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Vorstand des VDI-Bezirksvereins Berlin-Brandenburg

Dem geschäftsführenden Vorstand gehören bis zu sechs Mitglieder an, die aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n, eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n und eine/n Schatzmeister/in wählen.

Weitere Mitglieder werden auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes in den erweiterten Vorstand berufen. Sie sollen jeweils ein bestimmtes Arbeitsgebiet wahrnehmen.

Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-ToutaouiVDI
Vorsitzende

Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui

ab 01.01.2020 stellv. Vorsitzende
Florian Huber, M.Sc.VDI
Stellv. Vorsitzender

Florian Huber, M.Sc.

ab 01.01.2020 Vorsitzender des neuen Vorstands
Prof. Dr. Frank Behrendt
Schatzmeister

Prof. Dr. Frank Behrendt

Dipl.-Ing. Peter HergerVDI
Vorstandsmitglied

Dipl.-Ing. Peter Herger

Prof. Dipl.-Ing. Hermann Mohnkopf
Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Landesverbandes Berlin und Brandenburg

Prof. Dipl.-Ing. Hermann Mohnkopf

David Seck
Mitglied im erweiterten Vorstand, ab 01.01.2020 Vorstandsmitglied

David Seck

Ingenieur beim Triathlon

Ingenieure im Mehrkampf

Ironman Marbella 70.3 am 28.04.2019

Selbst für alle die mit dem Triathlon Sport bisher noch keine Berührungspunkte hatten, steht der Begriff „Ironman“ für etwas besonders, wenn nicht sogar verrücktes. „Der eiserne Mann“ (oder die eiserne Frau) übersetzt, betitelt jedoch lediglich den Veranstalter bestimmter Triathlon Veranstaltungen. Was den Wettkampf allerdings nicht weniger anstrengend macht. Triathlon gibt es in verschiedenen Austragungslängen, von einer Jedermann- bis hin zur Langdistanz (als Ironman bekannt) ist für jeden etwas dabei. 

Meine Studienfreunde Dominik (Informationstechnik im Maschinenwesen), Thilo (Materialtechnik) und ich (Physikalische Ingenieurwissenschaften) hatten uns für die Mitteldistanz in Marbella, 2 km Schwimmen – 90 km Radfahren – 21 km Laufen, entschieden. Marbella bot sich besonders wegen des guten Wetters im Frühjahr und der bergigen Radstrecke mit über 1600 Höhenmetern an. 

Nach monatelangem Training den Winter über, machten wir uns gut vorbereitet endlich nach Spanien auf. Das Wetter ließ anfangs zu wünschen übrig. Die letzte Schwimmeinheit im stürmischen Mittelmeer ließ uns teilweise an unseren Fähigkeiten zweifeln, da wir bei der Strömung kaum vorankamen. 

Am Wettkampftag selbst waren es dann allerdings ideale Bedingungen für die vor uns liegende Aufgabe. Um 8 Uhr morgens fiel der Startschuss und nach und nach strömten die fast 2000 Starter ins spiegelglatte Mittelmeer. Nach gut 37 Minuten habe ich mit neuer Bestzeit die 2 km absolviert. Thilo war ich dicht auf den Versen und Dominik kam kurz nach mir aus dem Wasser. Nach dem Wechsel auf das Fahrrad galt es bereits nach 5km den ersten Berg zu erklimmen. Da das Fahrradfahren meine Lieblingsdisziplin ist, konnte ich viele Teilnehmer am Anstieg stehen lassen und über die 90 km der Radstrecke über 10 Minuten auf Thilo rausfahren. 

Der abschließende Halbmarathon wurde direkt an der Promenade ausgetragen. Die Sonne schien, die Stimmung war gut und die Zurufe der Zuschauer haben uns ins Ziel getragen. Die 10 Minuten haben als Vorsprung für das Laufen nicht gereicht und Thilo hat von uns dreien zuerst das Ziel erreicht. Wir waren alle unglaublich stolz den Wettkampf erfolgreich absolviert zu haben.

Das Fazit ist durchweg positiv, dass Training und der Wettkampf haben uns drei mehr zusammengeschweißt. Außerdem gibt einem das Triathlontraining eine gute Struktur im Alltag. So sind wir oft bereits morgens vor dem Studium oder der Arbeit auf dem Fahrrad gewesen. Das hat auch die Produktivität des Tages erhöht. 

Triathlon Training verbessert die Ausdauer und stärkt das Herz-Kreislaufsystem und verlängert so ultimativ das Leben jedes Einzelnen. Da es verschiedene Längen gibt, ist der Triathlon Sport für jeden was. Ich kann es nur empfehlen!

