Direkt zum Inhalt
Bild: Gorodenkoff/ Shutterstock.com

VDI-Fachbereich

Produktentwicklung und Projektmanagement

VDI-Fachbereich Produktentwicklung und Projektmanagement

Damit Unternehmen in globalen Märkten erfolgreich sind, müssen sie nicht nur hervorragende technische Produkte herstellen, sondern auch komplette Lösungen für die Probleme der Kunden bieten. Dies geht nicht ohne ein erfolgreiches Projektmanagement mit guter Planung, Umsetzung und Steuerung. Im Zentrum steht der Mensch.

Er/Sie in ist Dreh- und Angelpunkt bei den Entstehungsprozessen von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen. Individuelle Kundenwünsche werden mit der Konstruktions- und Markenkompetenz des eigenen Unternehmens verbunden. In diesen Prozessen kommt es gleichermaßen auf Effizienz und Effektivität an. In interdisziplinären Entwicklungsteams verantworten Ingenieur*innen die Umsetzung neuer Ideen sowie die Anpassung bestehender Produktprogramme an technologische und wirtschaftliche Veränderungen.

Märkte, Kunden und Wettbewerber beeinflussen den Prozess und sorgen für einen stetigen Wandel unter Zeit- und Kostendruck. Die weitere Entwicklung der Produkte hin zu digitalen vernetzten Anwendungssystemen verlangt eine verstärkte Interdisziplinarität, effizientere Prozesse und neue Werkzeuge, um zusammen mit kundenindividuellen Dienstleistungen innovative Leistungspakete anzubieten.

Ganz gleich, ob Investitionsmaßnahmen, Reorganisationen, Produktentwicklungen oder digitale Transformationsprozesse – Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen, Bereichen und sogar Unternehmen erreichen im Team die besten Ergebnisse. Die Voraussetzung: Planung, Umsetzung, Steuerung und ein qualifizierter Projektverantwortliche. Diese müssen sich mit Zusammenhängen, Erfolgsfaktoren und Risiken auszukennen und abwägen können, aber auch Projektelemente sorgfältig gliedern und die am Projekt beteiligten Mitarbeitenden führen.

Trends aufzeigen und diskutieren

Der VDI-Fachbereich "Produktentwicklung und Projektmanagement" gehört zur VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung. Er beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Systemen, Entwicklungs- und Konstruktionsmethodik, Projekt- und Technologiemanagement.
Die Expert*innen des VDI-Fachbereichs entwickeln aktuell VDI-Richtlinien und Fachpublikationen zu folgenden Themengebieten:

  • Entwicklungsmethodik inkl. agiler Entwicklung
  • Digitalisierung in der Produktentwicklung
  • DfX (Design for X)
  • Technisch wirtschaftliches Konstruieren
  • Industriedesign – Nutzerintegrierte Produktgestaltung
  • Werkzeuge im Projektumfeld

Zukunft aktiv mitgestalten

Der VDI-Fachbereich "Produktentwicklung und Projektmanagement" verbessert durch seine Aktivitäten nachhaltig Produkte und Prozesse, entwickelt Methoden weiter, zeigt Trends auf und stellt sie zur Diskussion. Die Ergebnisse werden bei Veranstaltungen, in Form von VDI-Richtlinien oder anderen Publikationen veröffentlicht. So profitieren alle Ingenieur*innen davon. Seine Aktivitäten erweitert der Fachbereich ständig, denn es geht darum, Zukunft aktiv mitzugestalten. Sie sind herzlich eingeladen, aktiv mitzugestalten. Nutzen Sie das größte technische Expertennetzwerk Europas für Ihre Karriere. Sprechen Sie uns an.

