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Eduard Ruf  M. Sc.

Eduard Ruf M. Sc.

Arbeitskreisleiter
Dipl.-Ing. Klaus Kerwel© Klaus Kerwel

Dipl.-Ing. Klaus Kerwel

Arbeitskreisleiter

Energie und Umwelt sind beherrschende Themen unserer Zeit. Von der angewandten Technik hängt die Zukunft unserer Industriegesellschaft und Lebensform ab.  
Der Arbeitskreis "Energie und Umwelt " bietet Fachleuten und allen Interessierten ein Forum an zum fachlichen Austausch und zur beruflichen Orientierung. Er befasst sich mit innovativen Lösungen, informiert über aktuelle Fragestellungen und stellt einen Treffpunkt dar zur Kontaktaufnahme und Netzwerkbildung.

Interview mit Dipl.-Ing. Klaus Kerwel

Lieber Klaus Kerwel, im Rahmen der Newsletter-Reihe sind Sie unser aktueller Gesprächspartner und wir sind gespannt, was Sie uns über sich selbst und Ihre Aktivitäten erzählen.

Bitte stellen Sie sich kurz vor mit ein paar ‚ZDF‘ (Zahlen, Daten, Fakten - die Redaktion).

Geboren am 16.11.1959 in Osterholz-Scharmbeck, Schulabschluss an der Fachoberschule Maschinenbau Bremen, Studium an der Technischen Fachhochschule Maschinenbau in Bremen, Studienrichtung Prozessdynamik und –regelung. Vor dem Studium habe ich eine Lehre zum Maschinenbauer mit anschließender kurzer Seefahrtszeit absolviert. Nach dem Studium bis zum Eintritt in den Vorruhestand war ich vornehmlich im technischen und vertrieblichen Bereich der Stromerzeugung tätig. Ehrenamtlich bin ich Netzwerkleiter Energie und Umwelt beim VDI BV-Bremen.

Welches ist Ihre liebste Freizeitbeschäftigung?

Ich widme mich gerne dem Garten mit allen seinen Facetten und genieße, geprägt durch meine vielen beruflichen Reisen, weiterhin das Kennenlernen von „Ländern und Menschen“. Ansonsten nehme ich mich gerne aller Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen rund ums Haus an, das Thema Nachhaltigkeit liegt mir am Herzen.

Wie lange sind Sie schon Mitglied im VDI und was hat Sie damals zum Eintritt bewogen?

Den ersten Kontakt mit dem VDI hatte ich schon während des Studiums. In der Zeit boten z.B. die VDI Nachrichten sehr wertvolle Informationen bei der Stellensuche. Es war schon interessant, wie viele Menschen am Bahnhofskiosk immer auf die neue Ausgabe warteten. Später wurde uns die Zeitschrift mit den aktuellsten Technikthemen durch den Arbeitgeber im Umlauf zur Verfügung gestellt. Mitglied wurde ich erst im Dezember 2010, kurz bevor ich mich intensiver als Netzwerkleiter innerhalb des VDI engagierte.

Wie war Ihr Werdegang beim VDI, Sie waren ja nicht gleich Vorstand oder Netzwerkleitung, richtig?

Kollegen und mein Arbeitgeber, Mitglied  im Kuratorium und Unterstützer des VDI, organisierten mehrfach technische Hausvorträge. Als ich deren Vorbereitung und Durchführung übernahm, bot sich gleichzeitig die Übernahme der Arbeitskreisleitung an.

Was macht Ihnen am meisten Spaß beim VDI?

Die Organisation von Vorträgen und Weitergabe von interessanten technischen Inhalten, an ein breit aufgestelltes Publikum, bereitet mir einfach Freude. Die Kontakte zu den Referenten und die Gespräche im Anschluss an unsere Veranstaltungen sind immer eine Bereicherung und ein tolles Dankeschön.

Und was war Ihr lustigstes Erlebnis beim VDI?

Beim gemütlichen Zusammensein nach einem Vortrag vergaßen wir die Zeit und unser Referent verpasste seine letzte Zugverbindung. Glück im Unglück – auf einer verlängerten Heimfahrt brachte ich ihn sicher mit dem PKW nach Hause.

