
Umweltqualität
Die Wirkung von Luftverunreinigungen auf Mensch, Umwelt und Materialien steht im Fokus dieses Fachbereichs. Standards, Richtlinien und Normen bilden die Grundlage für eine fundierte Bewertung und wirksamen Schutz von Gesundheit und Umwelt.
KRdL-Fachbereich Umweltqualität
Die Wirkung von Luftverunreinigungen zu bewerten ist Aufgabe des KRdL-Fachbereichs Umweltqualität. Gemeinsam arbeiten Expertinnen und Experten an Standards zum Schutz von Mensch und Natur. Dazu gehören beispielsweise auch Immissions-Grenzwerte.
Luftverunreinigungen sind wissenschaftlich aber auch politisch ein wichtiges Thema in Deutschland. Je nach Konzentration beeinträchtigen sie die Umwelt und die menschliche Gesundheit – direkt oder indirekt, etwa über die Nahrungskette. Ebenso greifen Luftverunreinigungen Objekte aus Stein, Metall oder Kunststoff an.
KRdL-Fachbereich Umweltqualität: Standards für die Luftqualität
Mithilfe der Richtlinien und Normen des KRdL-Fachbereichs Umweltqualität werden Grundlagen zur einheitlichen Erfassung und Bewertung der Wirkung von Luftverunreinigungen auf Mensch, Tier, Pflanze, Boden, Atmosphäre sowie auf Werkstoffe und Kulturgüter erstellt. Ein weiteres zentrales Thema ist die Erfassung und Bewertung von Gerüchen. Die erstellten Richtlinien bieten Vorgaben und Handlungshilfen für Messmethoden, Qualitätssicherungsmaßnahmen und statistische Datenanalysen sowie die Präzisierung weiterer Ansätze, die für eine Bewertung herangezogen werden können. Technische Regeln zu wirkungsbezogenen Mess- und Erhebungsverfahren (Biomonitoring), zu Maximalen Immissions-Werten, zur Umweltsimulation, zu geruchsintensiven Stoffen und zu Bioaerosolen bzw. biologischen Agenzien sind hier hervorzuheben. Zum Thema „Umweltqualität“ liegen derzeit über 120 VDI-Richtlinien und DIN-Normen vor.
Organisation des KRdL-Fachbereichs Umweltqualität
Der KRdL-Fachbereich Umweltqualität gliedert sich in sechs aktive Arbeitsausschüsse, in denen 300 Expertinnen und Experten in 40 Gremien ehrenamtlich tätig sind. Die wichtigsten Themen im Überblick:
- Wirkung von Luftverunreinigungen auf Mensch, Tier und Umwelt
- Festlegung von Maximalen Immissions-Werten für Nutztiere
- Biomonitoring mit Pflanzen und Tieren
- Werkstoffexposition und Umweltsimulation
- Messung und Wirkung von Bioaerosolen (z. B. Legionellen und Pollen)
- Erfassung und Bewertung von Gerüchen
- Biodiversität und Klimafolgenmonitoring

Die Luft, die wir atmen, ist unser „Lebenselixier“ – und wird durch menschliche Aktivitäten stark beeinflusst.
Der Fachbereich III trägt dazu bei, die Wirkungen von Luftschadstoffen und Gerüchen besser zu verstehen
und wichtige Maßnahmen zum Schutz von Mensch, Ökosystemen, Werkstoffen und Kulturgütern
in Standards abzuleiten.
Unser Fachbeirat
| Gremium | Vorsitz | Stellvertretung | Mitglieder | |
|---|---|---|---|---|
| NA 134-03 FBR | Prof. Dr. Isabelle Franzen-Reuter | Prof. Dr.-Ing. Ulrich Teipel |
Nicht alle Mitglieder haben einer Anzeige im Internet zugestimmt |
Wichtige Dokumente aus dem Fachbereich Umweltqualität
VDI-Handlungsempfehlung: Klimawandel Luftqualität Pollenallergie
VDI-Handlungsempfehlung: Maßzahlen zur Gesundheit von Bevölkerungen richtig interpretieren und kommunizieren
VDI-Richtlinien und DIN-Normen zu Bioaersolen
VDI-Richtlinien und DIN-Normen zum Biomonitoring
VDI and DIN Standards on Odours
Bioaerosole im Klimawandel aus dem Blickwinkel des Arbeits- und Gesundheitsschutzes
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Bild: VDI e.V.Dr. Anke Niebaum
- +49 211 6214-469
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