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Informationen unserer Fördermitglieder

Bild: Wolfgang Dünkel

Fördermitglieder

Zahlreiche Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützen bereits den VDI in seiner gemeinnützigen technisch-wissenschaftlichen Arbeit und tragen so mit dazu bei, den Ingenieurnachwuchs zu fördern und den Technikstandort Deutschland zu stärken. Schön, dass auch Sie sich für eine Fördermitgliedschaft interessieren! Als förderndes Mitglied unterstützen Sie die Arbeit und die Ziele Ihres lokalen VDI-Bezirksvereins sowohl finanziell als auch ideell. Es lohnt sich, den VDI zu unterstützen! Erfahren Sie selbst, was den größten technisch-wissenschaftlichen Verein Europas so einzigartig macht:

Ihr VDI-Vorsprung: Netzwerk:

  • Als förderndes Mitglied hat Ihr Unternehmen eine starke regionale Präsenz:
    Bei über 45 Bezirksvereinen wie dem VDI Nordhessischer Bezirksverein mit seinen Arbeitskreisen eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, neue Geschäfts- und Kooperationspartner kennenzulernen.
  • Präsentation im lokalen VDI-Netzwerk.
  • Einladungen zu hochkarätigen regionalen Veranstaltungen, Exkursionen und Vorträgen.
  • Direkter Kontakt zu Absolventen, Studenten und Jungingenieuren.

Ihr VDI-Vorsprung: Wissen

  • Ein kostenfreies Exemplar der VDI nachrichten: Lesen Sie wöchentlich Deutschlands größte meinungsbildende Wochenzeitschrift für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft; digital oder print.
  • Ermäßigter Bezugspreis auf VDI-Publikationen und  VDI-Richtlinien: die Basis für die tägliche Arbeit der Ingenieure.

Ihr VDI-Vorsprung: Mitgestaltung

  • Unterstützung lokaler Nachwuchsförderprogramme: Wie z.B. den VDIni-Club. Sie tragen so maßgeblich dazu bei, Kinder für Technik zu begeistern und den Ingenieurnachwuchs von morgen zu sichern.
  • Förderung der technisch-wissenschaftlichen Arbeit Ihres lokalen VDI-Bezirksvereins. Dieser Beitrag kann steuerlich geltend gemacht werden.

ARVOS GmbH | SCHMIDTSCHE SCHACK ist ein weltweit renommierter Entwickler und Hersteller von Prozesswärmeübertragungssystemen. Unser Unternehmen ist Partner der weltweit führenden Ingenieurgesellschaften, Generalunternehmer und Betreiber chemischer, petrochemischer und metallurgischer Industrieanlagen. SCHMIDTSCHE SCHACK hat Hauptsitz und Produktionsstätten in Kassel und  eine Zweigniederlassung in Düsseldorf. Niederlassungen befinden sich in Wexford / Pittsburgh (USA), Houston / Texas (USA), Kobe (Japan), Shanghai (China) und in Singapur.

Die ARVOS-Gruppe steht für zuverlässige, hochentwickelte Ausrüstung von ausgezeichneter Qualität, wie:

  • Schmidt'sche® Spaltgaskühler für die Äthylenerzeugung,
  • Schmidt'sche® Synthesegaskühler für Vergasungsprozesse und Partielle Oxidation,
  • Wärmerückgewinnungssysteme für Reformerprozesse (H2, Ammoniak, Methanol),
  • Ammoniakverbrennung und Salpetersäureproduktion
  • Schack®-Hochtemperaturprodukte, z.B. Schack® Luftvorwärmer für die industrielle Rußproduktion u. Schack® Klärschlammverbrennung

Stolz sind wir auf unsere Kompetenz, maßgeschneiderte Lösungen für die Kühlung von Prozessgasen sehr hoher Temperatur, bis 1.500 ° C und hohen Drücken bis 300 bar anbieten können, auch bei hohen Staubfrachten.

Hier gelangen Sie zu den Internetseiten der Schmidtsche Schack über Zero.One

Sensorik an den entscheidenden Stellen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz führt den Prozess der Äthylengewinnung noch näher ans Optimum.

Mit Zero.One® steigert SCHMIDTSCHE SCHACK, der Weltmarktführer für Spaltgaskühler, abermals die Effizienz und Funktionalität bei der Erzeugung von Äthylen, einem Grundstoff von Kunststoffen. Durch die Verknüpfung der Messdaten von Sensoren an den entscheidenden Stellen des Spaltgaskühlers, dem Internet der Dinge und mit künstlicher Intelligenz wird das Herzstück der komplexen Anlagen zur Herstellung von Äthylen aus Erdgas oder Erdöl weiter optimiert. Notwendige Wartungsarbeiten lassen sich besser planen und Stillstandzeiten verkürzen. Das kann Kosten in Millionenhöhe sparen. Zudem werden die Anlagenbetreiber und Betriebsführer entlastet. Denn sie können ihre Entscheidung über Wartungs- und Reparaturarbeiten auf der Basis von Daten über den Anlagenzustand treffen, die in Echtzeit erhoben und vom Hersteller qualifiziert wurden.