Was sind Ihre Ziele für den BV?

Ich möchte gerne weitere Vorträge organisieren und dadurch den Freunden des VDI weiterhin interessante Momente bieten. Gleichzeitig versuche ich auf diesem Weg die Attraktivität des VDI hervorzuheben und Interesse für ein persönliches Engagement zu wecken.

Besitzen Sie ein „Souvenir“ vom VDI, das Ihnen besonders wichtig ist?

Das „Schweizer Offiziersmesser“ mit dem VDI-Logo hat mir schon viele gute Dienste geleistet.

Was würden Sie dem BV wünschen, wenn Sie einen Wunsch frei hätten?

Das der Verein etwas präsenter in der lokalen Öffentlichkeit in Erscheinung tritt und noch lange unabhängig über Technik und Co. berichten kann.

Das Gespräch führte Anja Riemer.

Dipl.-Ing. M.-A. Brüntjen

Arbeitskreisleiter

Der Arbeitskreis befasst sich mit folgenden Themenstellungen:

• Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Wasser, Lüftung, Steuerung, Energieeffizienz, Wärmedämmung, alternative Versorgungskonzepte wie BHKWs, Pellets oder auch ORC-Turbinen,...)
• Anlagentechnik (Verfahrenstechnische Anlagen, Automatisierung, Konzepte, Abwärmenutzung, CO2 Problematik, ...)
• Betriebstechnik (Betrieb von industrielen Anlagen, Konzepte, Optimierung, Automatisierung, ...)
 
Es soll insbesondere auf aktuelle Fragestellungen wie z.B. die Energieeffizienz-Problematik Rücksicht genommen werden. Geplant sind quartalsmäßige Veranstaltungen wie Lesungen, Präsentationen, Diskussionsrunden oder Exkursionen.

VDI-Arbeitskreis Gebäude-Anlagen-Betriebstechnik beim Ersatzbrennstoffkraftwerk hkw in Blumenthal

Am 09.09.2018 öffnete die BREWA und das hkw blumenthal die Tore zum Tag des offenen Denkmals. Die BREWA betreibt das Ersatzbrennstoffkraftwerk hkw blumenthal in Bremen-Blumenthal. Es wurden ein historisches Kraftwerksgebäude mit einem Hallenkran von 1910 gezeigt, Infotafeln zur Anlage vorgestellt und eine Fotoausstellung der lokalen Künstlerin Christine Müller gezeigt. Der Tag wurde von den ca. 130 Teilnehmenden durchweg positiv aufgenommen und eine weitere Veranstaltung dieser Art ist geplant.
Bericht: Andre Abrath

Steigerung der Energieeffizienz durch künstliche Intelligenz - Optimierung des Betriebes von Lüftungsanlagen in Schwimmbädern

Online-Vortrag am 26. September 2022

Unter diesem Titel referierte Dr.-Ing. Matthias Lamping HANSA Klimasysteme GmbH für die interessierten VDI-Mitglieder darüber, wie sich durch den besseren Technikeinsatz die Energieeffizienz von den eingesetzten Lüftungsgeräten unter Beibehaltung der Behaglichkeit für die Badegäste in Schwimmbädern steigern lässt.
Die HANSA Klimasysteme GmbH stellt Schwimmbadentfeuchtungsgeräte her, die eine Wärmerückgewinnung mit Gegenstrom Luft/Luft Plattentauscher und einer stufenlos regelbaren Wärmepumpe mit Digitalscroll ermöglichen. Die technisch zu lösende Aufgabe lautete: „Wie kann die Regelung bei unterschiedlichsten Einflussgrößen die geforderten Soll-Bedingungen mit möglichst hoher Energieeffizienz einhalten?“
Bereits konventionelle Systeme versuchen die Betriebsart in Abhängigkeit diverser Einflussgrößen optimal einzustellen. Normalerweise wird hier das Gerät aber mehr oder weniger autark betrachtet, ohne Einflüsse des Gebäudes zu berücksichtigen oder aus sich immer wiederholenden Betriebsbedingungen zu lernen. Ein konventioneller Regler ohne Modellwissen des Gerätes kann selber nicht für alle eventuell eintretenden Randbedingungen die optimale Betriebsweise vorgeben und einregeln. KI-Model und Regler ermitteln nun zusammen den energieeffizientesten Betriebszustand und können auch abschätzen, welche Zustandsänderung in naher Zukunft erforderlich ist.
In den Schwimmbädern in Ramesloh, Barßel, Bad Zwischenahn und Steinfeld wird das System bereits eingesetzt. Es zeigt sich, dass deutliche Einsparungen bei Neugeräten sowie bei Altgeräten möglich sind. Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zeigt eine Amortisation bereits im 5. Jahr des Einsatzes.
Bericht: Anja Riemer