Unser Fachbeirat

Gremium Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
Fachbereich Produktentwicklung und Projektmanagement B.Sc. Stefanie Bertuch Dipl.-Wirt.Ing. Patrick F. Schneider, Prof. Dr.-Ing. Frank Mantwill, Dipl.-Ing. Hubertus Prinzler Univ.-Prof. Albert Albers
Ing. Jürg Ammann
Dr.-Ing. Nikola Bursac
Dr.-Ing. Eckart Frankenberger
Dr.-Ing. Gamal Lashin
Dr.-Ing. Markus Mörtl
Dr.-Ing. Patrick Müller
Prof. Dr.-Ing. Kristin Paetzold
Dipl.-Wirt.Ing. Patrick F. Schneider
Dr.-Ing. Stefan Schulte
Prof. Dr.-Ing. Michael Vielhaber
Univ.-Prof. Thomas Vietor
und weitere Experten

Richtlinien aus dem VDI-Fachbereich Produktentwicklung und Projektmanagement

Unsere Fachausschüsse

Gremium Beschreibung Vorsitz Stellvertretung Mitglieder
VDI-GPP FA404 Digitaler Transformationsprozess in Unternehmen

Welche Strategien müssen Unternehmen verfolgen, um die Herausforderungen des Digitalen Wandels zu meistern? Zum Thema Digitale Transformation sehen die Expertinnen und Experten noch Handlungsbedarf bei deutschen Unternehmen. Aus diesem Grund wurden praxisorientierte Handlungsempfehlungen herausgegeben und ein Orientierungsrahmen gesteckt für die Gestaltung der Digitalen Transformation in Unternehmen und zur Zukunftssicherung. Erschienen ist ein Statusreport und die Richtlinie VDI 6603 "Unternehmen digital transformieren" - immer mit Blick auf Mensch, Organisation und Technik.

Die Expertinnen und Experten sind sich einig: Digitalisierung nimmt an Bedeutung zu und kann von keinem Unternehmen unberücksichtigt bleiben. Ad-hoc-Projekte sind keine Lösung. Oft fehlt eine umfassende Strategie oder gar eine Bereitschaft für einen grundlegenden Veränderungsprozess. Gerade für KMUs ist die Komplexität des Themas und der nötigen Änderungen eine große Herausforderung. Geschäftsmodell müssen ggf. grundlegend geändert, digitale Produkte und Prozesse geschaffen werden. Der digitale Wandel in den Technologiebereichen Big Data, Internet der Dinge, Industrie 4.0, Smart Factory, Cloud Computing, Robotik und Additive Fertigung hat Auswirkungen auf sämtliche Unternehmensbereiche und kann deshalb nur erfolgreich vollzogen werden, wenn er ausgehend von der Unternehmensstrategie durchgeführt wird. Dabei müssen die Beschäftigten einbezogen werden. Bedarfsgerechte und angepasste Qualifizierungsmaßnahmen sorgen dabei für die Unterstützung der Mitarbeiter/innen. Es ist ein Wandel im Denken der Einzelnen und in der gesamten Unternehmenskultur erforderlich.

Zielgruppe sind Unternehmer in kleinen und mittleren Unternehmen und unternehmerisch geführten Institutionen, Führungskräfte und Personalentwickler, die Anforderungsprofile formulieren wollen. Mitarbeiter erhalten einen Überblick über das Vorgehen.

Dipl.-Kult. Barbara Gronauer Dr.-Ing. Ralf Theiß, Dr.-Ing. Fabian Schreiber Prof. Dr. Thomas Berlage
Helmut Eberz
Dipl.-Ing. (FH) Dörte Hinz
Dr.-Ing. Tim Jeske
Dipl.-Ing. Christian Kind
Dr.-Ing. Christoph Taphorn
und weitere Experten
VDI-GPP FA405 Kooperation mit Entwicklungspartnern

Die Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen, die Anwendung von neuen Technologien und ganz allgemein die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit machen es für Unternehmen notwendig, Entwicklungspartnerschaften mit anderen Unternehmen und Lieferanten einzugehen und diese in einem Projekt zu integrieren.