„Bei SCHMIDTSCHE SCHACK gibt es mit Zero.One den Eintritt in die Neue Welt“
Diese Einschätzung teilt Jörg Schiller, Senior Technical Manager bei CIS Solutions in Ismaning bei München bei München: „Arvos gehört aus unserer Sicht, aus der Perspektive der neuen IT-Welt, zur Welt der alten Industrie. Aber die neue Technologie, die wir Industrie 4.0 oder IoT, das Internet of Things, nennen, wird sich in jeder Branche durchsetzen, auch in der klassischen Industrie. Dann aber wird SCHMIDTSCHE SCHACK mit Zero.One der erste sein, der sich in der alten Industrie mit der neuen Technologie durchsetzt. Denn bei  SCHMIDTSCHE SCHACK gibt es mit Zero.One schon den Eintritt in die neue Welt.“ CIS Solutions gehört zur niederländischen ICT Group, welche die gesamte Post NL digitalisiert hat. Die Unternehmensgruppe verspricht ihren Kunden, binnen zwanzig Tagen für ein gegebenes Problem eine IoT-Lösung zu finden.

„Alt“, sagt Schiller mit Blick auf seine Unterscheidung zwischen der IT-Branche und dem schweren Maschinenbau, „heißt nicht schlecht. Aber dort gibt es lange gelebte Strukturen, die schwer zu verändern sind.“ Schiller kann die Ursachen für das Beharrungsvermögen in der deutschen Industrie und zumal im klassischen Maschinenbau durchaus nachvollziehen. Wenn nur eine Komponente wie ein Wärmetauscher in einer komplexen Großanlage durch die Installation eines neuen Sensors verändert werde, könne das einen aufwändigen Prozess der Rezertifizierung, der abermaligen technischen Freigabe etwa durch den TÜV, auslösen. Dennoch breche die Zukunft eines Tages an: „In den nächsten 12 Monaten wird es sich entscheiden, ob IoT auch in der Petrochemie ankommt. Lassen Sie nur die Wirtschaft etwas einbrechen, dann kommen die Kosteneinsparungsprogramme wieder auf den Tisch.“ Über SCHMIDTSCHE SCHACK und Zero.One sagt Schilller: „Für SCHMIDTSCHE SCHACK spricht beim Eintritt in die neue Welt die sehr große, langjährige technische Expertise für das eigene Produkt und die Prozesse in der Petrochemie. Ich glaube, mit Zero.One ist SCHMIDTSCHE SCHACK ,Leading Edge’. Ich jedenfalls kenne keine andere bessere Lösung.“

„Industrie 4.0 – mehr als ein Schlagwort?“
„Industrie 4.0? Das Schlagwort fällt sehr oft. Ich kenne es schon seit vielen Jahren, aber seither ist eigentlich nicht viel in unserer Branche passiert“, sagt Dipl. Ing. Mario Frieben, Leiter Vertrieb der TUBE TEC Rohrverformungstechnik GmbH: „Ich hoffe aber, dass sich in Sachen Digitalisierung mal etwas mehr bewegt, das heißt definiert und umgesetzt wird.“ TUBE TEC habe gemeinsame Kunden mit SCHMIDTSCHE SCHACK, „und die haben Interesse an Zero.One“, bestätigt Frieben die Aufmerksamkeit, die SCHMIDTSCHE SCHACK mit der Technologie zur Digitalisierung der Schwerindustrie auf der ACHEMA erreicht hat – etwa in der chemischen Industrie wie auch in vielen Bereichen der thermischen Prozessindustrie. Denn die großen Anlagen müssten für Revisionen jedes Mal heruntergefahren werden, doch das führe zu teuren Stillstandzeiten. „Ich beobachte, dass manche Betreiber vor allem von thermischen Kraftwerken die Betriebszeit bis zur nächsten Revision immer länger dehnen, von zwei auf drei Jahre, von drei auf vier Jahre, und manche Kraftwerksbetreiber fahren voll auf Verschleiß. Wenn dann ein Schaden eintritt, kennen wir alle das Thema ,Materialknappheit’, denn es dauert mehrere Wochen bis Rohre oder Ersatzteile verfügbar werden, Manpower bereitgestellt werden kann und die Anlage wieder in Betrieb gehen kann.“

Dipl.-Ing. Axel Kindgen: „Die nächste Generation wird den Anlagenbau verändern“

„Die Digitalisierung ist ein Thema im Anlagenbau für die Prozessindustrie“, sagt Axel Kindgen, Bereichsleiter IT & Digitalisierung: „Aber das Thema wird in unterschiedlicher Tiefe diskutiert. Alle wollen Smart-Products und Smart-Services, aber ich habe nur wenige dieser schlauen Produkte und Services zum Beispiel auf der jüngsten Achema als Leitmesse für chemische Technik und Prozessindustrie mit einer hohen Reife gesehen.“ Zahlreiche Anbieter, berichtet Kindgen, nutzten digitale Hilfsmittel wie AR/VR-Brillen, um sich die 3-D Bauteile virtuell anzusehen. Es gebe auch schon IoT-Plattformen mit dem Ziel, die Anlagenleistung, deren Sicherheit und Verfügbarkeit zu verbessern: „Aber alles ist erst am Anfang, wenn ich an die Industrie denke, aus der ich komme.“ Kindgen ist Dipl.-Ing. für E-Technik und Betriebswirt, war viele Jahre in der Mobilitätsindustrie.