Dipl.-Ing. Oliver Harten © Oliver Harten

Dipl.-Ing. Oliver Harten

Arbeitskreisleiter

Der Arbeitskreis soll ein Forum zum fachlichen Austausch von Aktiven und Interessierten in dieser Branche sein. Um diesen Austausch zu ermöglichen werden Vorträge zu aktuellen Themen aus Entwicklung, Forschung und Fertigung, sowie dem Betrieb von Luft- und Raumfahrtgeräten organisiert und angeboten. Es sollen Wissen und die Erfahrung von Fachleuten an ein interessiertes Publikum anschaulich vermittelt werden.

Weiterhin wird ein monatlicher Stammtisch angeboten, an dem in entspannter Atmosphäre interessante Diskussion geführt werden können. Außerdem werden Exkursionen geplant.
Die Veranstaltungen finden statt in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Liliental-Oberth e.V. (DGLR), Bezirksgruppe Bremen.

Unsichtbares sichtbar machen - Flugzeug- und satellitengestützte Fernerkundung vom Methanemissionen

Vortragsreihe Nachhaltige Luft- und Raumfahrt heute. Welche Beiträge zur Nachhaltigkeit liefern Luft- und Raumfahrt heute?

Welchen Beitrag kann die Bremer Luft und Raumfahrt zur Nachhaltigkeit leisten? Eine Antwort auf diese Frage lieferte Dr. Heinrich Bovensmann vom Institut für Umweltphysik von der Universität Bremen mit einem spannenden Vortrag am 14.02.2023 über die flugzeug- und satellitengestützte Fernerkundung von Methanemissionen.
Genau wie CO2 ist auch Methan ein Treibhausgas und obwohl davon zwar deutlicher weniger in der Atmosphäre zu finden ist, ist sein Treibhauspotenzial hingegen 28 mal so groß wie das von CO2. Da die Lebensdauer von Methan in der Atmosphäre allerdings sehr viel kürzer ist, können durch Methanreduktion sehr viel schneller klimawirksame Effekte erzielt werden. Um den Methanausstoß zu reduzieren, muss jedoch zunächst festgestellt werden, wo genau der Ausstoß überhaupt stattfindet und in welchen Mengen Methan freigesetzt wird. Genau dieser Aufgabe widmen sich Dr. Bovensmann und sein Team. Sie rüsten Flugzeuge und Satelliten mit am Institut für Umweltphysik entwickelten Gerätschaften aus und überfliegen Kraftwerke, Mülldeponien oder Öl- und Gasförderstätten. Die Messungen sind jedoch nicht trivial. Eine aufwändige Nachbearbeitung der Daten ist notwendig um den Einfluss des Windfeldes auf die Methanverteilung in der Atmosphäre zu bestimmen. Oft korrelieren die von betreibenden Unternehmen gemachten Angaben gut mit den Messdaten. Zuweilen werden jedoch auch deutlich höhere Ausstöße detektiert, deren Ursprung es dann auf den Grund zu gehen gilt um sie schließlich minimieren zu können. So leisten Dr. Bovensmann und sein Team einen bedeutsamen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Bericht: Caroline Krämer

