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Unsere Mitgliederzeitschrift: Das iQ-Journal

erscheint 4 mal im Jahr

Geballter Lesestoff: Starke Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft

Das iQ-Journal ist das Fachmagazin für Wirtschaft und Wissenschaft aus der Region Braunschweig. Seine Leserinnen und Leser sind die mehr als 3.500 Ingenieurinnen und Ingenieure im VDI Braunschweig und kommen aus Unternehmen und Hochschulen.

Das iQ-Journal erscheint im Drei-Monats-Rhythmus und widmet sich in jeder neuen Ausgabe einem anderen Schwerpunktthema, das von Autoren aus Wirtschaft und Wissenschaft ausführlich beleuchtet wird. 

Die Redaktion freut sich über Ihre Kommentare und Anregungen für Titelthemen und Berichte.

Sie erreichen uns unter: redaktion@vdi-bs.de  
 

Jahrgänge 2014 - 2019

iQ-Journal 1/2019

Zur Sache:

Dipl.Ing. Mario Schlömann

Was denken Sie, wenn Sie Begriffe wie „Vertrieb“, „smarte Kommunikation“ und „#Sales40“ lesen? Genau, dass es ums Verkaufen geht. Aus eigener Erfahrung wissen Sie, dass hinter einem Kauf immer auch ein Nutzen steckt. Er kann Ihren Hunger stillen, Ihnen ein tolles Erlebnis bescheren oder Ihr Bedürfnis nach Sicherheit und Mobilität befriedigen. Hier kommt der Verkäufer ins Spiel: Er muss wissen, was Sie benötigen. Deswegen spielt die Kommunikation zwischen Ihnen, dem Kunden, und dem Anbieter von Produkten oder Dienstleistungen – vertreten durch den Vertrieb – die entscheidende Rolle. 
Diese besondere Kommunikation gilt es aus Vertriebssicht zu analysieren, zu verstehen und schließlich zu gestalten. Umso mehr unter Berücksichtigung einer sich immer schneller ändernden Welt. Als Techniker und Ingenieure sind wir es gewohnt, mit Zahlen zu argumentieren – jedoch nicht immer proaktiv, sondern meist erst im Rahmen einer Problemstellung. 
Ich rufe Sie auf: Ändern Sie das, werden Sie aktiv! Beginnen Sie mit Ihrer Kommunikation und machen Sie Vertrieb in eigener Sache! Aus meinem Verständnis heißt dies konkret: Stehen Sie für Ihre Werte und Ihre Vorstellungen ein, nicht nur in einer technischen, sondern unserer aller Welt. 
Ich bin ein von Natur aus neugieriger Mensch. Daher war ich bei der Gründung unseres neuen Arbeitskreises „Technischer Vertrieb #Sales40“ gleich Feuer und Flamme. Bringen auch Sie sich in Ihrer nahen Umwelt bzw. Ihrer technischen Welt ein! Suchen Sie Gleichgesinnte und tauschen Sie sich aus! Natürlich geht das am besten beim VDI. Der Verein kann hierfür die Plattform bieten in ganz unterschiedlichen Formen. Nehmen Sie teil, nicht nur in Arbeitskreisen, sondern auch an der Jahresmitgliederversammlung am 5. April 2019, ein Format, bei dem wir in den Dialog treten wollen. 
Lassen Sie uns miteinander reden, seien Sie fordernd, aber auch vergebend und fördernd, vor allem jedoch ehrlich. Dies gilt ganz besonders jetzt in der Weihnachtszeit. Zu dieser wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, viel Ruhe und vor allem gute Gespräche.

Weitere Titel:

  • Die Expedition des AK #Sales40
  • Gefragt: Hilfe zur Selbsthilfe
  • Vom Produkthandel zur integrierten Beratung 
  • Technischer Vertrieb in eigener Sache 

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iQ-Journal 2/2019

Zur Sache

Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Hans Sonnenberg, Mitglied des Vorstands und Schriftleiter iQ-Journal

Das Gefühl der Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Nach Nahrung und Wohnung benötigen wir Schutz gegen Feinde und die Unbilden des Lebens. Bereits die mittelalterlichen Gesellschaften postulierten zwecks christlich-sozialer Fürsorge entsprechende Rechte und Pflichten. In der Zeit der Aufklärung folgten für den Bürger individuelle Schutzrechte, Menschenrechte, Grundrechte. Heute versuchen wir mittels diverser Versicherungen (gegen Unfälle, Berufsunfähigkeit, Haftung etc.) vorzusorgen.

Bedeutet Sicherheit objektiv das Nichtvorhandensein von Gefahr, wissenschaftlich, statistisch nachweisbar, so bietet sie subjektiv die Gewissheit oder wenigstens das Gefühl, vor möglichen Bedrohungen geschützt zu sein, nämlich seines Lebens, seiner Gesundheit, seiner sozialen Existenz, seines Lebensstandards und seiner Umwelt. Denn "ohne Sicherheit ist keine Freiheit", erkannte schon Wilhelm von Humboldt.

Ingenieure leisten ihren Beitrag mit Sicherheitstechnik, einerseits durch die Anwendung von Erkenntnissen über die Vermeidung von Unfällen, andererseits durch Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit und Lebensdauer von Maschinen und Anlagen.

Wir unterscheiden innere Sicherheit (Sekurität, Security), damit meinen wir Sorglosigkeit, Angriffssicherheit, Schutz des Objektes vor der Umgebung, von der äußeren Sicherheit (Safety), d.h. Gefahrlosigkeit,Betriebssicherheit, Schutz der Umgebung vor einem Objekt.

Sicherheit wünschen wir uns in allen Lebensbereichen - Anlass zum Philosophieren. Dazu ist hier nicht der Ort. Doch können wir Beiträge leisten, pragmatische und hilfreiche. Sie seien Ihnen in dieser Ausgabe anempfohlen. Vorrangig geht es um Sekurität, damit wir sorglos sein können. Denn Ingenieure tun etwas dafür, mit Sicherheit.

Und, liebe Mitglieder, wir haben noch eine herzliche Bitte: Kommen Sie zu unserer Jahresmitgliederversammlung am 5. April 2019 (siehe Seite 16)! So können Sie sich des Bemühens Ihres Vorstandes versichern, dass Ihre persönlichen Anliegen vertreten werden. Ein gemütliches Beisammensein lädt ein zum Gedankenaustausch.