Der Unterschied zu den herkömmlichen Projekten besteht in der Ausgestaltung der Partnerschaft, die über die Stellung eines reinen Entwicklungslieferanten hinausgehen kann. Als Gründe, derartige "Partner-Projekte" anzugehen, sind häufig die Konzentration auf Kernkompetenzen, die Nutzung des Know-hows von  Unternehmen mit komplementärem Leistungsumfang sowie Entwicklungslieferanten, Synergieeffekte im Projekt und Verkürzung von Entwicklungszeiten zu nennen. Wesentliche Herausforderungen liegen für den Projektingenieur in der Integration der externen Partner sowie der Umsetzung der innerbetrieblichen Strategievorgaben. Dabei sind Fragestellungen der systematischen Auswahl und der organisatorischen Einbindung zu berücksichtigen. Die spezifischen Aufgaben des Projektingenieurs, seine Rolle sowie die erforderliche Qualifikation zur Leitung oder Mitarbeit in einem Mehr-Unternehmen-Projekt mit Entwicklungspartnern, sollen im Fachausschuss besprochen und in einem Vorgehensmodell erarbeitet werden.

Dipl.-Wirt.Ing. Patrick F. Schneider - M.Sc. Antonio Mazzoldi
Dr.-Ing. Valentin Meimann
Dipl.-Phys. Hendrik Wölper
und weitere Experten
VDI-GPP FA406 Internationale Projekte

Um Ingenieuren, die in internationalen Projekten arbeiten, eine praxisorientierte Hilfestellung zu geben, hat die VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (VDI-GPP) innerhalb des VDI-Fachbereichs Projekt- und Prozessmanagement den Fachausschuss 406 „Internationale Projekte“ gegründet.

Ziel des Fachausschusses ist es, eine VDI-Richtlinie für Projektingenieure in internationalen Projekten zu erstellen. Werden Projekte im oder mit dem Ausland abgewickelt, verstärken sich soziale, fachliche und kulturelle Probleme und Herausforderungen. Als Praxisleitfaden wird beschrieben werden, welche Inhalte in internationalen Projekten beachtet werden sollen oder welche Werkzeuge unterstützend in der täglichen Arbeit in internationalen Projekten einsetzbar sind. Ebenfalls sollen Empfehlungen für die Gestaltung des Projektumfelds gegeben werden. Darüber hinaus werden die speziellen Fähigkeiten und Eigenschaften beschrieben werden, die ein Ingenieur haben muss, um erfolgreich die Position eines Projektleiters oder Experten für Projektmanagement in internationalen Projekten zu bekleiden.

Die VDI-Richtlinie kann für den Ingenieur eine schnelle Hilfestellung im Projektalltag darstellen aber auch zur Besetzungshilfe im Personalwesen herangezogen werden. Sie soll branchenunabhängig im technisch-wirtschaftlichen Umfeld in großen Unternehmen, aber auch in KMUs anwendbar sein. Sie kann in der international tätigen Industrie ebenso wie in der Forschung und Lehre Verwendung finden.Der praktische Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Fachausschusses. Derzeit plant der Ausschuss die Besonderheiten der Arbeit von Ingenieuren in internationalen Projekten in der VDI 6601 Blatt 1 umfassend darzustellen. Im Anschluss werden sich die Experten mit Anforderungen an die Qualifizierung für die Arbeit in internationalen Projekten beschäftigen (VDI 6601 Blatt 2). Insbesondere das Blatt 2 kann ggf. als Basis für die Gestaltung von Weiterbildungsmaßnahmen herangezogen werden.