GTB Pro - Bremens Fallturm hat einen kleinen Bruder

Dr. Andreas Gierse, ZARM Uni Bremen, hielt am 31.5.22 für den Arbeitskreise Luft‐ und Raumfahrttechnik des VDI Bremen im Haus der Wissenschaft einen Vortrag über den neuen GraviTower des ZARM. Da der steigende Bedarf für Forschung unter Weltraumbedingungen die derzeit verfügbare Kapazität des Fallturms überschreitet, wurde eine zusätzliche Option für die Durchführung von Experimenten geschaffen. Der neue GraviTower nutzt einen aktiven Antrieb und ein selbstentwickeltes Entkopplungssystem. Er benötigt dadurch keine Vakuumkammer für die Freifallstrecke und ermöglicht bis zu 960 Flüge täglich sowie in Zukunft auch Experimente unter reduzierter Gravitation.
Text: Anja Riemer

Ein Maulwurf auf dem Mars - Die Wärmeflusssonde HP³ auf der Mission InSight

Online-Vortrag beim Arbeitskreis LRT am 24.5.2022

Wie man sich einen Maulwurf auf dem Mars vorstellen darf erläuterte Torben Wippermann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in seinem online-Vortrag für den Arbeitskreis Luft- und Raumfahrttechnik des VDI Bremen. Die Wärmeflusssonde HP³ ist Bestandteil der Mission InSight des DLR. Konkret bedeutet InSight - “Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport”. Das Ziel der Mission besteht in der Beantwortung zahlreicher geophysikalischer Fragen: Wie sieht der innere Aufbau des Mars aus? Wie groß sind Kruste, Mantel und Kern und wie ist seine Zusammensetzung? Was sind die Prozesse, die den Mars und andere terristrische Planeten geformt haben und wie aktiv ist er noch?

Die InSight Mission ist Teil des NASA Discovery Programms und starte im August 2012, der verschobene Launch erfolgte 2018. Seit 2019 sind wissenschaftliche Messungen und andere Aktivitäten möglich. Herr Wippermann präsentierte detailliert die Arbeitsweise und den Einsatz der Sonde.

Die Bewertung der Mission des HP³ Instruments fiel gemischt aus. Das Primärziel des Instruments wurde nicht erreicht, die Messung des Wärmeflusses konnte nicht durchgeführt werden. Trotzdem gab es zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Radiometer konnte Messungen der Oberflächentemperatur machen, die Anordnung von Temperatursensoren auf der Marsoberfläche war für Messungen der Temperatur in der bodennahen Atmosphäre einsetzbar und es lieferte Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheit des Mars. Als technischer Erfolg konnte verbucht werden, dass ein Instrument geschaffen wurde, das allen Anforderungen einer interplanetaren Mission unter Leitung von JPL genügt, dessen Subsysteme alle nach Überschreitung des Lebenszyklus auch weiterhin funktionsfähig sind.

Bericht: Anja Riemer

Mit Raumflugzeugen ins All: Das horizontal startende Raumtransport- und Hyperschallsystem Aurora der Firma POLARIS Raumflugzeuge GmbH

Online-Vortrag des Arbeitskreises Luft‐ und Raumfahrttechnik am 26.04.2022

Die POLARIS Raumflugzeuge GmbH entwickelt das neuartige, wiederverwendbare Raumtransport- und Hyperschallsystem Aurora für Satellitenstarts, suborbitale Missionen und Verteidigungsanwendungen. Ziele dabei sind deutliche Steigerungen in der Wirtschaftlichkeit des Raumflugs, insbesondere bezüglich Kosteneffizienz, Flexibilität und Sicherheit. Das horizontal startende und landende Raumflugzeug nutzt dabei konventionelle Start- und Landebahnen, und kann somit auch von Deutschland und Zentraleuropa aus operieren.

