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Als VDI in Nordbaden-Pfalz vertreten wir mehr als 4.600 Ingenieurinnen und Ingenieure in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus.

Prof. Dr. Dietmar von Hoyningen-Huene, Ehrenvorsitzender

Technik verbindet. Kompetenz verpflichtet.

Unsere Ausrichtung

In Nordbaden und der Pfalz hat der Verein Deutscher Ingenieure eine seiner mitgliederstärksten regionalen Vertretungen. Mehr als 5.000 Ingenieure prägen nachhaltig Wirtschaft und Wissenschaft in der Metropolregion Rhein-Neckar - und weit darüber hinaus. Sie stehen für die Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender technischer Lösungen. Ihre Faszination für Technik verbindet Fachgebiete, Unternehmen und Generationen. Als Sprecher der Ingenieure und Technik machen wir uns als VDI Nordbaden-Pfalz stark für einen praxisorientierten Erfahrungsaustausch und zeitgemässen Wissenstransfer.

Als Gestalter und Netzwerker laden wir zu Expertenvorträgen und Exkursionen ein. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen bieten wir nicht nur mit unserem Veranstaltungsformat "VDI TrendForum" überregionalen Austausch und zukunftsweisenden Dialog auf der Grundlage von Best-Practice-Beispielen an. Mit unserer technikforum App stärken wir auf digitalem Wege die Vermittlung aktueller Themen und Bekanntmachung spannender Veranstaltungsangebote.

Vorausschauend fördern wir auch die zeitgemäße Vermittlung von Technik und Naturwissenschaften an Schulen, Hochschulen und anderen Bildungsinstitutionen unserer Region. Bereits den Kleinsten eröffnen wir durch den VDIni-Club einen Zugang zur spannenden Welt der Technik. "Denn es ist eine unserer wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben", so unser Vorsitzender Prof. Dr. Andreas Föhrenbach, "die Ingenieure von morgen zu entdecken und nachhaltig für Technik zu begeistern."

Mannheim im September 2018

Bei ausgewählten Vorhaben in Nordbaden-Pfalz engagieren wir uns besonders ...

Unsere Projekte

Am 15. April durften unsere VDInis die Technische Hochschule besuchen.

Nach einer kurzen und anschaulichen Einführung in die Welt der Aerodynamik und moderner Messtechniken ging es direkt weiter zum Highlight des Tages: dem Windkanal!  Für die Kinder war es ein richtig aufregender Nachmittag voller neuer Eindrücke und Aha-Momente.

Ein herzliches Dankeschön an die Technische Hochschule Mannheim für die tolle Organisation und diese besondere Möglichkeit.
Wir kommen sehr gerne wieder!

VDI Nordbaden-Pfalz setzt ein starkes Zeichen für mehr und Nachwuchsförderung in der Region!

VDI Nordbaden-Pfalz stattet die öffentliche Bibliothek in Neustadt/W mit einer TechnoThek aus.

Mit einer 'TechnoThek' erhalten Kinder und Jugendliche einen spielerischen Zugang zu Technik. Ziel ist es, frühzeitig dafür Interesse und Zukunftskompetenzen zu fördern.

Erste TechnoThek in Rheinland-Pfalz wurde am 10. März in Neustadt an der Weinstraße eröffnet!

Der VDI Nordbaden-Pfalz stattet die öffentliche Bibliothek in Neustadt an der Weinstraße mit einer TechnoThek aus – einem innovativen Angebot, das Kindern und Jugendlichen spielerisch Zugang zu Technik ermöglicht.

Ob Robotik, Baukästen oder erste Schritte in der Programmierung: Die neue TechnoThek lädt zum Entdecken, Tüfteln und Ausprobieren ein.

.... nachdem sich Delta Racing bereits seit 2017 ausschließlich auf den elektrischen Antrieb kozentriert.

2025 startete Delta Racing mit dem Thema 'Autonomen Fahren', welches in 2026 stark weiterentwickelt werden wird ...