Weitere Titel

  • Wie man sich vor Einbrüchen schützt 
  • Autonomes Fahren kommt – mit Sicherheit 
  • Integration von Drohnen in den Luftverkehr 
  • So bringen wir Sicherheit ins Rollen

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iQ-Journal 1/2018

Zur Sache

Professor Dr.-Ing. Norbert Fisch, Dipl.-Ing. Architekt Thomas Wilken und Dr.-Ing. Stefan Plesser, Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig

Gebäude haben in den vergangenen dreißig Jahren große Fortschritte gemacht – im Hinblick auf Energieeffizienz, Raumklima und Nachhaltigkeit. Mit der integralen Planung wird die Trennung von Architektur und Fachplanung überwunden. Gebäude werden heute als ganzheitliche Systeme begriffen. Einzelne Technologien wie Hocheffizienzpumpen und LED- Beleuchtung haben mit Quantensprüngen zur Verbesserung der Energieeffizienz beigetragen. Und die Branche legt keine Pause ein: Die aktuellen Schlagwörter sind Smart Home und Building Information Modelling. 
Bei aller Dynamik zeigen Untersuchungen aber auch, dass vieles von dem, was in den Konzepten angedacht wird und durch moderne Technik eigentlich möglich ist, in der Praxis nicht ankommt. Integrale Konzepte und automatisierte Komponenten ermöglichen kein Plug & Play, sondern müssen mit großer Sorgfalt geplant, errichtet und betrieben werden. Hier liegt die größte Herausforderung für Gebäude: Wir brauchen Prozesse, mit denen wir die mögliche Performance auch realisieren können. 
Hierzu erarbeitet auch der VDI wichtige Beiträge. Neue Richtlinien wie die VDI 6039 zum Inbetriebnahmemanagement und die VDI 6041 Technisches Monitoring definieren Prozesse, mit denen die Qualität von Gebäuden verbessert werden kann. Bund und Länder haben begonnen, entsprechende Leistungen in ihre Bauprojekte zu integrieren. Ein wichtiger Schlüssel wird eine erfolgreiche Digitalisierung sein, um die am Bau in der Regel noch sehr diversen und personalintensiven Prozesse effektiv einführen und skalieren zu können. Denn die nächsten Herausforderungen stehen bereits vor der Tür: Im Zuge der Energiewende müssen Energiekonzepte nicht nur auf Gebäudeebene, sondern für ganze Quartiere entwickelt werden, um ein effizientes Energiemanagement zu ermöglichen. 
Das Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig stellt sich diesen Herausforderungen gemeinsam mit den Ausgründungen siz energie+, energydesign braunschweig GmbH und synavision GmbH. An der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis entwickeln wir Methoden und Werkzeuge, mit denen Gebäude durch optimierte Prozesse das ganze Potenzial innovativer Technologie und integraler Konzepte nutzen können. Es bleibt spannend! 

Weitere Titel:

  • Solarer Zehnkampf in China
  • So funktioniert Klimaneutralität 
  • Big Data in der Baubranche 
  • Chancen der Digitalisierung 
  • Reallabore für die Energiewende 
  • Start-up: synavision

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iQ-Journal 2/2018

Zur Sache

Prof. Dr.-Ing. Harald Bachem, Vorsitzender des VDI Braunschweig

„Das war ein toller Abend!“, hieß es im Anschluss an unsere große Podiumsdiskussion von vielen Seiten. Und in der Tat war es auch für mich die mit Abstand ereignis- und abwechslungsreichste Mitgliederversammlung, seitdem ich dem Vorstand des VDI Braunschweig angehöre. 
Unsere Gäste erlebten bewegende Momente im Festsaal der IHK Braunschweig. Zuerst, als wir unsere langjährigen Mitglieder ehrten. Und dann, als wir Josef Thomas mit der Ehrenplakette des VDI auszeichneten. An dieser Stelle bedanke ich mich von ganzem Herzen für seine ehrenamtliche Arbeit, die er in den vergangenen Jahren für unseren Bezirksverein geleistet hat. 
Bei den Vorstandswahlen gab Josef Thomas sein Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden weiter an Rüdiger Wendt. Schön, dass er unserem Vorstand erhalten bleibt – mit Verantwortung für das Ressort Ingenieurregion. Neu im Vorstand unseres Bezirksvereins ist Mario Schlömann, der das Ressort Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit all meinen Vorstandskollegen, denn wir haben ein wirklich tolles Team. 
Zurück zur Podiumsdiskussion, die der Höhepunkt unserer Mitgliederversammlung war. Vertreter von Schule, Hochschule und Landesschulbehörde, von Wirtschaft und Politik: Sie alle kamen zu Wort und lieferten wertvolle Ansätze für unser Projekt ingenieurregion.de. In Zukunft finden auf dieser Online-Plattform, die der Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung dient, neue Vortrags-, Diskussions-, Vernetzungs- und Bildungsformate ihren Platz. 
Die vielen guten Anknüpfungspunkte aus der Podiumsdiskussion werden wir in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit unseren Projektpartnern aufgreifen. 

Weitere Titel

  • Auszeichnung für Josef Thomas 
  • Unsere Jahresmitgliederversammlung 
  • Das ist die Ingenieurregion
  • In Bildern: JMV und Podiumsdiskussion

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iQ-Journal 3/2018

Zur Sache

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uwe Dombrowski, Geschäftsführender Leiter Institut für Fabrikbetriebslehre und Unternehmensforschung, TU Braunschweig

Es ist nicht selbstverständlich, dass Unternehmen ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Umwelt gerecht werden. Katastrophale, unethische Arbeitsbedingungen zugunsten des rein wirtschaftlichen Erfolges sind keine Seltenheit und auch in den renommiertesten Unternehmen zu finden. 
Drei Beispiele: Im Jahr 2013 ist in Bangladesch das Fabrikgebäude eines großen Textilunternehmens infolge eines Brandes eingestürzt; 900 Menschen kamen ums Leben, weil wichtige Sicherheitsregeln nicht eingehalten wurden. Amnesty International beklagt seit Langem die Förderbedingungen von Cobalt. Das Metall wird vor allem im Kongo und unter schlimmsten Bedingungen gefördert, um den steigenden Bedarf für Akkumulatoren zu decken. Lungenkrankheiten und Unfälle in ungesicherten Tunneln zählen zu den Risiken für die Arbeiter. Das dritte Beispiel sind die jüngst bekannt gewordenen Tierversuche im Rahmen von Abgastests von Dieselfahrzeugen. 
Auch in der Wissenschaft müssen ethische Grundsätze befolgt werden. Trotz Wissenschaftsfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes muss darauf geachtet werden, dass Forschungsergebnisse nicht missbraucht werden. Daher gilt es, Grenzen zu setzen und ethische Grundsätze zu etablieren. Nicht nur in Bezug auf gesellschaftliche und umweltbezogene Aspekte, sondern auch bezogen auf den eigenen Erfolg sollte es in Ihrem Interesse liegen, ethisch korrekt zu handeln und andere dafür zu sensibilisieren. Der VDI veröffentlichte hierzu im März 2002 die Ethischen Grundsätze des Ingenieurberufs. 
Diese Leitlinien werden neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in meinem Institut mit Beginn ihrer Tätigkeit ausgehändigt. Damit soll das Bewusstsein der Ingenieurinnen und Ingenieure geschärft werden, als Gestalter der Technik und als zukünftige Führungskräfte verantwortungsvoll zu handeln.