Die Angehörigen der nächsten Generation, die auch in der chemischen Industrie und im Anlagenbau antreten werden, werden eine größere Affinität zur IT haben, erwartet Kindgen: „Ihr Umgang mit Daten und ihre anderen Antworten, die sie auf die bekannten Herausforderungen geben werden, werden letztendlich die Entscheidungen für den Ausbau der Anlagen beeinflussen. Wir werden in den nächsten fünf Jahren die Veränderungen sehen. Die technologische Reife unseres Produktes Zero.One ist gegeben. Das sehen wir in den Smart Cities. Und was heißt eigentlich Industrie 4.0? Bisher haben wir teure Latenzzeiten, in denen wir erstens Daten erheben, zweitens Daten analysieren und drittens auf Basis dessen Entscheidungen treffen, bevor wir viertens die Entscheidungen umsetzen. Mit der Digitalisierung schieben wir die Phasen 1 bis 3 zusammen, verkürzen und optimieren die Prozesse vom Messen zum Entscheiden und sind schneller in der Umsetzung. Diese Beschleunigung wird auch den Anlagenbau erfassen.“

Kindgen nennt ein weiteres Argument für die Digitalisierung: „Nicht mehr überall auf der Welt gibt es gutes Fachpersonal. Die Prozesse müssen optimiert und in der Handhabung vereinfacht werden, um sie sicher und in gleicher Qualität wie bisher fahren zu können.“

Dr.-Ing. Jörg Weidenfeller: „Die Digitalisierung wird kommen“

„Das Thema der Digitalisierung des Anlagenbaus in der chemischen Industrie hat voll eingeschlagen, zumindest unter den Anlagenbauern, den Instandhaltern und den Betreibern der Anlagen. Bei den Komponentenlieferanten ist das Thema offenbar noch nicht angekommen. Es ist positiv, dass wir damit auf der ACHEMA herausgestochen sind“, fasst Dr.-Ing. Jörg Weidenfeller, Director Research & Development der SCHMIDTSCHE SCHACK, seinen Eindruck von der Leitmesse der chemischen Industrie zusammen. Es habe sich bestätigt, dass SCHMIDTSCHE SCHACK mit Zero.One einen Vorsprung von ein bis zwei Jahren habe. „Das ist in der Schwerindustrie ein großer Vorsprung, aber das Tempo in der Digitalisierung ist hoch“, sagt Dr.-Ing. Weidenfeller. Doch ohne Zweifel gelte: „Das Thema wird kommen – mit Sicherheit. Auch Unternehmen wie Bilfinger und Linde bearbeiten das Thema mit dem gleichen Motiv wie wir: Sie wollen ganz vorne dabei sein!“

Dr.-Ing. Weidenfeller pflegt den Austausch in der Branche auch auf großen Messen: „Ich habe durchweg Gespräche mit Technikern, Wissenschaftlern und Kaufleuten geführt, die an dem Thema interessiert sind. Dabei habe ich auch festgestellt, wie unterschiedlich tief die einzelnen Gesprächspartner schon in die Materie eingedrungen sind. Intensiv waren die Gespräche mit Studierenden der TU Clausthal und Hannover. Die angehenden Verfahrenstechniker waren begeistert, insbesondere wenn sie mit der IT zu tun oder von ihr Ahnung hatten. Denn mit der IT tritt der Anlagenbau aus dem klassischen Maschinenbau und aus der Schweißtechnik heraus.“

In fünf Jahren, schätzt Dr.-Ing. Weidenfeller, wird die Digitalisierung den Anlagenbau in der chemischen Industrie verändert haben. Die Treiber der Digitalisierung, vermutet Dr.-Ing. Weidenfeller, werden die Kunden sein, die Konstrukteure der Anlagen und ihre Betreiber. „Die alten Anlagen werden im Wettbewerb mit den neuen Anlagen zurückfallen, weil die neuen Anlagen mit digitalen Prozessen im Einsatz effizienter sein werden. Doch das Investment kommt erst, wenn die Technologie zuverlässig arbeiten wird“, urteilt Dr.-Ing. Weidenfeller.

ARVOS GmbH | SCHMIDTSCHE SCHACK, Kassel

ARVOS GmbH | SCHMIDTSCHE SCHACK, Kassel

Geschäftsführung