Das Delta Racing Team vereint um die 40 junge engagierte Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen und Semester der Hochschule Mannheim. Sie alle haben eins gemeinsam: Die Begeisterung für den Motorsport und die Suche nach praktischen Herausforderungen. Sie verfolgen alle das gemeinsame Ziel, für die Events der Formula Student einen zuverlässigen und konkurrenzfähigen Rennwagen zu bauen.

Bei der Arbeit im Team können die im Studium erworbenen theoretischen Kenntnisse unter realen Arbeitsbedingungen in die Praxis umgesetzt werden. Dazu gehören Fachkompetenzen aus den Bereichen Elektrotechnik, Aerodynamik, Fahrwerkstechnik, Thermik aber auch Projektmanagement, Gestaltung und Marketing.

Neben der Hochschule Mannheim repräsentiert das Delta Racing Team nicht nur die Stadt Mannheim, sondern auch die Metropolregion Rhein-Neckar durch die Teilnahmen an internationalen Formula Student Events. Gegründet im Jahre 2008 konnten wir als eines der ersten Teams in Deutschland, damals noch mit Verbrennern, das Projekt für uns entdecken.

Erstmals 2014 ging Delta Racing dann mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug an den Start. Seit 2017 konzentrieren wir uns nun ausschließlich auf diese Antriebsart. Der nächste Schritt führte uns letzte Saison zum autonomen Fahren, welches wir 2026 stark weiterentwickeln und in den offiziellen Wettbewerb integrieren werden.

DELTA RACING
UAS MANNHEIM

Es war spannend, aufregend und neue Erkenntnisse haben wir auch gewonnen. - Alle Bilder ©VDI Nordbaden-Pfalz

Impressionen aus der Energie Show'

Ein goßes Dankeschön geht an unseren Gastgeber, die DHBW Mannheim!

Mit Begeisterung war unser Nachwuchs an den Lötplätzen aktiv | Alle Bilder© VDI Nordbaden-Pfalz

... hier Impressionen aus dem WS "LÖTKURS"

Auszeichnung am 2. Oktober 2025 in Rheinland-Pfalz ©Kristina Schäfer

VDI ist wieder dabei und mittendrin!

Bildungsminister Teuber würdigt 62 herausragende Schulen in MINT und Digitalisierung

Bildungsminister Teuber würdigt 62 herausragende Schulen in MINT und Digitalisierung - Rheinland-Pfalz, Land der Roboter und Rechenzentren feiert seine Zukunfts-Schulen

In einer feierlichen Veranstaltung wurden heute insgesamt 62 Schulen aus RLP für ihr herausragendes Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie in der Digitalisierung ausgezeichnet. Davon erhielten 26 Schulen den Titel „Digitale Schule“ und 47 Schulen wurden als „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Einige Schulen erhielten beide Auszeichnungen. 

Die Ehrungen sind jeweils drei Jahre gültig und würdigen herausragendes Engagement in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und digitaler Bildung. Die 150 Teilnehmenden der Feier kamen in der Akademie der Wissenschaften aus ganz RLP zusammen. Vormittags fand im Rahmen der Ehrung eine MINT-Lehrkräfte-Fortbildung im Gymnasium Mainz Oberstadt statt.

Bei den Auszeichnungen wurden wir als VDI vertreten von Dr. Peter Emde, Vorsitzender vom VDI Landesverband Rheinland-Pfalz, und Sabine Becker, unsere Beauftragte für MINT-Förderprojekte:
 „Technologische Innovationen und Ingenieurkunst sind wesentliche Pfeiler unserer Region. Die heute geehrten Schulen sind Leuchttürme der MINT-Bildung, die jungen Menschen frühzeitig die Türen zu spannenden Zukunftsberufen öffnen. Als VDI setzen wir uns dafür ein, diesen Weg nachhaltig zu unterstützen und die Verbindung von Schule und Wirtschaft weiter zu stärken.“

So das Statement, mit dem Dr. Peter Emde die Motivation vom VDI für das MINT-Engagement unterstrich.