Weitere Titel

  • Ethik und ihre Anwendung 
  • Ingenieure ohne Grenzen in Balanka 
  • Wo bitte geht es zur Ethik?
  • Eine moderne Beziehung
  • Im Fluss des Lebens

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iQ-Journal 4/2018

Zur Sache

Dipl.-Ing. Rüdiger Wendt, stellvertretender Vorsitzender des VDI Bezirksverein Braunschweig

Waren Sie im Frühjahr auf der Hannover-Messe? Seit 25 Jahren gehe ich regelmäßig dorthin und schaue auch beim VDI vorbei. Dieses Jahr war das Motto des Standes: „SMART GERMANY – Ingenieure gestalten Zukunft“. Wenn Sie dieses Heft lesen, werden Sie sehen, dass dieses Motto in unserem Bezirksverein bereits voll umgesetzt wird.
Der VDI-Stand ist begehrt und mit interessanten Ausstellern gespickt. Dennoch klagte der Bereich Mitglieder- und Regionalservice über den geringsten Zuwachs an Neu-Mitgliedern, seitdem er an der Messe teilnimmt. In diesem Jahr bin ich zum ersten Mal aus Asien nach Hannover eingeflogen. Dies war eine völlig neue Erfahrung und zeigte einmal mehr, dass es trotz Globalisierung in Hannover viel zu sehen gibt und man interessante Gespräche führen kann. Es zeigt aber auch, dass wir uns in Deutschland anstrengen müssen. Der Schlüssel zum Erfolg wird nicht darin liegen, welche Aufgaben Computer- und Robotik-Anwendungen alleine übernehmen können. Sondern im Geschick, menschliche Ausführung und automatisierte Unterstützung clever zu kombinieren.
So lautet meine Schlussfolgerung für den VDI: Die Messe war schlichtweg zu interessant, um einen Mitgliedsantrag auszufüllen. Zu sehen war, dass aus reinen Computer-Anwendungen „smarte“ Lösungen geworden sind. Roboter strahlen eine große Faszination aus. Da lässt man sich schon mal gerne von einer Robotik-Anwendung sein Bier einschenken. Innovationen und spannende Produkte werden Ihnen auch in diesem iQ-Journal nahegebracht. Ein neuer, ganz besonders smarter Arbeitskreis stellt sich vor. Und wir spannen einen Bogen von der Wiege der Raumfahrt zu aktuellen Raketen-Projekten mit Braunschweiger Beteiligung.
In der Region Braunschweig sind wir auf einem guten Weg, die Zukunft zu meistern. Mit dem Projekt „ingenieurregion.de“ haben wir einen großen Gestaltungsrahmen und eine Riesenchance, im „World Class Engineering“ ganz vorne mitzuspielen. Die Aufgabe des Braunschweiger Bezirksvereins ist es, aus diesen interessanten Neuerungen Aktivitäten zu entwickeln, passive Mitglieder zu aktiven zu machen und neue hinzuzugewinnen. Dabei werden wir auch den Nachwuchs nicht aus den Augen verlieren. Gestalten Sie mit und werden Sie aktiv.

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iQ-Journal 1/2017

Zur Sache

André Kandzia, Mitglied des Vorstands des VDI Braunschweig

Industrie 4.0 – das ist das große Schlagwort der vergangenen Zeit im industriellen Umfeld. Wohl kaum ein Begriff löst bei vielen so viele Fragezeichen aus. Gerade im Mittelstand fragt man sich, ob man den Anschluss schon verpasst hat oder wo die Reise hingeht. 
Ist alles nur ein großer Hype? Ein Verkaufsargument? Oder kann das, was hinter dem Schlagwort steckt, dazu dienen, den Vorsprung deutscher Ingenieurskunst weltweit zu behaupten? 
Fakt ist, dass bislang fast jeder nach konkreten Geschäftsmodellen sucht, aber fast niemand mit überzeugenden Konzepten fündig geworden ist. Wir sollten uns daher kritisch mit dem Thema auseinandersetzen und nicht auf jeden Zug aufspringen. Einen Versuch der objektiven Betrachtung finden Sie in dieser Ausgabe des iQ-Journals. 
Fakt ist aber auch, dass die Entwicklung von Industrie 4.0 in jedem Fall weiter voranschreiten wird. Ignorieren können wir alle das Thema nicht, weil es tiefgreifende Veränderungen in unserer Arbeitswelt nach sich ziehen wird. 
Um das Titelbild aufzunehmen: der Mensch inmitten einer hochtechnisierten Anlage. Heute arbeitet er noch direkt im Produktionsprozess und bestückt zum Beispiel Anlagen. Aber welche Rolle werden wir Menschen in Zukunft spielen? 
Es zeichnet sich ab, dass es in Zukunft noch viel mehr als bisher auf die clevere Entwicklung von Anlagen ankommen wird, wenn wir in Deutschland weiter in der Spitze mitwirken wollen. Hier liegt die große Chance von Ingenieuren, diesen Wandel zu gestalten.

Weitere Titel

  • Die Fabrik der Zukunft gibt es schon 
  • Vortrag des Jahres des VDI Braunschweig 
  • Mehr Mut, weniger Angst
  • Digitalisierung erfasst das Handwerk 
  • Roboter, Sensoren & Co. für KMU 
  • Industrie 4.0 und Studium – passt das? 

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iQ-Journal 2/2017

Zur Sache

Prof. Dr.-Ing. Harald Bachem, Vorsitzender VDI Braunschweig

Unser Verein setzt die Segel in Richtung des kommenden Jahrzehnts. In unserer Ingenieurregion prägt seit Monaten das Strategieprojekt VDI2020 die Arbeit vieler, vieler Akteure. So auch im Kreis des erweiterten Vorstands, wo wir mit großem Engagement die strategische und inhaltliche Ausrichtung des Vereins für die nächsten Jahre erarbeiten.
Im Mittelpunkt stehen Sie: Zentrale Aktivitäten richten sich an neue und gestandene Mitglieder unseres Braunschweiger Bezirksvereins!
In Verbindung mit dem Projekt Braunschweig/Wolfsburg – Die Ingenieurregion sollen darüber hinaus maßgeschneiderte Angebote insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen und deren Mitarbeiter entstehen. Neben Digitalisierung und Industrie 4.0 stehen dabei die Vernetzung in Richtung von Forschungs- und Entwicklungskonsortien und die Internationalisierung im Fokus. Die Gesamtprogrammatik wird ergänzt durch neue Formate für den Ingenieurnachwuchs, um Angebote des VDIni-Clubs und der VDI-Zukunftspiloten zu unterstützen.
Nutzen auch Sie die Dynamik der Stunde und gestalten Sie aktiv die Zukunft des Vereins in der Ingenieurregion mit. Wie Sie das tun können? Indem wir uns treffen, wir Ihnen unsere Pläne vorstellen – und Sie bei der Umsetzung eine wichtige Rolle erfüllen.
Am besten ist, Sie rufen unsere Geschäftsstelle an, damit wir einen Termin für ein gemeinsames Treffen vereinbaren können. Wir freuen uns auf Sie!
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre des iQ-Journals.

Weitere Titel

  • Ostfalia: Warum Wissenstransfer wichtig ist 
  • Aus der Forschung in die Industrie
  • Im Interview: Yumab-Gründer Stefan Dübel 
  • BMWi fördert Spin-off Formhand 
  • Technologiepark: Wertvolle Hilfe für den Start

