Nachwuchswettbewerb der Mess- und Automatisierungstechnik. Wie wäre die Welt ohne Mess- und Automatisierungstechnik? Langweilig und langsam, denn wir hätten weder Smartphone noch Übernachtlieferung vom Paketservice. Unsere Welt wäre jedenfalls sicher eine andere – ohne Mess- und Automatisierungstechnik geht (fast) nichts! Automation macht Prozesse effizienter, sicherer und kostengünstiger.  

Thomas Müllenborn
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Thomas Müllenborn