Die vollständige Pressemitteilung und Impressionen von der Veranstaltun am 2. Oktober 2025 unter unserer Rubrik

Nachwuchs - MINT-Engagement

Netzwerk M3+ ©KSB Stiftung

Alles zu dieser längerfristig angelegten Kooperation unter 'Maschinenbau ist Mehr als Mathematik'


Im Rahmen der 'M3+ Förderprojekte' - eine Initiative der KSB Stiftung in Frankenthal - engagieren wir uns bei ausgewählten Projekten in unserer Region.

NETZWERK M3+

Maschinenbau ist Mehr als Mathematik

Beim MINT-Festival in Neustadt/W gab es Naturwissenschaften, Technik und Digitalisierung hautnah zu erleben. © Philipp Klumpp

Diese MINT-Aktion in Neustadt/Weinstraße haben wir als VDI in Nordbaden-Pfalz unterstützt.

Zweites MINT-Festival begeistert über 700 junge Besucherinnen und Besucher

Das zweite Neustadter MINT-Festival war ein voller Erfolg: Rund 700 Kinder, Jugendliche und interessierte Gäste kamen auf das Soku-Kulturareal, um Naturwissenschaften, Technik und Digitalisierung hautnah zu erleben. Veranstaltet wurde das Festival erneut vom Bildungsbüro der Stadt Neustadt an der Weinstraße.

Bereits am Vormittag begrüßte das Team rund 400 Kinder und Jugendliche – darunter auch Gruppen aus Frankenthal, Herxheim, Lambrecht und Ludwigshafen. Nach einer feierlichen Eröffnung und einer beeindruckenden Experimentiershow ging es für die jungen Besucher*innen direkt an die zahlreichen Mitmachstationen. Hier konnten sie Naturkosmetik selbst herstellen, mit einem Farbpendel malen, 3D-Druck ausprobieren, ein Schrottauto mit hydraulischen Rettungsgeräten der Feuerwehr bearbeiten, eigene Handyhalter bauen, sich im Greenscreen-Studio austoben oder an einer Minecraft-Challenge teilnehmen. Auch Angebote zu Elektromobilität, Just Dance oder Upcycling kamen bestens an. Schnell wurde deutlich: MINT ist kreativ, spannend – und längst Teil des Alltags.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt des TikTok-Creators DerJoscha. Noch vor Beginn seines Vortrags versammelten sich zahlreiche Fans vor dem Club auf dem Gelände. In seinem Beitrag sprach Joscha ehrlich und nahbar über seinen Weg in die Welt der sozialen Medien, über Chancen, Herausforderungen und den Aufwand hinter professionellem Content. Im Anschluss nahm er sich Zeit für Fotos, Autogramme und persönliche Gespräche.

Ein weiteres Element war der sogenannte „Futurepoint“, der im Kontext des 750-jährigen Stadtjubiläums zum Nachdenken anregte: Wie wird sich MINT in 75 Jahren weiterentwickeln? Was bedeutet Fortschritt für Mobilität, Gaming, Handwerk, Feuerwehr oder Kosmetik?

Am Nachmittag war das Festival dann für alle Interessierten geöffnet. Nochmals rund 300 Gäste kamen, um die zweite Experimentiershow zu erleben und der Festivalband „Kräschkids“ – bestehend aus Jugendlichen der Jugend-forscht-AG – zu lauschen.

Die Stadt bedankt sich herzlich bei den rund 80 engagierten Helfer*innen, die viele Stationen ehrenamtlich betreuten und das Festival überhaupt erst möglich gemacht haben. Neben den Mitmachständen erfreuten sich auch der Foodtruck und die Selfie-Station mit Fotobox großer Beliebtheit. Die Stadtwerke spendeten Getränkebons für die Besucher und der VDI (Verein Deutscher Ingenieure in Nordbaden-Pfalz)die Essensgutscheine für die Helfer.

©Neustadt/Weinstraße

Direkt zum Bericht vom Veranstalter

 

VDI Young Engineers auf der Langen Nacht der Innovation mittendrin.