Wolfgang P. P. Fischer von der Firma POLARIS hielt für den VDI Arbeitskreis Luft- und Raumfahrttechnik am 26.4.22 online einen Vortrag über Entwicklung und Zukunft dieser Technik. Die POLARIS Raumflugzeuge GmbH ist ein Spin-Off des DLR mit Sitz in Bremen. Unternehmensziel ist die Realisierung des horizontal startenden und landenden Raumtransport- und Hyperschallsystems Aurora. Konzipiert wurde es 2015-2018 im DLR.
Die Weiterentwicklung erfolgt bei POLARIS seit 2019. Die Schlüsseleigenschaften sind die Wiederverwendbarkeit sowie horizontaler Start und horizontale Landung.
Es gibt zwei Varianten: Erstens den RAK-TO mit Start unter Raketenschub bei maximaler Nutzlast (1.150 kg), zweitens den TURBO-TO mit Start unter Turbinenschub mit maximaler Flexibilität. Die wirtschaftlichen Vorteile liegen u.a. in einer bis Faktor-3 Reduzierung der spezifischen Nutzlastkosten im Vergleich zu konventionellen Trägern aufgrund der Wiederverwendbarkeit, 90% weniger Weltraummüll (nur die Oberstufe verbleibt als Wegwerf-Element) sowie in der Nutzung konventioneller Start- und Landebahnen.
Operationen aus Deutschland und weltweit sind möglich, jeder Zielorbit ist erreichbar bei einem unerreicht hohen Sicherheitsniveau. Beispielsweise ist ein Satellitenstart von Deutschland aus mit dem Fliegerhorst Nordholz als Operationsbasis möglich.
Herr Fischer ging auch auf die regulatorischen Fragen ein, die ein Start von Deutschland aus mit sich bringt. Anschließend an den Vortrag gab es noch technische Fragen an ihn aus dem Publikum.

Bericht: Anja Riemer

Dipl.-Ing. Walter Müller© Ingo Wagner

Dipl.-Ing. Walter Müller

Arbeitskreisleiter

Bäckerweg 21, 28844 Weyhe-Leeste

Der ATV wurde 1982 von Walter Müller gegründet und wird bis heute von ihm geleitet.

Über die Jahre hat sich ein großes Netzwerk von Vertrieblern zusammengefunden, die sich mehrmals im Jahr treffen und gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Die Veranstaltungen sind generell öffentlich und unterstützen damit ein aktives Networking und einen lebhaften Erfahrungsaustausch.

AVT Arbeitskreis Technischer Vertrieb im VDI Bremen überzeugt sich von der Leistungsfähigkeit Bremer Unternehmen

Kick Off Meeting am 25./26. Januar 2023

Die Wirtschaftsregion in und um Bremen wird maßgeblich geprägt durch die Branchen Automotive als auch der Luft- und Raumfahrt. Umso interessanter ist es, sich näher mit diesen Branchen zu beschäftigen. Der Arbeitskreis Technischer Vertrieb im Bremer Bezirksverein hat daher in seinem diesjährigen Kick Off Meeting die Firmen Airbus, Mercedes-Benz und das ZARM Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation in sein Besichtigungsprogramm aufgenommen. Aufgrund der Besichtigungen wurde die Veranstaltung auf insgesamt zwei Tage erweitert. Somit ergab sich eine gute Gelegenheit die Abendveranstaltung am ersten Tag für ein gemeinsames Kohl- und Pinkelessen auf der „Alexander von Humboldt“ zu nutzen. Dieses wurde von vielen Teilnehmenden wahrgenommen und hat wesentlich zu einem guten Networking innerhalb der Veranstaltungen beigetragen.
Eine zweitägige Veranstaltung hat zudem den Vorteil, dass für viele Teilnehmende auch aus anderen Bezirksvereinen der Weg nach Bremen gefunden haben. Eine von Bremen Touristik durchgeführte Altstadtführung wurde insbesondere von den auswärtigen Gästen gut angenommen und hat großen Anklang gefunden.

Der zweite Veranstaltungstag begann mit einer Besichtigung des Bremer Fallturmes. Dieser ist schon aufgrund seiner Höhe ein markantes Bauwerk in Bremen. Um so mehr das Interesse mehr darüber zu erfahren.  Am Nachmittag trafen sich die Teilnehmenden im Johann Jacobs Haus in der Bremer Innenstadt. Das Gebäude wurde 2019 von Christian Jacobs, Urgroßneffe von Johann Jacobs,  erbaut und  im Juli 2020 eingeweiht. Es verfügt über mehrere Veranstaltungsräume und bieten vom Dachgarten einen hervorragenden Ausblick auf die Bremer Innenstadt.
Inhaltlich nutze der ATV die Räumlichkeiten für zwei Vorträge von Prof. Dr. Rudolf Hickel zum Thema Inflation und von Prof. Dr. André Heinemann zum Thema Staatsverschuldung. Beide Themen sind brandaktuell und daher natürlich auch für Alle von großem Interesse. Zum Abschluss der Veranstaltung folgte wieder ein Abendessen in der Stadtbrauerei Schüttinger. Viele Gäste konnten damit noch einmal die Gelegenheit nutzen, Bremer Spezialitäten zu genießen.