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iQ-Journal 3/2017

Zur Sache

Professorin Dr.-Ing. Ulrike Krewer und Professor Dr.-Ing. Arno Kwade, Battery LabFactory der TU Braunschweig

dieses iQ-Journal widmet sich dem gesellschaftlich und industriell wichtigen Thema der Batterien. Insbesondere Lithium-Ionen-Batterien haben große Bedeutung – für die Elektromobilität und damit für die Mobilität von morgen. Aber auch im Bereich der stationären Energiespeicherung, etwa im eigenen Haus oder in industriellen Anlagen, bieten elektrochemische Batteriespeicher großes Anwendungspotential.
Die rasante Entwicklung der Lithium-Ionen-Technologie hat nicht nur die mobile Kommunikation mit Smartphones, Tablets und Laptops nahezu revolutioniert, sondern auch Elektrofahrzeuge salonfähig gemacht. Erste Fahrzeuge mit Reichweiten von 300 bis 500 Kilometern sind mittlerweile auf dem Markt – weitere Modelle mit immer größeren Reichweiten werden folgen.
Auch klassische Kraftwerkbetreiber steigen auf Batterietechnik um und installieren, angetrieben von der Energiewende, nun erste Großbatteriespeicher. Besonders augenfällig ist die Erhöhung der Speicherkapazität auf Batteriesystemebene in den letzten drei Jahren um etwa 50 Prozent – und eine ähnliche Steigerung ist für die nächsten drei Jahre zu erwarten. Eine weitere signifikante Steigerung der Speicherkapazität, insbesondere der volumetrischen Energiedichte, dürfte bei den heute eingesetzten Lithium-Ionen-Batterien mit Flüssigelektrolyt danach aber kaum möglich sein.
Potential für einen weiteren Sprung in der Performance, verbunden mit einem Sprung in der Technologie, bieten elektrochemische Speichertechnologien. Dazu zählen sogenannte Feststoffbatterien, die ohne flüssigen Elektrolyten auskommen und eine Nutzung von reinem Lithium auf der Anodenseite der Batteriezelle ermöglichen sollen. Für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrttechnik sind Lithium-Schwefel-Batterien interessant, für stationäre Anwendungen Redox- Flow-Batterien.
Die nächsten Jahre werden spannende Innovationen hervorbringen – da sind wir uns sicher. Wichtig für Deutschland und die Region Braunschweig ist, dass wir diese Innovationen mitgestalten und in Zukunft nicht nur in der Forschung und mit Kleinserien weltweit wettbewerbsfähig sind, sondern auch bei der Massenproduktion großer Batteriezellen, insbesondere für den Einsatz in der Elektromobilität, aktiv werden. Die Expertise und Forschungsarbeiten in regionalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen, insbesondere an der TU Braunschweig mit der Battery LabFactory Braunschweig und der TU Clausthal mit dem Energieforschungszentrum Niedersachsen, bieten dafür eine ausgezeichnete Grundlage.

Weitere Titel

  • Battery LabFactory Braunschweig
  • Das Projekt DaLion
  • Viel Potential: Lithium-Schwefel-Batterien 
  • Metall-Luft-Batterien im Fokus
  • Neue Zell-Generation: All-Solid-State-Batterien

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iQ-Journal 4/2017

Zur Sache

Prof. Dr. Stefan Dübel, geschäftsführender Leiter des Instituts für Biochemie, Biotechnologie und Bioinformatik der TU Braunschweig

die Ingenieurwissenschaft hat ihren Ursprung in Umformung und Umwidmung natürlicher Materialien, zum Beispiel von Astgabeln zu Speerschleudern oder Pflügen – also für Zwecke, welche bei der natürlichen Evolution der Bäume keinerlei Rolle spielten.
Nanobiotechnologie und synthetische Biologie nutzen den gleichen Ansatz, nur in einem milliardenfach kleineren Maßstab. Auch hier werden Komponenten der belebten Natur – typischerweise Zellen und Moleküle – oft von ihrer natürlichen Funktion völlig unabhängig für neue Zwecke eingesetzt.
Ein Beispiel dafür ist DNA-Origami: Hier wird DNA, also das Molekül unserer Erbsubstanz, als statisches Konstruktionsmaterial für Nanostrukturen eingesetzt, welche sich sogar in vorprogrammierten Formen selbst zusammensetzt. Auch auf der Ebene der Eiweiße (Proteine) können wir heute verschiedene Moleküle kombinieren, um völlig neue Kombinationen mit vorteilhaften Eigenschaften herzustellen. In dieser Ausgabe des iQ-Journals finden Sie Beiträge, die Ihnen Einblick geben in diese faszinierende Welt.
Ingenieurtätigkeit ist ein konstruktiver Prozess, an dessen Ende ein System mit neuen und für den Menschen nützlichen Eigenschaften zur Verfügung steht, welche nicht aus dem Addieren der Eigenschaften seiner Teile vorhersehbar war. Synthetische Biologie und Nanobiotechnologie folgen diesem Arbeitsprinzip.
Auf dem diesjährigen 4ING-Fakultätentag in Weimar stellte ich dieses Thema vor und wurde daraufhin gefragt, ob ich mich deshalb selbst als Ingenieur sehen würde. Ich hatte mir diese Frage nie gestellt, aber sie brachte mich auf einen wichtigen Punkt. Ich bin Biologe, aber mein Fach heißt im internationalen Sprachgebrauch Protein Engineering.
Meine Fachkollegen sind dennoch meist Naturwissenschaftler – und hier sehe ich die eigentliche Chance für die Ingenieurwissenschaften der Zukunft. Ich bin überzeugt, dass neue technologische Horizonte eröffnet werden, wenn auch Ingenieure mit der ihnen eigenen konstruktiven Kreativität vermehrt die mannigfaltigen Bauteile aus der belebten Natur kennenlernen, verstehen und nutzen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.

Weitere Titel

  • Konstruieren auf molekularer Ebene 
  • Die gentechnologische Werkzeugkiste 
  • Molekulare Maschinen im Wettstreit 
  • DNA als Baustein für die Mikroskopie 
  • Algen für ein gutes Klima
  • Antibiotika aus dem Bioreaktor

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iQ-Journal 1/2016

Zur Sache

Prof. Dr.-Ing. Harald Bachem, Vorsitzender VDI Braunschweig, und Josef Thomas, stellvertretender Vorsitzender und Projektleiter Ingenieurregion

Haben Sie noch die Editorials der Ausgaben 4/2014 und 2/2015 im Kopf? Darin hatten wir Ihnen unser Projekt Braunschweig/Wolfsburg – Die Ingenieurregion vorgestellt und unsere Strategie erklärt. Heute können wir Ihnen gute Nachrichten überbringen. Das Projekt in Kooperation mit der Ostfalia nimmt Fahrt auf.
Ingenieure – Die Zukunft im Norden war der Auftakt, um die Projektidee öffentlich darzustellen. Es war die Einladung an Macher und Entscheider in unserer Region, Vorschläge und Kritik zu äußern. Diese Arbeitstagung am 6. November an der Ostfalia brachte 80 Menschen zusammen. Vieles drehte sich um die Zukunft des Ingenieurberufs und die Förderung des Ingenieurnachwuchses als gemeinsames strategisches Ziel aller Akteure.
Das Ergebnis eines langen Arbeitstages ist ebenso eindeutig wie erfreulich. Persönlichkeiten machen uns Mut, unseren Weg gemeinsam mit ihnen zu gehen.

  • Dr. Wolf-Michael Schmid, Präsident der IHK Braunschweig, brachte es sinngemäß auf den Punkt: Diese Region braucht diese Initiative mit genau diesem programmatischen Namen, um jenseits kleinteiliger Partikularinteressen an einem Strang zu ziehen, unsere Stärken zu bündeln und die allgegenwärtige Sorge um die zukunftstechnischen Berufe in eine kreative Vorwärtsstrategie zu überführen.
  • Gastgeber Professor Gert Bikker, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer der Ostfalia, verdeutlichte die Stoßrichtung: „Wir wollen Menschen für den Ingenieurberuf begeistern – dazu müssen Hochschulen, Verbände und Politik Hand in Hand zusammenarbeiten und die Ingenieurregion beispielgebend als Marke aufbauen.“
  • VDI-Direktor Ralph Appel bestätigte uns: „Dies ist der richtige Weg, um den VDI lokal zu vernetzen. Meine Unterstützung haben Sie, ich bin neugierig auf die ersten Projekte!“

Viele Akteure geben Ihnen in diesem Magazin ein lebendiges Bild von der mit Händen greifbaren Aufbruchstimmung. Allen Mitwirkenden, die so engagiert und überzeugend zum Gelingen beigetragen haben, gilt unser besonderer Dank. Liebe Leserinnen und Leser, herzlich willkommen in unserer Initiative.