VDI Young Engineers auf der Langen Nacht der Innovation und Kultur 2025 von @nextmannheim

Am 12. April waren wir mittendrin, als sich Mannheim zum dritten Mal in Folge in einen Hotspot für Zukunftsthemen verwandelte. Zwischen Robotern, KI-Demos und smarter Mobilität haben wir als VDI Young Engineers Nordbaden-Pfalz nicht nur unser Netzwerk zu Start-ups, Industriepartnern und Hochschulen ausgebaut – sondern auch jede Menge Spaß gehabt im @mafinex_technologiezentrum.

An unserem Stand führten wir spannende Gespräche mit technikbegeisterten Studierenden, Young Professionals und Vertreter*innen aus der Industrie.

Impressionen

Nach einem Abend voller Technik, Teamspirit und Tüftelei freuen wir uns besonders über viele neue Impulse – und natürlich über die potenziellen neuen Mitglieder.

Danke für die tollen Begegnungen – wir freuen uns aufs nächste Mal!

#VDI  #VDIYoungEngineers  #TechniktrifftNetzwerk

Auf den Fotos sind zu sehen: Christiane Huber, MINT Zukunft e.V.; Ministerin Dr. Stefanie Hubig; VBI e.V.; Maren Müller, Wissensfabrik; Sabine Becker, VDI Nordbaden Pfalz; Dr. Peter Emde VDI RLP; Marius Galuschka, Christiani. ©MINT Zukunft.

Am 23. September 2024 wurden insgesamt 51 Schulen aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Sabine Becker (VDI NP) und Dr. Peter Emde (VDI RLP) waren als VDI-Vertreter dabei.

18 Schulen aus Rheinland-Pfalz erhielten den Titel “Digitale Schule” und 33 Schulen den Titel “MINT-freundliche Schule”.

Die Schulen wurden in den Räumen der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz von der Ministerin für Bildung Dr. Stefanie Hubig, Christiane Huber (Vorstand von MINT Zukunft e.V. und stellvertretende Geschäftsführerin von Schulewirtschaft Baden-Württemberg), Maren Müller, Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V. , Sabine Becker VDI Nordbaden Pfalz,  Dr. Peter Emde VDI RLP, Marius Galuschka, Christiani und Benjamin Gesing (Geschäftsführer MINT Zukunft e.V.) ausgezeichnet. Die Auszeichnungen sind drei Jahre gültig.

Die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ und auch „Digitale Schule“ dient als Anerkennung und Bestätigung für Schulen, die sich in besonderem Maße für eine praxisnahe MINT-Bildung oder eine fortschrittliche digitale Ausstattung engagieren. Die Auszeichnung kann dabei helfen, das Profil der Schule zu schärfen und die Attraktivität für Schüler, Eltern und potenzielle Partner zu steigern.

Im Rahmen des MINT Max Programms stellte an einem Info-Stand der VDI Nordbaden-Pfalz als Partner von "MINT Zukunft schaffen!" seine MINT Angebote der MINT Community vor.

Eine ausführliche Berichterstattung mit Impressionen von der Veranstaltung finden Sie auf unserer MINT-Seite. ©Quelle MINT ukunft

©Team Strg+R(obotics), Bunsen-Gymnasium, Mannheim

Sieben Schüler des Bunsen-Gymnasiums nehmen erfolgreich beim FIRST LEGO League World Festival in Houston 2024 teil.

"Strg+R(obotics) goes USA" vom 17. bis 20. April 2024

Das Team vom Bunsen Gymnasium erlebt eine Reise gefüllt mit vielen faszinierenden Robotern, mindestens genau so vielen tollen Menschen und unzähligen neuen Eindrücken!

VDI Nordbaden-Pfalz unterstützt das Team im Rahmen seiner MINT-Nachwuchsförderung.

