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VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (VDI-GPP)

FA 315 Performance Pricing

Mitglieder des VDI-Fachausschusses "Performance Pricing" (Bild: VDI e.V.)
FA 315 Performance Pricing

(English Version)

 

Viele führende Unternehmen wenden Performance Pricing (PP) als Methode zur statistischen, das heißt regressionsanalytischen Preis-Wert-Analyse in Einkauf und der einkaufsnahen Entwicklung an.

 

Die Vorgehensweisen sind dabei jedoch häufig sehr firmenspezifisch, was die Vergleichbarkeit und Robustheit von Performance-Pricing-Modellen stark beeinträchtigt. Performance Pricing entfaltet bei einer solchen Handhabung daher nicht seine volle technisch-kommerzielle Wirkung.

 

Vor diesem Hintergrund hat die VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (VDI-GPP) innerhalb des VDI-Fachbereichs Value Management/Wertanalyse den Fachausschuss 315 „Performance Pricing“ gegründet.

 

Es sind sowohl Performance-Pricing-Experten aus der Wissenschaft als auch aus der Industrie darin vertreten. Der praktische Erfahrungsaustausch ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Fachausschusses. Nachdem die Grundlagen des Performance Pricing in der VDI 2817 Blatt 1 umfassend dargestellt worden sind, liegt der Fokus der Richtlinienarbeit momentan auf der Erstellung eines Kataloges mit Wertetreibern für die häufigsten Materialgruppen (VDI 2817 Blatt 2). Eine ingenieurgetriebene Vorgehensweise wird nicht nur die Robustheit der PP-Modelle stark verbessern, sondern auch die organisationsübergreifende Anwendung stark erleichtern.

 

Der Fachausschuss freut sich über Anregungen, die zur weiteren Verbreitung der Methode Performance Pricing beitragen.

 

Vorsitzender des Fachausschusses:
Brian Sieben
Hilti AG, Schaan, Fürstentum Liechtenstein

 

Stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses:

Oliver Soltau

Finder GmbH, Trebur-Astheim


Aktuell veröffentlichte und gültige Blätter der VDI 2817:


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Die Inhalte von VDI-Richtlinien entstehen in Übereinstimmung mit VDI 1000 und bilden den Konsens der Verkehrskreise ab. Sie gelten als anerkannte Regeln der Technik. Die Inhalte dieser FAQ dagegen sind rein informativ und haben nicht den Status anerkannter Regeln der Technik. Sie stellen insbesondere auch keine Rechtsberatung dar, sondern sollen als beispielhafte Fallbesprechungen Hilfestellungen für Richtlinienanwender geben. Sie können nicht die eingehende Rechtsberatung durch eine hierzu berufene Person ersetzen und sind nicht als zusätzliche oder über die Richtlinieninhalte hinausgehende Festlegungen zu verstehen.

Es sind noch keine Fragen hinterlegt.


Eine Übersicht über weiterführende Literatur zum Thema Performance Pricing liefert folgende Auflistung:

  • Drescher, T. (2010). Linear Performance Pricing – Limits and Approaches to Overcome Pitfalls. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT). Lappeenranta.
  • Güthenke, G., Möller, H. (2007a). Preis-Performanz-Analyse.: Welcher Preis gehört zu der geforderten Produktfunktionalität. wt Werkstattstechnik Online, 97(6), S. 381–384 und S. 458–463.
  • Güthenke, G., Möller, H. (2007). Application of price performance analysis in different supplier-buyer relationships. The 23rd IMP Conference, Manchester Business School, 30. August bis 1. September 2007, Manchester 2007, ISBN: 1-86115-128-4
  • Marxer, C. (2017). Methodische Verbesserung des Performance Pricings mithilfe der Ähnlichkeitsanalyse. Semesterarbeit am Lehrstuhl für Produktentwicklung (PE) der technischen Universität München.
  • McKinsey and Company (2003). McKinsey and Company details Linear Performance Pricing. Automotive OE Supplier News, 6 (6), S. 5.
  • Möller, H. (2009). Methodik zur Erzielung von Preistransparenz im Einkauf. Aachen: Apprimus Verlag.
  • Newman, W. R., Krehbiel, T. C. (2007). Linear performance pricing: A collaborative tool for focused supply cost reduction. Journal of Purchasing and Supply Management, 13 (2), S. 152–165.
  • Proch, M., Krampf, P., Schlüchtermann, J. (2013). Linear Performance Pricing als Instrument zur Kostenoptimierung in der Supply Chain. Die Betriebswirtschaft (DBW), 73(6), S. 515–534.
  • Sànchez Ollé, M. (2013). Pricing in the purchasing department: Finding the right methodology to generate sustainable competitive advantage.
  • Sieben, B. (2010). Leistungen vergleichbar machen und Kosten sparen – Wertorientierter Einkauf. Vortrag beim BME-Forum Einkauf von Werkzeugen und Formen. Wiesbaden.
  • Sieben, B. (2010). Einkaufsprozesse wertorientiert gestalten – Leistungen vergleichbar machen und Kosten sparen. Vortrag beim IT-Forum der Handelskammer beider Basel. Basel.
  • Wang, X. (2009). Analyse chinesischer Lieferantenangebote am Beispiel von Aluminiumdruckguss-, Kunststoffspritzguss-, und Feindrehteilen. Diplomarbeit am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Institut für Technologie.
(Bild: VDI)
Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner im VDI:
Dr.-Ing. Daniela Hein
Fachbereich Value Management/ Wertanalyse
Telefon: +49 211 6214-336
Telefax: +49 211 6214-97 336
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