Weitere Titel

  • Eins mit Sternchen
  • Klarer Auftrag für die Ingenieurregion 
  • So liefen die vier Workshops
  • „Hier bleibe ich jetzt am Ball“ 
  • Impressionen aus Wolfenbüttel

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iQ-Journal 2/2016

Zur Sache

Stefan Henry Boysen, Redaktionsleiter iQ-Journal

Eltern wünschen sich ja immer das Beste für ihre Kinder. Ob ich mir gut vorstellen kann, dass Lina und Nick Ingenieure werden, falls ihnen der Beruf Spaß machen sollte? Na klar.
Bis zu dem Zeitpunkt, da ich die Redaktionsleitung des iQ-Journals in meine Hände nahm, verband mich vierzig Jahre nichts mit dem Beruf des Ingenieurs. Es gibt kein Familienmitglied und auch keinen Freund, die diesen Karriereweg eingeschlagen haben. Wenn es also stimmt, dass Eltern und Umfeld die Berufswahl zum großen Teil prägen, dann hat Ihre Branche bei Lina und Nick schlechte Karten.
Es sei denn, die Ingenieurregion entwickelt sich so weiter, wie es ihr guter Auftakt vermuten lässt. Denn dann werden in den nächsten Jahren ganz andere Einflussfaktoren eine Rolle bei der Berufswahl in unserer Region spielen. Einflüsse, die vielleicht genauso wichtig sind wie das Vorbild der Eltern.
Das Angebot des VDI Braunschweig vom VDIni-Club bis zu den Zukunftspiloten würde dann so sehr funkeln, dass daran für Mädchen und Jungen kein Weg vorbeiführe. Auch nicht an der ausgezeichnet ausgerüsteten, weil gut alimentierten Werkstatt, wo Kinder und Jugendliche sich für Technik begeistern würden. Kurzum: Die Ingenieurwissenschaften im Allgemeinen und der Beruf des Ingenieurs im Besonderen geraten durch die Ingenieurregion viel mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit.
Wer weiß, vielleicht entwickeln Lina und Nick ja ein Faible für die Luft- und Raumfahrttechnik oder für die Bahntechnik. Wie die beiden Arbeitskreise, die diese Fachgebiete im Bezirksverein fördern, zur Blüte gekommen sind, steht in diesem iQ-Journal. Auch über die Jahresmitgliederversammlung am 11. März informiert Sie diese Ausgabe.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

Weitere Titel

  • Thomas Roth zu Gast beim VDI 
  • Unsere Jahresmitgliederversammlung I
  • Impressionen von der JMV

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iQ-Journal 3/2016

Zur Sache

Lucas Ilias, Johanna Hoppe, Victoria Fiebach und Markus Mejauschek, SuJ Braunschweig

junge Ideen aus unserer Mitte...
...jung sind wir, Ideen haben wir und wir wirken im Herzen der Löwenstadt. Welches Titelthema wäre also geeigneter als dieses, um unsere Präsenz auch im iQ-Journal auszubauen?
Kennen Sie uns schon? Wir, die Studenten und Jungingenieure, sind ein Arbeitskreis des Bezirksvereins. Wir sind der einzige Arbeitskreis, welcher sich keinem bestimmten Themengebiet verschrieben hat, sondern unsere Aktivitäten und Interessen sind so breit gefächert wie die Fachrichtungen unsere Mitglieder.
Doch beziehen wir jung nicht nur auf unser Alter, sondern insbesondere auf neue Denkweisen, innovative Ideen und das Hinterfragen etablierter Strukturen.
Unsere jungen Ideen kommen bereits in diversen Projekten des Bezirksvereins zum Tragen, in denen wir integriert sind. Sei es die Organisation des Studierenden-Wettbewerbs in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Systemtechnik (InES) der TU Braunschweig oder die Entwicklung der Marketingstrategie für den VDI-Recruitingtag im Oktober dieses Jahres. Wir nehmen uns verschiedenster Aufgaben innerhalb des Bezirksvereins an.
Da Netzwerken unsere Leidenschaft ist, stellt die Stärkung unseres Bezirksvereins für uns ebenso eine Selbstverständlichkeit dar wie der Aufbau unseres Kontaktnetzes mit externen Institutionen und Personen. Somit würden wir uns freuen, wenn Sie mit Ihren Ideen und Anregungen auf uns zukommen und wir unsere Netzwerke zusammenführen.
Sie dürfen gespannt sein auf weitere junge Beiträge in den nächsten Ausgaben! Wir freuen uns darauf, unsere Ideen in Zukunft im iQ-Journal mit Ihnen zu teilen.
Viel Spaß beim Lesen!

Weitere Titel

  • Ratsgymnasium Wolfsburg Partner des VDI A
  • uf dem Hoverboard flugs in die Zukunft 
  • Voller Tatendrang für die Talentförderung 
  • Über die Juryarbeit bei Jugend forscht 
  • Studierendenwettbewerb von MAN und IFU

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iQ-Journal 4/2016

Zur Sache

Burkhard Vettin, Niedersächsische Landesschulbehörde, Projektleiter MINT-Begabungsförderung

erst vor wenigen Monaten haben Schülerinnen und Schüler mit Erfolg die Abiturprüfung bestanden. Der Stolz auf den eigenen Abschluss wurde in vielen Köpfen von der zentralen Frage überlagert: Welche Ausbildung oder welches Studium passt zu mir? Ganz zu schweigen von der richtigen Wahl des Ausbildungs- oder Studienortes! Die Furcht vor einem Fehlgriff wurde beziehungsweise wird von Meldungen über zu viele Studienabbre- cher gerade in den MINT-Fächern regelrecht befeuert.
Daher ist es wichtig, Schülerinnen und Schülern frühzeitig altersgerechte Studien- und Berufsorientierungsmöglichkeiten mit deutlichen Hinweisen auf die jeweiligen Anforderungen anzubieten. Ein Studieninteresse ent- steht nicht allein anlässlich einer Informationsveranstaltung. Persönliche Neigungen werden von jungen Menschen im Alltag entdeckt. Auch das wiederholte Mitwirken in MINT-Kooperationsprojekten kann für Schüle- rinnen und Schüler zum Selbsttest schlechthin werden.
Dazu haben das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Kultusministerium im Bericht „MINTdenken – Strategien für erfolgreiche MINT-Studienabschlüsse in Niedersachsen“ gemeinsam Leitlinien und Handlungsempfehlungen für Akteurinnen und Akteure im MINT-Bereich – insbesondere an den Schulen und Hochschulen – entwi- ckelt.
Auch das Schwerpunktthema dieses Heftes setzt sich daher zu Recht mit der wichtigen Frage auseinander, wie wir MINT-Studierende gewinnen, wertschätzen, unterstützen können.
Ich wünsche Ihnen bei der Lektüre aufschlussreiche Anregungen.