Als deutsches FIRST LEGO League (FLL) Team hatten das Team "Strg+R(obotics)" vom Mannheimer Bunsen-Gymnasium die außergewöhnliche Chance, am FLL World Festival in Houston, USA, vom 17. bis 20. April 2024 teilzunehmen und eine Woche voller unvergesslicher Erlebnisse und wertvoller Erfahrungen zu erleben!
Die FIRST LEGO League ist ein weltweites Bildungsprogramm, das von der amerikanischen Stiftung FIRST und LEGO initiiert wurde. Die teilnehmenden Teams treten im Wettbewerbsformat in vier unterschiedlichen Kategorien an: Im Zentrum steht das Robot-Game, in welchem die Teams mit ihrem LEGO-Roboter in 2,5 min möglichst viele Aufgaben auf einem vorgegebenen Spielfeld lösen. Weiterhin bewertet werden das Roboterdesign, ein Forschungsprojekt sowie die Grundwerte der Teams.

Tim Waibel, Coach Strg+R(obotics), bringt die Erfahrungen für das Team auf den Punkt: "Eine Reise voller Erlebnisse, die definitiv noch lange in Erinnerung bleibt – und die in jeder Hinsicht als Erfolg verbucht werden kann: Mit dem 44. Platz von 152 teilnehmenden Teams hat es im Robot-Game nicht ganz für die vorderen Ränge gereicht, dennoch ist das ein sehr achtbares Ergebnis – bedenkt man, dass insgesamt 40.000 Teams weltweit an den Start gegangen sind. Mindestens genau so viel wert sind aber die zahlreichen Gespräche mit anderen Teams, der Austausch weit über die verschiedenen Länder und Altersklassen hinweg – wo sonst treffen sich über 20.000 MINT-interessierte Jugendliche auf einem Fleck? - Es verbleibt mir, mich nochmals ganz herzlich im Namen des gesamten Teams für die großartige Unterstützung vom VDI zu bedanken – ohne diese wäre all das nicht möglich gewesen!"

In unserer nächsten (Print-) Ausgabe vom technikforum  werden wir mit einem ausführlichen Bericht der Teilnehmer über die Reise sowie auch mit einigen Bilder berichten.

Wir freuen uns über das positive Feedback des Team, das wir im Rahmen unserer MINT-Nachwuchsfüörderung bei diesem Projekl unterstützen konntren.

Quelle & ©Team Strg+R(obotics), Bunsen-Gymnasium, Mannheim

Ihr Team vom VDI Nordbaden-Pfalz

Unser Blick in die Presse

Lia-Celine Weibler, Juliana Michelle Hammitt und Ivan Miller (v.l.) probieren die neuen Experimentierkästen am Makerspace des Johanna-Geissmar-Gymnasiums aus. © Simone Kiß

Mannheimer Morgen, 28.06.2025 - Stadtausgabe | von Simone Kiss

Technik-Nachwuchs fehlt: KSB Stiftung fördert Schulen

Weil die Zahl der Maschinenbau-Studierenden drastisch sinkt, gründet die KSB Stiftung das Netzwerk M3+ Technology for future. Was es damit auf sich hat.

Mannheim. „Wenn im Maschinenbau in Deutschland die Lichter ausgehen, dann wird es in vielen Bereichen sehr schwierig werden.“ Mit Sorge blickt Rainer Bade von der KSB Stiftung auf die drastisch sinkenden Zahlen der Maschinenbau-Studierenden. „Wir müssen jetzt handeln. Das ist das Gebot der Stunde“, ergänzt Gerhard Bugla, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Aus diesem Grund hat die KSB Stiftung die Initiative M3+ Technology for future gegründet: ein Netzwerk aus Schulen, Hochschulen, Wirtschaft, Verbänden und Stiftungen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Blick auf die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu lenken.

Das Unternehmen KSB in Frankenthal zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Pumpen und Armaturen. Die KSB Stiftung widmet sich der Förderung von Wissenschaft und Forschung, der Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der schulischen Bildung. Ihr fließen regelmäßig Erträge aus den Dividenden der KSB-Aktien zu. Und mit diesem Geld soll Technik für Kinder und Jugendliche erlebbar gemacht werden. „Technik ist die Grundlage unseres modernen Lebens“, so Gerhard Bugla. Sollte das Interesse in diesem Bereich noch weiter sinken, sieht er „letztlich den Wohlstand unseres Landes in Gefahr“.