B.Sc. Stefanie Bertuch Martin Bartsch Torsten Awolin
B.Eng. Cedrik Schlag
und weitere Experten
VDI-GPP FA407 Werkzeuge im Projektumfeld

In der heutigen globalen Welt gilt es immer mehr, unsere Leistungen am Kunden orientiert, in kürzester Zeit, zu akzeptierten Preis und möglichst mit unvergleichbaren Alleinstellungsmerkmalen zu entwickeln. Dazu besteht die Notwendigkeit unsere Projektvorhaben möglichst effektiv und effizient abzuwickeln. Das in den Unternehmen dafür eingesetzte Instrument ist das Projektmanagement.Initiieren, Planen, Steuern, Kontrolle und Abschluss der Projektvorhaben sind die klassischen Herausforderungen im Projekt-management. Viele Begriffe und Verfahrensweisen im Projektmanagement sind etabliert und standardisiert. Viele Methoden und Werkzeuge kommen in den unterschiedlichsten Projektvorhaben zur Anwendung, mehr oder weniger gezielt und auch mehr oder weniger erfolgreich.
Der VDI Fachausschuss 407 "Werkzeuge im Projektumfeld" arbeitet mit seinen Experten an einem Statusreport sowie einem Online Auswahltool für alle, die mit Projekten arbeiten, den Führungskräften, den Projektleitern, den Teammitgliedern sowie weiteren Projektbeteiligten eine praxisorientierte Anwendungsempfehlung für Hilfsmittel zur schlanken und wirkungsvollen Projektarbeit inklusive Weiterentwicklung der persönlichen Fähigkeiten wünschen.

Ing. Jürg Ammann Dipl.-Phys. Hendrik Wölper Dipl.-Ing. (FH) Jochen Bergmann
B.Sc. Stefanie Bertuch
Dipl.-Ing. Jürgen Heusinger
Johannes Kienl
Dipl.-Designer Karsten Pingler
Kevin Sommer
Dr.-Ing. Guido Wüstenhagen
und weitere Experten
VDI-GPP FA702, GPP-GMA-Gemeinschaftsausschuss „Systemhaus“ - Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler - Prof. Dr.-Ing. Torsten Bertram
Prof. Dr.-Ing. Frank Mantwill
M.Sc. Christian Oleff
M.Sc. Christian Oleff
Prof. Dr.-Ing. Stephan Rinderknecht
und weitere Experten
VDI-GPP FA710 Agile Entwicklung mechatronischer Systeme

Ziel des Fachausschusses ist es, Erfahrungen und Herausforderungen im Umgang mit agilen Methoden und den damit verbundenen Transformationsprozessen zu sammeln, zu strukturieren und auszutauschen. Im Dialog zwischen Industrie und Forschung gilt es, Best Practices zu identifizieren und zu beschreiben, um das Wissen zum agilen Arbeiten möglichst breit für die Industrie verfügbar zu machen und damit Hilfestellungen in der Implementierung und Nutzung agilen Arbeitens zu geben. Zudem sollen durch die Aktivitäten im Arbeitskreis weitere Kollaborationen an der Schnittstelle zwischen Forschung und Innovation entstehen, deren Erkenntnisse wiederum in den Arbeitskreis zurückfließen und Interessenten zur Verfügung gestellt werden. Geleitet wird der Fachausschuss von Frau Prof. Dr.-Ing. Kristin Paetzold und Herrn Dr. Ing. Nicola Bursac.

Prof. Dr.-Ing. Kristin Paetzold Dr.-Ing. Nikola Bursac Univ.-Prof. Albert Albers
Dipl.-Ing. Jan Breitschuh
Prof. Dr.-Ing. Werner Engeln
Erik Hofbaur
Dr.-Ing. Simon Klingler
Prof. Dr.-Ing. Frank Mantwill
M.Sc. Daniel Mau
M.Sc. Marvin Michalides
M.Sc. Mikko Niehoff
M.B.A.+ Eng. Frederik Nieweg
Dipl.-Ing. Jürgen Rambo
Dipl.-Ing. Markus Spadinger
und weitere Experten
Dr.-Ing. Daniela Hein
Ihre Ansprechpartnerin

Dr.-Ing. Daniela Hein

Geschäftsführerin der VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung
Teilen