Weitere Titel

  • Ostfalia: Wir sind international
  • Was unsere Hochschulen für Studierende tun 
  • Masch.Bau: Ein Haus für Studierende 
  • VDI-Hochschulpreisträger Arne Geffert

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iQ-Journal 1/2015

Zur Sache

Prof. Dr.-Ing. Holger Brüggemann, Vorstand Niedersächsische Lernfabrik für Ressourceneffizienz e.V. (NiFaR), Leiter des Instituts für Produktionstechnik der Ostfalia Hochschule und Vorstandsmitglied des VDI Braunschweig

Das Themenjahr „Ressourceneffizienz gestalten“ neigt sich dem Ende zu. Zeit, um Resümee zu ziehen, was sich in diesem Jahr getan hat.
Einen Überblick über Entwicklungen in der Welt, in Niedersachsen und in der Region Braunschweig-Wolfsburg finden Sie in dem Artikel auf Seite 4 dieses IQ-Journals. Die Aufgaben der neu gegründeten Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen erklärt ihr Projektleiter „Betriebliches Energiemanagement“ Thorben Vahlenkamp. Auch in unserer Region Braunschweig-Wolfsburg gab es viele Aktivitäten. Dazu gehört der erstmals von unserem Themenjahr-Partner Allianz für die Region durchgeführte Wettbewerb „Ressourceneffizienz“. Wettbewerb und Gewinner werden auf der kommenden Seite vorgestellt.
Sicher kann man nach diesem Jahr sagen, dass die Bedeutung des Themas Ressourceneffizienz nicht geringer geworden ist. In der Öffentlichkeit stehen dabei immer noch die Themen „Energieeffizienz“ und „Energiewende“ im Vordergrund. Angesichts der sich abzeichnenden Verknappung verschiedener Rohstoffe wird aber auch das Thema „Materialeffizienz“ in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen.
Ans Herz legen möchte ich Ihnen den Artikel über Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Hans-Heinrich Harms. In Zukunft möchten wir Ihnen mehr über Ingenieure in unserer Region erzählen: Wer sie sind, was sie leisten und wie sie denken. Hans-Heinrich Harms macht den Anfang.

Weitere Titel

  • Effizienzpreis für oeding print 
  • EnergieAgentur REA gegründet 
  • Themenjahr 2014 im Rückblick 
  • KEAN: Gewinn für alle Seiten 
  • Klimawandel und Normung

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iQ-Journal 2/2015

Zur Sache

Prof. Dr.-Ing. Harald Bachem, Vorsitzender VDI Braunschweiger Bezirksverein

Es wuselt in unserem Verein. Und das ist gut so. So war die Vorbereitung unserer Mitgliederversammlung eine echte Herausforderung: Wie schaffen wir es nur, all die interessanten Beiträge der vielen engagierten Akteure unterzubringen? Ohne dass wir überziehen müssen?
Eine besondere Freude war mir, unser langjähriges Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Hans Sonnenberg für seine Verdienste um den VDI zu ehren. Als Redaktionsleiter für das IQ-Journal ist er auch für diese Ausgabe verantwortlich. Es ist eine beachtliche Leistung des gesamten Redaktionsteams, jedes Quartal ein tolles Magazin zusammenzustellen.
In diesem können Sie lesen, dass wir unter Verantwortung von Bernd Diekmann, Vorstandsmitglied für Jugend und Technik, Schülerinnen und Schüler bei Jugend forscht ausgezeichnet haben. Unser Bezirksverein will noch mehr tun, um junge Menschen für Technik zu begeistern. So organisiert Stephan Kiank ein tolles Angebot unter dem Dach des VDIni-Clubs. Und gemeinsam mit der Landesschulbehörde läuft eine Aktion mit Schülern und Studenten unter dem Motto: Wie würde ein Smartphone-Hersteller Autos bauen?
Gemeinsam mit unserem Vorstandsmitglied André Kandzia darf ich unseren Verein im VDI-Beirat Junge Ingenieure vertreten. Wir freuen uns, in unserer Region für junge Berufstätige neue Formate zu gestalten. Und darüber, dass in der Bezirksgruppe Wolfsburg mit Dr. Tobias Ströhlein und Eugen Musienko tatkräftige Mitglieder eine hochwertige Vortragsreihe in Kooperation mit der AutoUni organisieren.
Ein wichtiger Meilenstein für unseren Verein und die Angebotspalette für unsere Mitglieder ist die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Ostfalia Hochschule. Gemeinsam mit der Ostfalia und hoffentlich unter Beteiligung vieler weiterer Mitglieder und Partner werden wir in den kommenden Jahren das Projekt „Braunschweig/Wolfsburg – Die Ingenieurregion“ mit Leben füllen. Dazu in der kommenden Ausgabe mehr.
Sie merken: Mir geht der Platz aus. Es wuselt halt... Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Weitere Titel

  • Lena Wolf im Interview 
  • Studieren in unser Region 
  • Studierende über ihr Studium 
  • High-Tech-Entrepreneurship

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iQ-Journal 3/2015

Zur Sache

Dr. Bernd Meier, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Braunschweig 

Bereits vor sieben Jahren wurden unserer Region mangelnde Außenwirkung, fehlende Bündelungsinstanz, unzureichende Gemeindegrößen und prekäre regionale Identität gutachterlich bescheinigt. Und nach wie vor ist eine Kreis- und Gemeindegebietsreform nicht in Sicht...
Lokaler Egoismus und Konkurrenzdenken? Das ist eine überkommene Haltung. Für unsere Region gilt wie für keine zweite in Deutschland, dass sie größer ist als die Summe ihrer Städte und Landkreise. Wir müssen als Region denken, ihr Zusammenwirken ist unsere Stärke. Seit einigen Jahren wirkt die Allianz für die Region GmbH als regionale Klammer mit klaren Zielen und wegweisenden Projekten, und nach langer Durststrecke bewegt sich der Zweckverband Großraum Braunschweig mit der Weiterentwicklung zu einem neuen Regionalverband in die richtige Richtung. Hierzu leistet auch der VDI Braunschweig mit seinen Partnern jetzt einen zukunftsweisenden Beitrag mit dem Konzept der Ingenieurregion.
Das Ingenieur-Know-how ist eine unserer großen Stärken und damit prägend für die Region. Zum einen wegen der hervorragenden ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung an der TU Braunschweig, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der TU Clausthal. Und zum zweiten wegen der hohen Ingenieurdichte in den Branchen, die für unsere Region wichtig sind.
Deswegen liegt es auch in unserer Verantwortung, diese Stärke zu bewahren. Indem wir den Ingenieurnachwuchs nicht nur ausbilden und binden, sondern unsere Region so weiterentwickeln und überregional präsentieren, dass wir Ingenieure aus ganz Deutschland und auch Europa zu uns zu holen.
Genau das ist das Ziel der Ingenieurregion. Sie wird eine wichtige, tolle Marke für unsere Region werden und helfen, Mädchen und Jungen für die Technik zu begeistern und junge Ingenieure für die Unternehmen zu gewinnen. Ingenieure, die wir brauchen, damit es den Menschen hier auch in Zukunft gut geht und sie in Wohlstand leben können.