M3+: „Maschinenbau ist Mehr als nur Mathematik“

Der Name der Initiative M3+ steht dabei für „Maschinenbau ist mehr als nur Mathematik“. „Denn Mathematik ist ein bedeutsamer Grund, der vor einem Maschinenbaustudium abschreckt“, weiß Rainer Bade, früherer Leiter der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH) und jetzt bei der KSB Stiftung zuständig für die Bereiche Nachwuchsförderung und Bildung. Weitere Assoziationen seien aber auch „Messen, Modellieren, Machen“, „Mitmachen, Mitdenken, Mitentwickeln“ oder „Mein Material, mein Modell, mein Moment“.

Neben der Einrichtung einer Steuergruppe, die sich der Problematik des fehlenden technischen Nachwuchses strukturell annimmt, hat die Stiftung auch ein schulisches Pilotprojekt auf den Weg gebracht. Daran beteiligt sind das Mannheimer Johanna-Geissmar-Gymnasium (JGG), die IGMH sowie das Ludwigshafener Carl-Bosch-Gymnasium und die Integrierte Gesamtschule Ludwigshafen Edigheim. So hat das JGG mit der finanziellen Unterstützung der KSB Stiftung einen Makerspace eingerichtet. „Unser Wunsch war es, einen Raum zu haben, in dem die Schülerinnen und Schüler kreativ, digital und handwerklich arbeiten können – ganz im Sinne des forschenden Lernens“, erklärt Kerstin Rastall, MINT-Abteilungsleiterin am JGG. Die Schüler seien voll in den Planungs- und Umsetzungsprozess eingebunden gewesen: „Es ist ihr Raum“, so Kerstin Rastall. Aus dem früheren kleinen Fachraum sei nun ein Makerspace geworden, „ein Ort, der der Zukunft Raum geben soll“, formuliert es die Pädagogin.

Ebenfalls über einen Makerspace verfügt die IGMH, ausgestattet unter anderem mit Lasercuttern, 3-D-Druckern und Laptops. Außerdem können Schüler der gymnasialen Mittelstufe an der IGMH in Klassenstufe acht die Forscherklasse besuchen. Arbeitslehre wird hier ersetzt durch Projektunterricht im Makerspace und einen monatlichen Workshop im Mannheimer Technoseum. „Wir wollen damit das Interesse an Naturwissenschaften, am Tüfteln und am Programmieren wecken“, so IGMH-Lehrer Heiko Weidler. Begeisterung sei dabei wichtiger als sehr gute Noten. Für jede der vier Pilotschulen stand „ein mittlerer fünfstelliger Betrag“ zur Verfügung, berichtet Rainer Bade.

Die Pilotphase der Initiative M3+ ist nun abgeschlossen. „Das ist aber keine Muttertagsveranstaltung“, macht Bade deutlich. Aus diesem Projekt müsse nun ein Programm werden und beispielsweise auch Auswirkungen auf die Stundentafel haben. Außerdem solle das Netzwerk weiter wachsen. Bereits in den Startlöchern stehen das Lessing- und das Ursulinen-Gymnasium sowie weitere Schulen in Frankenthal und Worms. Die Schulen sollen dabei von M3+ nicht nur Makerspaces bekommen, sondern auch niedrigschwellige Kontakte zu Hochschulen und zur Industrie. Außerdem soll es regelmäßige schulische Netzwerktreffen geben, gemeinsame Initiativen und Wettbewerbe, die Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler sowie eine intensivierte Verankerung des Fachs Technik.

Netzwerk soll ausgeweitet werden

Aufseiten der Verbände, Hochschulen und Unternehmen sitzen beispielsweise die SRH-Hochschule, die Rheinland-Pfälzische Technische Universität, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, der Verein Deutscher Ingenieure, die Wissensfabrik und das Technoseum bereits im M3+-Boot. Auch mögliche weitere Partner haben bereits Interesse angemeldet: die GaraGe Leipzig, eine Lernfabrik für Wissenschaft und Technik, oder auch Engineering Data Intelligence, ein Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie. „Bildung ist das Erdöl unseres Jahrhunderts. Aber wir schöpfen es nicht. Und das darf nicht an der Finanzierung scheitern“, erklärt Gerhard Bugla, weshalb sich die KSB Stiftung hier engagiert.