Das nächste ATV Kick Off ist für Januar 2025 geplant und von vielen wurde bereits der Wunsch geäußert gerne wieder dabei zu sein. Wenn Sie an den Präsentationen von Herrn Prof. Hickel und Herrn Prof. Heinemann sowie an Fotos der Veranstaltung interessiert sind, wenden Sie sich bitte per Mail an walter.mueller@vdi-bremen.org

Bericht: Walter Müller

Dr.- Ing. Dirk Lehmhus© Photo Bruckshus

Dr.- Ing. Dirk Lehmhus

Arbeitskreisleiter

Fraunhofer IFAM, Wiener Str. 12, 28359 Bremen
 
Wir bieten ein gemeinsames Programm mit der Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e.V. (AWT) an.
Die AWT, deren Bremer Gruppe von Herrn Professor H.-W. Zoch geleitet wird, wendet sich mit einer der unseren sehr ähnlichen Vortragsreihe ebenfalls an alle werkstofftechnisch Interessierten, so dass dieses Zusammengehen unserem Publikum sicherlich zu Gute kommt.

Vortragsankündigungen werden wir weiterhin auch elektronisch versenden.
Wenn Sie diesen Service ebenfalls nutzen möchten, informieren Sie uns am Besten per E-Mail, wir nehmen Sie dann gerne in unseren Verteiler auf. Ebenso greifen wir nach wie vor gerne auch die Themenvorschläge auf, wenn es darum geht, zukünftige Veranstaltungsreihen zu planen: Wenden Sie sich an uns!!

M.Sc. Bernadette RaabB. Raab

M.Sc. Bernadette Raab

Leitung
M.Sc. Anna StüveA. Stüve

M.Sc. Anna Stüve

Leitung

Der Bereich "Frauen im Ingenieurberuf" vertritt im größten technisch-naturwissenschaftlichen Verein Europas die Interessen von Ingenieurinnen und Studentinnen der Ingenieurwissenschaften.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Belange der Ingenieurinnen in der Öffentlichkeit und im Berufsleben stärker zu vertreten und den Ingenieurberuf für Frauen attraktiver zu machen. Sie haben den direkten Kontakt zu Ingenieurinnen und Studentinnen der Ingenieurwissenschaften auf regionaler Ebene. Wir bieten Informationsveranstaltungen, Broschüren, Tagungen und Kongresse, sowie regionale und bundesweite Treffen.
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter fib@bv-bremen.vdi.de

"Jung und alt - wir Ingenieurinnen unterstützen uns gegenseitig in allen Lebenssituationen und entwickeln uns mit Kreativität und Enthusiasmus gemeinsam weiter. Wir profitieren von den Erfahrungen der anderen, indem wir uns fachlich und persönlich austauschen. Schaut doch mal rein...."

Dipl.-Ing. Klaus P. Petersen Ursula Petersen

Dipl.-Ing. Klaus P. Petersen

- Sie leben bereits im Ruhestand und fühlen sich noch voll Power

- Sie sprühen vor Wissen und wollen Ihre berufliche Erfahrung nicht vergeudet sehen

- Sie platzen vor Energie


Wenn auch nur einer dieser Gründe auf Sie zutrifft, sollten Sie sich sofort zum Mitmischen im Arbeitskreis aktive 60+ entschließen. In diesem Arbeitskreis treffen sich regelmäßig (Termine siehe in der Veranstaltungsliste auf der Startseite) Ingenieurinnen und Ingenieure, die bereits im Ruhestand leben. Der Kreis versteht sich nicht allein als Forum zum gegenseitigen Austausch, sondern bietet sich in erster Linie an, wervolle Berufs- und Lebenserfahrungen gerade auch an interessierte jüngere Mitglieder weiterzugeben.