Weitere Titel

  • VDI-Direktor Ralph Appel im Interview
  • Gemeinsam für die Ingenieurregion

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iQ-Journal 4/2015

Zur Sache

Dr.-Ing. Hans Sonnenberg, Mitglied des Vorstands und Redaktionsleiter des IQ-Journals

Ingenieure stehen für Technik, mit der schon die „alten“ Griechen Kunst und Wissenschaft und Sachverstand assoziierten.
Technik erleichtert uns die Arbeit. Oft wird ihre Leistung mit einfältiger Überheblichkeit als selbstverständlich hingenommen. Dabei bedarf es nur geringer Intelligenz, Moorhühner abzuschießen oder sich vom Navigationsgerät führen zu lassen. Komplizierte technische Geräte und Systeme zu entwickeln, stellt jedoch hohe Ansprüche.

  • Technik ist notwendig: vom simplen Grabe-Stock der Urvölker für die Feldbestellung über das Auto bis zur Marssonde. Ohne sie könnten wir unseren zivilisierten, organisierten Alltag nicht bewältigen.
  • Technik ist nützlich: Sie treibt die Wirtschaft an, begründet unseren Wohlstand, ist Grundlage der modernen Industriegesellschaft. Wir können nur dann Flugzeuge bauen, endoskopisch am Herzen operieren und mit dem Smartphone simsen, wenn all diese hilfreichen, intelligenten Geräte entwickelt werden, von Ingenieuren.
  • Technik macht glücklich: Mitnichten ist sie nur berechnend und nüchtern. Sie bedeutet schöpferisches Schaffen unter Nutzung aller gegebenen Stoffe und Kräfte: von der Natur lernen. Es schafft Befriedigung, Zusammenhänge zu erkennen. Ein Bild zum Beispiel, eine Sinfonie: Wenn man etwas davon versteht, genießt man sie mehr. Und mit Stolz erfüllt, sich etwas auszudenken, es zu konstruieren und dann das Geschaffene vor sich zu sehen. Auch in diesem Journal finden Sie Beispiele, mit welchem Enthusiasmus bereits Schüler und Studenten sich in Technik vertiefen.

Selbst habe ich in der technischen Forschung und Anwendung meine Erfüllung gefunden. Meine Begeisterung möchte ich gern an Sie weitergeben – soweit es dessen überhaupt bedarf – und vor allem an Jugendliche, die vor der Berufswahl stehen. Kreatives technisches Wissen in den Köpfen der jungen Generation sichert unser aller Prosperität und kann aufstrebenden jungen Menschen ein erfülltes Leben schenken.

Weitere Titel

  • Das große Duell der AkkuRacer 
  • Luftfahrt der Zukunft: Ferien im Cockpit 
  • Energiereicher Studierendenwettbewerb 
  • Als Stammgast bei Jugend forscht 
  • Ausprobieren, staunen – und lernen 
  • Technikbegeisterung mit 3D-Druck 
  • Feuer frei für Fragen zu Job und Uni 
  • Projekt: Wege ins Studium öffnen

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iQ-Journal 1/2014

Zur Sache

Harald Bachem und Josef Thomas, Projektteam „Mobilität mit Zukunft“

Wie lässt sich in einem kurzen Text wie diesem hier ein ganzes Jahr zusammenfassen? Wir versuchen es so: Seit dem Start des Themenjahres „Mobilität mit Zukunft“ hat sich unser Bezirksverein verändert – weil wir viele unserer Mitglieder dafür gewinnen konnten, an unseren Zielen mitzuarbeiten und sich für den VDI Braunschweig zu engagieren.
Ein aktiveres Vereinsleben – das ist das wichtigste Ziel unseres Themenjahres. Welche Fortschritte wir gemacht haben, können Sie in diesem IQ-Journal lesen. Das Magazin ist eine Sonderausgabe, wir ziehen darin eine erste Bilanz des Themenjahres. Und wir schauen nach vorn auf das, was noch kommen soll.
Denn wir sehen das Themenjahr als Triebfeder für eine fortlaufende Entwicklung, mit der wir das Angebot unseres Bezirksvereins für seine Mitglieder verbessern und unseren Beruf in Wirtschaft und Gesellschaft stärker zur Geltung bringen wollen.
Sie möchten die Aufbruchstimmung nutzen und sich einbringen? Sehr gern. Wenn Sie sich zum Beispiel für die Arbeitskreise Agrartechnik und Mobile Arbeitsmaschinen oder Technikgeschichte stark machen möchten, dann sprechen Sie uns an. Auch der VDIni-Club für Mädchen und Jungen soll neuen Schwung bekommen. Wir möchten noch mehr Mitglieder für die Vereinsarbeit begeistern und freuen uns über jede neue Idee.
Den Schlusspunkt hinter dem Themenjahr setzen wir auf der Jahresmitgliederversammlung am 14. März 2014. Nutzen Sie die Gelegenheit, in geselliger Atmosphäre gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern und Gästen das Themenjahr „Mobilität mit Zukunft“ zu einem gelungenen Ende zu bringen und Impulse für die zukünftige Arbeit zu setzen. Sie sind herzlich eingeladen.
Eine informative und unterhaltsame Lektüre wünscht das Projektteam „Mobilität mit Zukunft“

Weitere Titel

  • Die Bilanz unseres Themenjahres 
  • Viel Erfolg mit Mathe!
  • Airbus an der Steckdose?
  • Interview mit Thomas Krause 
  • Sichere und vorsichtigere Fahrzeuge 
  • Mobilitätszentrum Wolfsburg 
  • Mobilität 4.0
  • Wettbewerb für Studierende 
  • Imagekampagne des VDI Braunschweig 
  • Unternehmerfrühstück mit Funkenschlag 
  • Die Besten ihres Faches

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iQ-Journal 2/2014

Zur Sache

Harald Bachem, Vorsitzender VDI Braunschweiger Bezirksverein

Das neue Image-Projekt des VDI in Düsseldorf heißt „Die Zukunft kann kommen“. Mir gefällt dieser Titel. Weil er sich hervorragend als Leitsatz für den Unternehmungsgeist eignet, der unseren Bezirksverein erfasst hat:

  • Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Hochschule zeigen wir den Menschen, wie wichtig Ingenieurinnen und Ingenieure für unsere Region sind. Unser frisch gewählter stellvertretender Vorsitzender Josef Thomas leitet dieses Projekt mit Namen „Ingenieurregion“.
  • Zum zweiten Mal veranstalten wir ein Themenjahr, um Mitglieder für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Es heißt „Ressourceneffizienz gestalten“. Unser Projektleiter: Professor Holger Brüggemann.
  • André Kandzia erstellt Angebote, in denen es nicht nur um Technik und Wissenschaft geht, sondern auch um die besondere Lebenssituation junger Familien von Ingenieurinnen und Ingenieuren.
  • Um Mädchen und Jungen für Technik zu begeistern, arbeitet unsere neue Referatsleiterin für Kinder- und Jugendarbeit Johanna Hickmann Hand in Hand mit der Autostadt Wolfsburg; mit Dr. Uwe Groth, Vorsitzender unseres Landesverbands, planen wir die Schülermesse „Technik verbindet“; und auch mit Blick auf den „Tag der Technik“ im kommenden Jahr stehen wir in den Startlöchern: Unter dem Dach des Arbeitskreises Agrartechnik werden in Zusammenarbeit mit dem TU-Institut für mobile Maschinen und Nutzfahrzeuge neue Ideen entwickelt.
  • Unter Federführung von Felix Krause-Willenberg etablieren wir eine Präsenz der Studenten und Jungingenieure des VDI an der Ostfalia Hochschule.
  • Der neu gegründete Arbeitskreis Bahntechnik unter Leitung von Rüdiger Wendt legt seine besucherstarke Vortragsreihe über den Schienenverkehr in der Region wieder auf.