Die vollständie Berichterstattung im morgenweb

© Simone Kiß Redaktion Reporterin Team Mannheim   |  Nachricht senden

' M3+ Förderprojekte ' mit Beteilgung von VDI Nordbaden-Pfalz snd aktuell in Vorbereitung!

Die aktuelle Rektorin der Technischen Hochschule, Angelika Altmann-Dieses, ehrt den langjährigen Rektor Dietmar von Hoyningen-Huene. Bild MM©Christoph Blüthner

Mannheimer Morgen, 22.03.2025 - Stadtausgabe | von Sebastian Koch

Mit einem Festakt feiert die Technische Hochschule ihren neuen Namen. Dietmar von Hoyningen-Huene wird ausgezeichnet.

Emotionale Ehrung

Dietmar von Hoyningen-Huene hat in seiner Karriere schon viel bewegt. Am späten Mittwochnachmittag aber ist er selbst bewegt. „Es ist mir in meinem Leben noch nicht so oft passiert, dass es mir die Sprache verschlägt“, räumt er sichtbar und hörbar gerührt auf der Bühne der OPAL ein. Dort wird der langjährige Rektor im Rahmen des Festakts zur Umbenennung der Hochschule Mannheim in Technische Hochschule Mannheim für seine Verdienste um die Einrichtung mit der Hochschulmedaille geehrt – für ihn eine „große Ehrung“ und „wunderbares Geschenk“.

Die Hochschulmedaille ist nicht nur Auszeichnung wie Anerkennung des Lebenswerks des 81-Jährigen. Die Übergabe ist auch emotionaler Höhepunkt des Festakts. Mehr als 600 geladene Gäste applaudieren Hoyningen-Huene mit Standing Ovations. In einem Video hatten zuvor Weggefährten wie der frühere Ministerpräsident Günther Oettinger oder Alt-Oberbürgermeister Peter Kurz Hoyningen-Huene gewürdigt.

Hoyningen-Huene hatte die Hochschule von 1985 bis 2007 als Rektor geleitet und war zudem Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz aller Fachhochschulen. Auch danach ist er der Hochschule am Neckarauer Übergang verbunden geblieben, als Stifter oder „wertvoller Berater“ für Angelika Altmann-Dieses, wie die seit Oktober 2023 amtierende Rektorin erklärt. Mit „visionärem Weitblick“ und „großem Engagement“ habe der Verfahrenstechniker die Hochschule geführt. Unter seiner Führung verdoppelte sich die Zahl der Studentinnen und Studenten, und neben vielen Ideen und Reformen wurde die Integration der Fachhochschulen für Gestaltung und Sozialwesen umgesetzt.

Mit der Umbenennung in Technische Hochschule Mannheim (TH) feiert die Einrichtung nun einen weiteren Meilenstein – ausgerechnet in einem Opernhaus. Dort ist die Technik ja eher Nebenrolle, und das Soziale und Kreative im Vordergrund. Doch der TH gehören eben auch weiterhin die Fakultäten für Sozialwesen und für Gestaltung an. Zwar sei es das Ziel, das Profil „als einzige Technische Hochschule in der Metropolregion zu stärken“, erklärt Altmann-Dieses. „Die primär nicht-technischen Disziplinen Sozialwesen und Gestaltung sind dabei aber weiter ein unverzichtbarer Bestandteil, um uns den drängenden Herausforderungen unserer Zeit umfassend stellen zu können.“

Auch mit neuem Namen bleiben alte Herausforderungen

Überhaupt spielen an diesem Nachmittag – neben den Chancen, die sich durch die Umbenennung ergeben sollen, allen voran die Schärfung des Profils sowie die stärkere Gewinnung von Interessierten für technische Studiengänge – auch Herausforderungen immer wieder eine Rolle. Das trägt zur Qualität des von Florian Kranefuß, dem Geschäftsführer der HAAS-Mediengruppe, der auch der „MM“ angehört, moderierten Festakts bei und sorgt für eine wohltuende Differenzierung der Reden. Die gesellschaftspolitischen Umstände sind 2025 auch für Hochschulen kompliziert.