Stammtisch 60+ immer am letzen Mittwoch eines Monats

Liebe VDI-Seniorinnen und Senioren,

wir treffen uns ab sofort immer am letzten Mittwoch des Monats um 17 Uhr zum Stammtisch. Den jeweiligen Ort findet Ihr dann in der Veranstaltungsliste auf der Terminseite. Bitte gerne dort online anmelden, wenn Ihr kommen wollt. Danke!

Euer Klaus Petersen

 

Vorstellung Dipl.-Ing. Klaus P. Petersen

Mein Name ist Klaus P. Petersen, ich bin 1943 in Flensburg geboren, habe Maschinenschlosser gelernt und danach erst Seemaschinist, Schiffsingenieur und dann Schiffsbetriebstechnik studiert und mit dem größten Patent CI 1971 abgeschlossen.
Seit 1971 bin ich verheiratet, 1972 von Flensburg nach Bremen umgezogen, wir wohnen seit 1974 in Brinkum. Von 1962-1973 bin ich mit Studienunterbrechungen zur See gefahren und fast um die ganze Welt gekommen, vom Ing.- Assi bis zum Chief und habe mir 1973 eine Landstellung in Bremen bei den Stadtwerken HB gesucht. Dort war ich 27 Jahre lang beschäftigt, habe komplette HD-Gasanlagen für das gesamte Versorgungsgebiet der swb geplant und zum Schluss noch ein Jahr lang die zentrale Leitwarte für Gas, Wasser und Strom auf dem Gaswerk geführt, bevor ich das Angebot für den vorzeitigen Ruhestand angenommen habe.
Seit über 50 Jahren bin ich Mitglied im Bremer Bezirksverein und habe viele Jahre die Winterfeste in Bremen organisiert, vielleicht erinnert sich ja noch das eine oder andere Bremer Mitglied an unsere schönen Winterfeste mit Musik und Tombola in vielen verschiedenen großen Hotels in HB.
Und jetzt habe ich mir gedacht, dass ich neben meinem Job als Sänger im Capstan Shanty Chor auch noch Zeit habe für die VDI-60+-Leute. Ich werde mir alle Mühe geben, ein schönes Programm zu starten, und möchte auch ein bisschen Maritimes mit einbringen.
Ich freu mich über meine neue Aufgabe, liebe Grüße von Klaus, am liebsten per Du!

Du bist im VDI oder interessierst Dich für eine Mitgliedschaft? Du wolltest schon immer einmal Kontakt zu anderen VDI Mitgliedern knüpfen? Dann bist Du hier richtig!

Der meetING-Stammtisch ist für Mitglieder, Interessierte sowie Freundinnen und Freunde des VDI gedacht. Wir treffen uns (gerne auch mit Begleitung) einmal im Monat. Der genaue Termin und der Ort werden rechtzeitig in der Veranstaltungsliste des BVs veröffentlicht.
Auch ohne Anmeldung bist Du willkommen. Ebenso, wenn Du erst später kommen kannst, ist das kein Problem. Du erleichtertst mir die Planung des benötigten Platzes, wenn Du Dich mit der Anmeldefunktion im jeweiligen Eventeintrag anmeldest.

Dipl.-Ing. Thorald DittmarA. Riemer

Dipl.-Ing. Thorald Dittmar

Leitung

Dipl.-Ing. Peter Behring

Vertrauensmann für Ingenieurhilfe
  • 0 42 64 93 77

Dieses Hilfswerk wurde bereits auf der Hauptversammlung des VDI in Berlin im Jahre 1894 gegründet und unterstützt seit über 100 Jahren unverschuldet in Not geratene Ingenieurinnen und Ingenieure sowie deren Angehörige.

Die Arbeit der VDI-Ingenieurhilfe ist jedoch nur möglich, weil viele VDI-Mitglieder jährlich Spenden zur Verfügung stellen. Selbst kleine Beträge können eine wirkliche Hilfe sein.