David Seck

Dr.-Ing. Alba Diéguez Alonso
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dr.-Ing. Alba Diéguez Alonso

Prof. Dr.-Ing. Michael Herdy
Mitglied im erweiterten Vorstand

Prof. Dr.-Ing. Michael Herdy

Ingenieur im Chor

Chorsingen als Kontrapunkt zum Ingenieursberuf

Angefangen hat alles im Jahr 2002 mit zwei Kursen „Entspannung durch Gesang“ an der Volkshochschule Berlin. Dort wurde ich angesprochen, ob ich nicht im Chor mitsingen möchte
„ … wir proben gerade das Mozart-Requiem, willst Du nicht mal vorbeikommen?“. Die Herausforderung hatte ich angenommen, obwohl ich kaum wusste, welche Noten in der Partitur für mich bestimmt waren. Ja, ich wusste nicht einmal, ob ich Bass, Bariton oder Tenor bin. Um schneller auf einen guten Stand zu kommen und die Stimme auszubilden, nahm ich zusätzlich zu den Chorproben professionellen Gesangsunterricht. Mit sehr viel Üben und Lerndateien aus dem Internet konnte ich bei der Aufführung mitmachen.

Seit 2008 singe ich als Tenorstimme im Chor Cantus Domus. Dort sind unter den ca. 150 aktiven Mitgliedern sehr viele Studenten, die meisten sind aber schon in allen denkbaren Berufen aktiv. Lehrer, Ärzte, Mathematiker, Chemiker, Physiker, Physiotherapeuten, Ingenieure, Kraftfahrzeugschlosser usw. Frauen sind im Cantus Domus in der Überzahl. Unserem Dirigenten Ralf Sochaczewsky gelingt es aber dennoch bei jedem Konzert, ein ausgewogenes Klangbild zwischen Männerstimmen und Frauenstimmen zu erreichen. Das Durchschnittsalter liegt unter 40 Jahren; ich bin als 56er Jahrgang der Älteste in diesem Chor.

Zuletzt haben wir zusammen mit dem JEB (Junges Ensemble Berlin) im Auftrag des Radiosymphonieorchesters Berlin (RSB) unter der Leitung von Vladimir Jurowski das Werk „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms aufgeführt. Das Konzert fand im ausverkauften großen Saal der Philharmonie vor 2440 Zuhörern statt. Beim minutenlangen Beifall wusste ich, warum ich wieder all die Anstrengungen auf mich genommen hatte. Was sind das für Anstrengungen? In diesem Fall waren es eine Wochenendprobe (20 Std.), 4 Tutti-Proben (10 Std.), 1 Bass/Tenor-Probe (2,5 Std), 2 Orchesterproben (10 Std.), 1 Generalprobe (3 Std.) und nach einer Anspielprobe (2 Std.) schließlich das Konzert (2 Std.). Und zusätzlich ist privates Üben und Einstudieren unerlässlich; das sind auch noch einmal ca. 20 Std.

Unser nächstes große Konzert findet am 19. April wieder mit dem RSB statt. Es ist das Werk „Paulus“ von Felix Mendelssohn‑Bartholdy im Kammermusiksaal der Philharmonie, diesmal mit unserem Dirigenten Ralf Sochaczewsky. Davor findet am 15. Dezember das Weihnachtskonzert „Nativité“ in der St.-Matthäus-Kirche in Berlin statt. Mehr Einzelheiten zum Chor und zu den nächsten Konzerten liefert die Seite https://cantusdomus.de

Chorsingen ist ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis, die dort erlernte Atemtechnik lässt sich dann im Ingenieursberuf bei mehrtägigen VDI-Seminaren anwenden, bei denen der Referent nicht heiser werden soll.

Michael Herdy

Dipl.-Ing. Wolfgang Jähnichen
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dipl.-Ing. Wolfgang Jähnichen

Dipl.-Ing. Wolf Kempert
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dipl.-Ing. Wolf Kempert

Dr. Petra König
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dr. Petra König

Dir. u. Prof. Dr. rer. nat. Axel Kranzmann
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dir. u. Prof. Dr. rer. nat. Axel Kranzmann

Dr.-Ing. Christian Krone
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dr.-Ing. Christian Krone

Dipl.-Ing. Wolfgang Schlenzig
Mitglied im erweiterten Vorstand

Dipl.-Ing. Wolfgang Schlenzig

JAHRESBERICHT 2018

des VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V.

SATZUNG

des VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V.