So verweist Ministerialdirektor Hans Reiter darauf, dass die Umbenennung im Rahmen der Hochschulautonomie auf einer eigenen Entscheidung der Hochschule fuße. Mit Blick auf Entwicklungen, allen voran in den USA, „müssen wir die Hochschulautonomie und die Wissenschaftsfreiheit mit allen demokratischen Kräften in Zukunft verteidigen“. Weil das Land seit 2019 an Hochschulen für Angewandte Wissenschaft vor allem in Ingenieurwissenschaften außerdem einen Rückgang an Studenten von 20 Prozent verzeichnet, sei die Profilschärfung ein richtiger Schritt.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer äußert sich in seiner Festrede besorgt. „Wir sind schon lange nicht mehr die Konjunkturlokomotive Europas, sondern vielmehr das Bremskreuz“, kritisiert Manfred Schnabel. Die Situation sei geprägt von sinkender Wettbewerbsfähigkeit und fehlenden Strukturreformen. Umso wichtiger sei die Stärke der Region, die durch enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik herausrage. Schnabel betont die besondere Rolle der TH als Innovationsmotor. Das kommt gut an. Schließlich sollen an diesem Nachmittag nicht nur Herausforderungen, sondern auch Lösungen eine große Rolle spielen. Am besten solche, die die TH selbst gestalten kann. Die gehöre mit jährlich etwa zehn Millionen Euro an eingeworbenen Drittmitteln schließlich zu den forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands, erklärt Schnabel.

Das weiß auch Oberbürgermeister Christian Specht, der der TH ein Schild mit einer nach ihr benannten Straße schenkt. Man werde schauen, wo man das im Haus anbringen könne, freut sich Altmann-Dieses. Die TH jedenfalls, betont Specht, spielt für die Stadt – sei es mit Forschungen, etwa in der Medizintechnik oder durch ausgebildete Fachkräfte in der Verwaltung – eine große Rolle. Der Platz neben der Feuerwache sei für eine mögliche Expansion für die TH reserviert, sichert er zu.

Zurück zu Hoyningen-Huene. Der erzählt von einem Gespräch, das er vor Jahren mit einem ausländischen Studenten geführt habe. „This university is a singing company“, soll er gesagt haben. Diesen Spirit solle sich die TH bewahren, wünscht sich ihr langjähriger Rektor. Der übrigens bleibt bescheiden. Beim Pressefoto nach dem Festakt besteht er darauf, nur gemeinsam mit Rektorin Altmann-Dieses zu posieren — und stellt damit, wie in seiner ganzen Karriere, nicht sich selbst, sondern die Hochschule in den Mittelpunkt, die nun Technische Hochschule heißt.

© Sebastian KochRedaktion Mannheimer Morgen

Technische Hochschule Mannheim feiert Umbenennung

Der vollständige Bericht im morgenweb.de vom MANNHEIMER MORGEN

VDI in Nordbaden-Pfalz

Unsere regionale Einbindung

Mit den beiden Landesverbänden VDI Baden-Württemberg und VDI Rheinland-Pfalz sind wir eng verbunden
In Deutschlands Südwesten - in der Metropolregion Rhein-Neckar und darüber hinaus - vertreten wir als einer der großen Bezirksvereine mehr als 4.600 Mitglieder.

Wir sind der VDI in Nordbaden-Pfalz

Nordbadisch-Pfälzischer Bezirksverein e.V.

Die Koordinaten unserer Geschäftsstelle im MAFINEX Technologiezentrum

Julius-Hatry-Str. 1, 68163 Mannheim | Bau B .Ebene 1 .Bereich 2 .Raum 4

VDI Nordbaden-Pfalz führt eine gemeinsame Geschäftsstelle mit dem VDE Kurpfalz

Alexa Heinzmann

Leiterin Geschäftsstelle

Francine Smetan

Assistenz Geschäftsstelle

Verein Deutscher Ingenieure

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Durchführung von Online-Veranstaltungen

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