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VDI-Fachbereich

Verkehr und Umfeld

Bild: NCS Production/Shutterstock.com

VDI-Fachbereich Verkehr und Umfeld

Dass Mobilität nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Grundbedürfnis ist, steht außer Frage. Für Diskussionsstoff sorgt insbesondere, wie sich dieses Bedürfnis vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen erfüllen lässt. Ein zentrales Thema, mit dem sich der VDI-Fachbereich Verkehr und Umfeld beschäftigt, ist folgerichtig die Effizienzverbesserung aller Systeme, die an der Mobilität beteiligt sind.

Mobilität verbraucht Ressourcen, und Ressourcen werden knapper. Sobald man in die Fragestellungen rund um die Verbesserung der Effizienz von Mobilitätssystemen einsteigt, wird es komplex. Wie können Verkehrsträger besser untereinander verknüpft werden? Wie sehen die Wechselbeziehungen zwischen Verkehr und Infrastruktur aus? Welche Möglichkeiten der Steuerung und Beeinflussung von Verkehrsflüssen gibt es? Wie können individuelle Mobilitätsentscheidungen betrachtet werden?

Ganzheitliche Sichtweise erforderlich

Es wird deutlich, dass der vielschichtige Themenkomplex „Mobilität“ nur ganzheitlich und fachübergreifend anzugehen ist. Der VDI-Fachbereich Verkehr und Umfeld bietet deshalb innerhalb des großen Expertennetzwerks des VDI eine Plattform zur fundierten Gestaltung dieses gesamtwirtschaftlich so wichtigen Themas.

VDI-Initiative „Stadt:Denken“

Der VDI-Fachbereich Verkehr und Umfeld ist Teil der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik und die fachliche Heimat der VDI-Initiative „Stadt:Denken“. Ziel dieser Initiative ist es, Wissensvermittlung und Managementunterstützung für Entscheidungsträger*innen zu ermöglichen. Dazu strukturiert sie das Zusammenwirken aller stadtaffinen Ingenieurdisziplinen im VDI unter Einbeziehung der Gesellschaftswissenschaften. 

Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist unter anderem die Publikation "VDI-Initiative Stadt:Denken - Erkenntnisse und Anregungen für die Stadt der Zukunft"

Unsere Fachausschüsse

Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
STADT:DENKEN - wie sieht der VDI die Stadt von morgen

Mensch und Technik, näher als in einer Stadt können sie sich kaum kommen. Neue Ideen, Innovationen und zukunftsfähige Techniken wirken unmittelbar auf Gesundheit und Lebensqualität der Menschen. Mobilität von Menschen, Gütern und Informationen, Integration der Arbeitswelt in den Lebensraum, sichere, bezahlbare Ver- und Entsorgung (Wärme, Strom, Gas, Breitband, Wasser, Abwasser), Zusammenspiel der Generationen mit durchaus divergierendem Lifestyle und das alles in einem lebenswerten Klima einer Stadt. Dieses komplexe Zusammenwirken diverser soziökonomischer Subsysteme basiert auch auf fundierter Ingenieurskunst.

Die VDI-Initiative Stadt:Denken betreibt das strukturierte Zusammenwirken der stadtaffinen Ingenieurdisziplinen in Kombination und unter Einbeziehung der Gesellschaftswissenschaften, mit dem Ziel Wissensvermittlung und Managementunterstützung für Entscheidungsträger zu initiieren. Genau mit diesem Ansatz arbeitet das Gremium, bestehend aus schon im VDI aktiven Experten der Gesellschaften Fahrzeug- und Verkehrstechnik, Bauen und Gebäudetechnik, Energie und Umwelt aber auch der KRDL, dem VDI-ZRE und dem VDI/VDE/IT – kurz gesagt Vertretern aus nahezu der gesamten VDI-Gruppe, die mit Ihren thematischen Ausrichtungen eine „Stadtaffinität“ aufweisen. Ergänzt wird die Initiative um externe Fachleute aus Disziplinen, die im VDI nicht ihre erste Heimat haben.

Prof. Dr.-Ing. Ralf Holzhauer Dipl.-Ing. Saskia Schöfer Nomo Braun
Dipl.-Geol. Klaus Dosch
Dipl.-Ing. Detlef Frank
Dr. Daniel Fulger
Dipl.-Ing. (FH) Gregor Grassl
Dipl.-Ing. Michael Hertwig
Prof. Dr. Lutz Katzschner
Martin Keil
Prof. Dr. Wilhelm Kuttler
Dipl.-Min. Kurt Pommerenke
Axel Rolfsmeier
und weitere Experten
Dr. Frederike Wittkopp
Ihr Ansprechpartner

Dr. Frederike Wittkopp

Wissenschaftliche Mitarbeiterin