Diese Liste ist nur eine Auswahl von vielen Aktivitäten unseres Bezirks- vereins, den ich auf seinem spannenden Weg in die Zukunft begleiten darf. Auf der Mitgliederversammlung am 14. März haben Sie mir das Vertrauen für den Vereinsvorsitz geschenkt – dafür herzlichen Dank. Es war ein schöner, ereignisreicher Abend, über den wir in diesem IQ-Journal ausführlich berichten.

Weitere Titel

  • Unser Thema 2014: Ressourceneffizienz 
  • Efficiency Award für Salzgitter 
  • Flachstahl RKW-Geschäftsführerin im Interview 
  • Erfahrungswerkstätten für KMU 
  • Kompetenzzentrum: Wissen und Projekte 
  • Für Umwelt, Beschäftigung und Wohlstand

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iQ-Journal 3/2014

Zur Sache

Rüdiger Wendt, Leiter Ressort Kommunikation und Arbeitskreis Bahntechnik

Haben Sie etwas bemerkt? Bislang war es dem Vorsitzenden des Bezirksvereins vorbehalten, das Editorial für das IQ-Journal zu verfassen. Im letzen Heft erläuterte Professor Bachem die ehrgeizigen Projekte und Ziele, die sich der Bezirksverein für die nächste Zeit vorgenommen hat. Wir befinden uns mitten im laufenden Themenjahr „Ressourceneffizienz gestalten“. Projekte wie „Ingenieurregion“ und „Zukunftspiloten“ zeugen davon, dass der Vorstand sich auch mittel- und langfristige Ziele gesteckt hat.
Im Sinne des Jahresmottos will auch der Vorstand effizienter mit seinen Ressourcen umgehen und Aufgaben neu verteilen. So werden z.B. die einleitenden Worte in den nächsten IQ-Journalen von unterschiedlichen Vorstandsmitgliedern erstellt. Ein neues Ressort „Kommunikation“ wurde geschaffen, um die Sichtbarkeit der vielen großartigen Aktionen des Bezirksvereins zu verbessern und die Wahrnehmung dieser als Aktionen des VDI zu erhöhen. Es ist mir eine Ehre, nach 25 Jahren mehr oder weniger passiver Mitgliedschaft im VDI dieses Ressort übernehmen zu dürfen. Wichtig für die Medien ist, einen Ansprechpartner zu haben. Da man nicht jede Veranstaltung persönlich besuchen kann, komme ich gleich zu Beginn mit der Bitte, mich künftig über geplante Veranstaltungen vorzeitig zu informieren und, wenn möglich, mit Fotos und Ankündigungstexten zu versorgen.
Das vorliegende Heft widmet sich dem Thema Energieeffizienz. Als Leiter des Arbeitskreises Bahntechnik freut mich, dass die Leiterin des Schwesterarbeitskreises in Berlin-Brandenburg, Prof. Dr.-Ing. Claudia Langowsky, auch einen Beitrag beigesteuert hat. Beim genauen Betrachten fällt die erfreulich hohe Zahl von Artikeln auf, die aus der Feder von VDI-Mitgliedern stammen. Dies soll Ansporn auch für andere sein, sich zu engagieren oder eine der vielen Veranstaltungen zu besuchen. Der Energietag, der am 12. September in Isenbüttel von der Allianz für die Region veranstaltet wird, mag eine solche Gelegenheit sein.
Schauen Sie doch einfach mal wieder vorbei. Es lohnt sich.

Weitere Titel

  • Energiemanagementsystem bei MAN 
  • Energieeffizienz für die Schiene 
  • Blockheizkraftwerk EcoBlue 2.0 
  • Kleine Unternehmen, große Wirkung 
  • Strom erzeugen, verteilen, speichern 
  • LED im Industrieeinsatz 
  • GuD-Kraftwerke: Technik und Praxis

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iQ-Journal 4/2014

Zur Sache

Josef Thomas, stellvertretender Vorsitzender VDI Braunschweiger Bezirksverein und Leiter Arbeitskreis Luft- und Raumfahrt

Braunschweig / Wolfsburg – Die Ingenieurregion: ein treffendes Schlagwort für ein bisher weitgehend unbeachtetes Qualitätsmerkmal unserer Region, und eines mit einem gewissen Reizpotenzial!
Ingenieure führen viel zu häufig ein unverdientes Mauerblümchendasein. Mit dem trostlosen Verschwinden des akademischen Abschlusses „Dipl.- Ing.“ fällt ein stolzer Markenartikel dem organisierten Vergessen anheim. Was braucht es noch Ingenieure in einem von exzellenter Wissenschaft geprägten Umfeld? Dieses schiefe Bild soll und muss sich ändern!
Unser Bezirksverein verfolgt seit Längerem die Imageverbesserung des Ingenieurberufs. Viele Gespräche mit Menschen und Institutionen, die sich für die Zukunftsfähigkeit unserer Region engagieren, haben uns bestätigt und ermutigt, nun konkret zu werden. In einem mehrjährigen Projekt wollen wir zwei erfolgversprechende Wege gehen:

  1. VDI-Zukunftspiloten (www.zukunftspiloten.vdi.de): Eine verlockende Einladung an junge Macher ab 14 Jahren, in eigenständig gestalteten Projekten Selbstvertrauen für ihren Berufsweg – hoffentlich als Ingenieur – zu gewinnen. Alte Hasen stehen ihnen zur Seite und werden viel darüber lernen, wie die Jugend „tickt“ und wie wir gemeinsam ein stabiles „Zukunftshaus“ für alle Generationen bauen sollten.
  2. Ingenieurgeschichten (www.ingenieurgeschichten.vdi.de): Der VDI will zeigen, wie deutsche Ingenieure unseren Alltag verbessern. Dazu suchen wir beispielhafte Geschichten, die ohne Fachchinesisch und sehr persönlich das Wirken unserer Mitglieder im Alltag erzählen. Eine tolle Chance, ohne zeitgeistigen Narzissmus einfach vertrauensbildend zu wirken.

Unser Dachverein VDI e.V. als Träger dieser bundesweiten Kampagnen fördert unser Engagement vor Ort. Unterstützen Sie uns bei dieser Arbeit und holen Sie sich Anregungen auf den zitierten Internetseiten.
Genießen Sie die Fachbeiträge in dieser Ausgabe, allesamt lebendige Beispiele für ehemalige Zukunftspiloten und aktuelle Ingenieurgeschichten. In dieser Community leben und arbeiten zu können, ist für jeden Beteiligten sicherlich ein Stückchen persönliches Glück.

Weitere Titel

  • Tetraedrischer Kohlenstoff für mehr Effizienz 
  • 3D-Druck gehört in den Unterricht
  • Recycling von Photovoltaikmodulen
  • Wie die Verpackungsbranche die Hülle findet 
  • Wohin mit Abfällen aus Kraftfahrzeugen? 
  • Materialeffizienz beim Schienenfahrzeug-Bau 
  • Großes Potenzial: nanoskalige Matrixadditive 
  • Polymerschmierstoff: mineralölfrei produzieren

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